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Gerichtschronik: Die Woche im Rückblick
Lokales 03.04.2021

Gerichtschronik: Die Woche im Rückblick

Gerichtschronik: Die Woche im Rückblick

Grafik: Sabina Palanca
Lokales 03.04.2021

Gerichtschronik: Die Woche im Rückblick

Mit Frauen, die Zigaretten illegal eingeführt hatten und einem auffälligen Zugpassagier beschäftigten sich die Richter in dieser Woche.

(SH) - Vor den Osterferien standen am Bezirksgericht einige nicht ganz gewöhnliche Verhandlungen an. 


Der Zug musste unterwegs zwei Mal stehen bleiben.
Zugpassagier zieht mutwillig Notbremse und kommt vor Gericht
Weil er den Zugverkehr mutwillig gestört hatte indem er die Notbremse gezogen hatte, riskiert ein Mann nun eine sechsmonatige Haftstrafe.

So befassten sich die Richter etwa mit einem Zugpassagier, der die Regeln nicht befolgen wollte. Zunächst hatte er auf der Toilette geraucht und dadurch den Feueralarm und eine Notbremsung ausgelöst. Es sollte jedoch nicht das einzige Mal sein, dass der Zug im April 2020 zwischen Koblenz und Luxemburg außerplanmäßig stehen bleiben musste. Denn nur kurze Zeit später hatte er die Notbremse gezogen. Wegen der Störung des Zugverkehrs droht ihm nun eine sechsmonatige Haftstrafe.


Über 120.000 Zigaretten hatten die Frauen in ihren Koffern.
Hohe Geldstrafen für 120.000 Zigaretten gefordert
Über 120.000 Zigaretten hatten zwei Frauen im März 2018 illegal nach Luxemburg eingeführt. Nun riskieren sie hohe Geldstrafen.

Mit hohen Geldbußen müssen unterdessen zwei Frauen rechnen, die über 120.000 Zigaretten illegal nach Luxemburg eingeführt hatten. Während eine der Frauen zugab, die Tabakwaren eingeführt zu haben, mit dem Ziel sie weiterzuverkaufen, stritt die andere dies ab. Im Fehler war sie trotzdem, denn die Zigaretten hätte sie verzollen müssen. Nun drohen den Frauen Geldstrafen in Höhe von 15.000 respektive 30.000 Euro.

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