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Gesundheitsministerin mahnt: Im Impfschutz nicht nachlassen
Möglichst alle Kinder eines Jahrgangs sollten geimpft werden, sagt Gesundheitsministerin Mutsch.

Gesundheitsministerin mahnt: Im Impfschutz nicht nachlassen

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Möglichst alle Kinder eines Jahrgangs sollten geimpft werden, sagt Gesundheitsministerin Mutsch.
Lokales 26.04.2016

Gesundheitsministerin mahnt: Im Impfschutz nicht nachlassen

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Gesundheitsministerin Lydia Mutsch hat auf die Bedeutung des Impfschutzes hingewiesen. „Impfen rettet Leben“, sagte Mutsch am Dienstag.

(vb) – Gesundheitsministerin Lydia Mutsch hat auf die Bedeutung des Impfschutzes hingewiesen. „Impfen rettet Leben“, sagte Mutsch am Dienstag. Nur 82 Prozent der Kinder seien hierzulande gegen die vier wichtigen Virenkrankheiten Röteln, Masern, Mumps und Windpocken geimpft. „Das ist zu wenig, um einen dauerhaften Schutz der Allgemeinheit zu gewährleisten“, unterstrich die Ministerin.

Ziel sei es, den Impfschutz auf mindestens 95 Prozent der Kinder zu heben. Dass kürzlich ganz in der Nähe Luxemburgs – nämlich in Deutschland und im Elsass – Ausbrüche dieser Krankheiten aufgetreten sind, zeige, wie wichtig der Impfschutz in Luxemburg ist.

„Wenn der Anteil der Menschen mit Impfschutz weiter sinkt, können manche Krankheiten sich hier wieder ausbreiten, obwohl sie schon seit Jahren nicht mehr aufgetreten sind“, meinte Mutsch.

Die Reihenimpfungen hätten dazu beigetragen, dass die Pocken vollständig ausgerottet werden konnten. Diphterie und Tetanus kommen in Luxemburg nur noch äußerst selten vor. Dagegen treten Röteln, Masern und Mumps weiter auf.


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