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Gemeinsam zum Wohl der Kinder und Jugendlichen: Großherzogin Maria Teresa zu Besuch beim Scap
Lokales 14 2 Min. 11.06.2014

Gemeinsam zum Wohl der Kinder und Jugendlichen: Großherzogin Maria Teresa zu Besuch beim Scap

Lokales 14 2 Min. 11.06.2014

Gemeinsam zum Wohl der Kinder und Jugendlichen: Großherzogin Maria Teresa zu Besuch beim Scap

Großherzogin Maria Teresa stattete kürzlich dem „Service de consultation et d’aide pour troubles de l’attention, de la perception et du développement psychomoteur“ (Scap) in Strassen einen Besuch ab. Hierbei ließ sie sich das neue Konzept und die Arbeitsweisen des Scap genauer erklären.

Die Großherzogin ließ sich Konzept und Arbeitsweisen der Struktur erklären

(c.k.) - Im Rahmen der Vorstellung eines neuen therapeutischen Konzeptes stattete Großherzogin Maria Teresa kürzlich dem „Service de consultation et d’aide pour troubles de l’attention, de la perception et du développement psychomoteur“ (Scap) in Strassen einen Besuch ab. Während des Rundgangs erklärten Suzette Everling-Grein, Präsidentin des „Lëtzebuerger Aktiounskrees Psychomotorik“ (LAP), und Scap-Direktorin Cathy Mangen der Landesfürstin das neue Konzept und die innovativen Arbeitsweisen des Scap.

In mehr als 20 Jahren hat sich der Scap ständig weiterentwickelt und die Arbeit mit den Kindern und ihren Eltern fortlaufend erfolgreich angepasst. Die vom LAP im Jahr 1991 ins Leben gerufene Dienststelle für Schüler mit Auffälligkeiten in der Motorik und Wahrnehmung im Alter von vier bis 18 Jahren kennt eine starke Nachfrage. Zurzeit werden 180 Jugendliche regelmäßig betreut, ebenso viele stehen auf der Warteliste.

Im Laufe der Jahre ist durch Fachwissen und Erfahrung ein pädagogisches und therapeutisches Konzept entstanden, das in dem neuen Dokument „Gemeinsam, aufgeschlossen, im Kontext“ über 15 Seiten erstmals schriftlich formuliert und vorgestellt wird. Bei diesem Konzept aus der Praxis für die Praxis geht es neben den äußeren Rahmenbedingungen vor allem um die Darstellung der Zielgruppe, der theoretischen Grundlagen und der Gestaltung der Angebote des Scap.

Bei der offiziellen Vorstellung des Konzeptes wurde betont, dass mit Offenheit und Transparenz eine vertrauensvolle Beziehung zu allen beteiligten Eltern und Kindern sowie Lehrpersonen aufgebaut werden soll. Das Grundverständnis des Scap besteht darin, vorhandene Schwächen des Klienten ressourcenorientiert zu überwinden. Eingefügt in das Dokument sind an den jeweils passenden Stellen methodische Ansätze und weiterführende Überlegungen zu den Hintergründen des Konzeptes. Am Rande der Präsentation wurde bedauert, dass das ehemalige Studienprogramm über Psychomotorik, das von 1996 bis 2004 Bestandteil der Lehrergrundausbildung war, von der Uni Lëtzebuerg nicht übernommen wurde.

Jeder der 20 Scap-Mitarbeiter ist an das Berufsgeheimnis gebunden und verpflichtet, sämtliche persönlichen Daten und Informationen vertraulich zu behandeln. Ein seit 2009 geltender Konventionsvertrag mit dem Bildungsministerium definiert den Auftrag sowie die staatliche Unterstützung der Einrichtung, was ein zukunftsorientiertes Arbeiten im Team und eine therapeutische, psychologische und medizinische Betreuung ermöglicht. Besonders betont wurde, dass es sich bei dem nun vorliegenden Konzept um eine Momentaufnahme handelt, die zukünftig regelmäßig an neue Entwicklungen und Erfahrungen angepasst wird.