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Größter Park der Hauptstadt öffnet im Frühjahr 2023
Lokales 3 2 Min. 15.05.2022
Ban de Gasperich

Größter Park der Hauptstadt öffnet im Frühjahr 2023

Können die Eröffnung kaum abwarten: (v.l.n.r.) Schöffin Simone Beissel (DP), Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) und Erster Schöffe Serge Wilmes (CSV).
Ban de Gasperich

Größter Park der Hauptstadt öffnet im Frühjahr 2023

Können die Eröffnung kaum abwarten: (v.l.n.r.) Schöffin Simone Beissel (DP), Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) und Erster Schöffe Serge Wilmes (CSV).
Foto: Guy Jallay
Lokales 3 2 Min. 15.05.2022
Ban de Gasperich

Größter Park der Hauptstadt öffnet im Frühjahr 2023

In Gasperich entsteht der größte Park in der Hauptstadt. Doch noch sieht es eher nach Baustelle, als nach grüner Oase aus.

(jwi) - Wegen der andauernden Baustelle ist es noch nicht wirklich gut zu erkennen, doch im Viertel Gasperich entsteht auf 16,6 Hektar der größte Park der Gemeinde. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten im Frühjahr 2023 abgeschlossen sein.

„Der Park soll später den Menschen eine Ruheoase bieten und die beiden Teile Gasperich und Ban de Gasperich miteinander verbinden“, sagte der Erste Schöffe Serge Wilmes (CSV) bei einem Besuch des Schöffenrates vor Ort. Knapp 10.000 Menschen wohnen in diesem Stadtteil. „Durch die künftige Anbindung an die Tram ist der Park auch für Menschen aus anderen Vierteln einfach zu erreichen.“

Im Vordergrund ist eine der runden Veranstaltungswiesen gut zu erkennen. Im Hintergrund steht die neue Einsatzzentrale des CGDIS. Rechts im Bild liegt die zweite runde Wiese.
Im Vordergrund ist eine der runden Veranstaltungswiesen gut zu erkennen. Im Hintergrund steht die neue Einsatzzentrale des CGDIS. Rechts im Bild liegt die zweite runde Wiese.
Foto: Guy Jallay

Mittlerweile sind weitere Hecken und Bäume gepflanzt, der Rasen ausgesät und Wege angelegt. Am nördlichen Rand des Parks wurden die Obstbäume gesetzt - Obst, welches die Besucher auch pflücken dürfen. Insgesamt sollen später fast 600 Bäume den Ruhesuchern kühlen Schatten spenden.


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Auch das Flüsschen Drosbach ist bereits auf einer Länge von 810 Metern renaturiert, um das Überschwemmungsrisiko zu verkleinern. Das Gewässer fließt quer durch den gesamten Park. Im Bach sollen sich später kleine Fische und andere Tiere ansiedeln können.

Am westlichen Parkrand ist ein fast ein Hektar großer See angelegt. „Das Wasser kommt aus einer eigenen Quelle“, erklärt Flavio Morabito von der Wasserbauverwaltung. „Somit ist dieser nicht vom Wasserstand des Baches abhängig. Die gesamte Planung für den Verlauf des Baches und des Sees dauerte mehrere Jahre.“ Die angezapfte Quelle für den See würde indes keinen Einfluss auf die Trinkwasserreserven im Viertel Gasperich nehmen, so der Ingenieur. 

Viele Wege, viel Abwechslung

Markant sind zwei riesige kreisrunde Wiesen. Diese sind links und rechts im Park verteilt und auf einer Länge von 4.000 Metern mit unzähligen Wegen verbunden. Diese beiden Kreise können später als Veranstaltungsflächen benutzt werden; die dafür benötigten Infrastrukturen wie Strom sind vorhanden. Die Betonfundamente für die Pfähle des 630 Meter langen Holzweges, welcher über den Bach und See führt, sind ebenfalls bereits gesetzt. 

Die Bauarbeiten für die Brasserie mit zwei Terrassen und Platz für 96 Sitzplätze im südwestlichen Teil des Parks sollen im Oktober 2022 beginnen und im Juni 2024 abgeschlossen sein. Zudem wird auch ein großer Spielplatz das Angebot ergänzen. 


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Die Kosten für das Bauprojekt belaufen sich auf insgesamt rund 30 Millionen Euro. Wobei der Park rund 16 Millionen, die Brasserie fünf Millionen und die neuen Werkstätten für den hauptstädtischen Service Park sowie neue Räumlichkeiten für den Hundesportverein noch einmal zehn Millionen kosten sollen. Bei beiden Letzteren ist der Baubeginn für Ende 2023 vorgesehen. Die Arbeiten sollen zwei Jahre dauern.  

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