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Grevenmacher: 85. "Wäimoart": Erste AOP-Weine wurden verkostet
Lokales 13 10.04.2015

Grevenmacher: 85. "Wäimoart": Erste AOP-Weine wurden verkostet

Lokales 13 10.04.2015

Grevenmacher: 85. "Wäimoart": Erste AOP-Weine wurden verkostet

Bei herrlichem Frühlingswetter wurde am Freitag der 85. "Maacher Wäimoart" eröffnet. Weinliebhaber können noch von 16 bis 21 Uhr im Grevenmacher Sport- und Kulturzentrum die ersten luxemburgischen AOP-Qualitätsweine, Jahrgang 2014, pröbeln.


(asc) - Bei blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen wurde am Freitag die 85. Auflage des "Maacher Wäimoart" im Sport- und Kulturzentrum am "Schweinsmoart" im Beisein von einigen Ehrengästen, unter ihnen Weinbauminister Fernand Etgen und die Weinkönigin Muriel mit ihren Prinzessinnen, eröffnet.

31 Winzer boten den Weinliebhabern und -kennern über 400 Weine und Crémants (Jahrgang 2014) aus dem luxemburgischen Weinbaugebiet zur Verkostung an. Dies waren die ersten Qualitätsweine, die nach dem neuen AOP-Qualitätskonzept ("Appellation d'origine protégée") hergestellt wurden.

Bei der Produktion, die nach diesem Qualitätskonzept produziert werden, müssen verschiedene Regeln beachtet werden:

  • Bisher durften bei Weinen mit der Bezeichnung "Grand Premier Cru" maximal 120 Hektoliter pro Hektar produziert werden. Mit der AOP-Einführung darf es nur einen maximalen Ertrag von 100 Hektolitern pro Hektar geben, damit der Wein überhaupt als AOP-Produkt vermarktet werden darf.
  • Die Bezeichnung nach den Weinberglagen ist streng reglementiert: Je kleiner der Name der Weinberglage auf dem Etikett vermerkt ist, desto größer trägt der Wein die Merkmale des "Terroir", also der Gegend in der die Trauben heranreiften. Bei der AOP gibt es verschiedene Bezeichnungen: "Côte de" (Einstiegsweine), "Coteaux" (Weine aus hochwertigen Lagen aus den Kantonen Grevenmacher und Remich), "Lieu-dit" (Weine aus den besten Weinberglagen der luxemburgischen Moselregion).

Weinliebhaber können die vorzüglichen Weine und Crémants noch am Freitag von 16 bis 21 Uhr im Grevenmacher Sport- und Kulturzentrum verkosten.


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