Grenzgänger stöhnen über lange Fahrzeiten : Lange Staus wegen Kontrollen an französischer Grenze
(vb) – Der Weg zur Arbeit wird für viele französische Grenzgänger zur Nervenprobe. Wegen der Grenzkontrollen staute sich der Verkehr am Mittwoch sogar noch zur Mittagszeit.
Fast jeder Grenzgänger verdreht die Augen, wenn das Gespräch auf die Grenzkontrollen anlässlich des UN-Klimagipfels in Paris kommt. Auf den Hauptverkehrsachsen zwischen Luxemburg und Frankreich bilden sich lange Staus, weil Zoll und Grenzpolizei die Autofahrer kontrollieren. So kann der Arbeitsweg zum Beispiel von Metz nach Luxemburg-Stadt bisweilen zwei oder drei Stunden dauern.
Besonders schlimm war es am Mittwoch, als sich noch zur Mittagszeit an den Grenzübergängen lange Staus bildeten. So zum Beispiel auf der A 13 in Richtung Thionville, wo an der Grenze jedes einzelne Auto angehalten wurde. Der Rückstau reichte um 13 Uhr bis nach Entringen, also sieben Kilometer weit.
Auch am Grenzübergang der A 3 bei Zoufftgen/Düdelingen bildete sich ein langer Stau. Hier standen die Autofahrer neun Kilometer lang bis zum Bettemburger Kreuz.Im Feierabendverkehr spitze sich die Lage noch einmal zu. Der Rückstau reichte ab 16.00 Uhr bis zum Gaspericher Kreuz.