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Gezwungen in ein fremdes Zuhause

Gezwungen in ein fremdes Zuhause

Lokales 4 Min. 09.01.2019

Gezwungen in ein fremdes Zuhause

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Kinder, eine Arbeit, ein sicheres Zuhause – kurz, ein normales Familienleben. Doch was passiert, wenn plötzlich das Geld fehlt? Manchen Eltern bleibt angesichts leerer Haushaltskassen nichts anderes übrig, als ihre Kinder in die Obhut von Erziehern zu geben. Ein Tabuthema im sonst reichen Luxemburg.

Es gibt auf der Welt nichts Kostbareres als die Liebe der Eltern zu ihren Kindern – das beteuern seit Jahrzehnten Philosophen und Psychologen. Doch externe Faktoren können dem idyllischen Familienglück schnell ein Ende setzen, zum Beispiel: finanzielle Probleme. Diese führen von harmlosen Konflikten bis hin zu Scheidungen und im schlimmsten Fall zu einer mehr oder weniger freiwilligen räumlichen Trennung von Eltern und Kindern.

Man spricht dann von Placement familial; das Kind oder die Kinder werden in einer Pflegefamilie, einem Heim oder einem Erziehungszentrum untergebracht ...

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