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Gericht erneut mit Dossier Wickringen-Liwingen befasst
Lokales 20.11.2019

Gericht erneut mit Dossier Wickringen-Liwingen befasst

Das Urteil ergeht am 18. Dezember

Gericht erneut mit Dossier Wickringen-Liwingen befasst

Das Urteil ergeht am 18. Dezember
Foto: Gerry Huberty
Lokales 20.11.2019

Gericht erneut mit Dossier Wickringen-Liwingen befasst

Über zehn Jahren sind seit den ersten Plänen zu Einkaufszentren in Wickringen und Liwingen vergangen. Das Gericht ist weiterhin mit dem Dossier befasst - auf zivilrechtlicher Ebene.

(SH) - Es sollten Großprojekte werden, die ihresgleichen suchen. Über zehn Jahre nach den ersten Planungen steht jedoch weder in Wickringen, noch in Liwingen ein Shoppingcenter. Die Justiz ist dennoch weiterhin mit dem Dossier befasst.

So wurde am Mittwoch auf zivilrechtlicher Ebene in zweiter Instanz über eine Schadenersatzklage von Guy Rollinger, der das Projekt in Wickringen umsetzen wollte, gegen den Staat verhandelt.

Wie die Anwältin des Geschäftsmannes betonte, habe ihr Mandant damals verstanden, dass die Regierung das Projekt in Liwingen bevorzuge und es sich demnach bei seinem Projekt in Wickringen um eine Todgeburt handelte. Er habe daraufhin entschieden, darauf zu verzichten, im Gegenzug aber einen Vertrag mit dem Luxemburger Staat unterschrieben.

Privatperson oder Unternehmen?

Dieser sollte ihm einen anderen Standort für das Projekt suchen. Dies sei allerdings nicht passiert. Inwiefern der Staat damit ein verbindliches Engagement verfehlte, ist eine Frage.

Hauptsächlich wurde bei der Verhandlung jedoch die Frage aufgeworfen, zwischen welchen Parteien der Vertrag unterzeichnet wurde. Dem Staat zufolge, soll dies zwischen ihm und der Groupe Rollinger – dem Unternehmen – gewesen sein. Eine Einzelperson könne kein solches Projekt tragen, so das Argument. Die Klage von Guy Rollinger als Privatperson sei demnach nicht zulässig.

Die Anwältin des Unternehmers betonte unterdessen, dass der Vertrag zwischen der Privatperson Guy Rollinger und dem Staat unterzeichnet worden sei. Das Unternehmen könne gar keinen Vertrag unterzeichnen, da es keine juristische Person sei.


"Motor World" in Wickringen geplant
Immer wieder war Wickringen in den vergangenen Jahren wegen Bauprojekten in die Schlagzeilen geraten. Nun gibt es ein neues Projekt: "Motor World". Hierbei soll sich alles um das Automobil drehen.

Die Richter aus erster Instanz entschieden im April 2016 zu Gunsten des Staates. Jene aus zweiter Instanz geben ihr Urteil am 18. Dezember bekannt.

Dem Bauunternehmer soll ein Schaden von fast 200 Millionen Euro entstanden sein.

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