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Gemeinderat Luxemburg: Neues Wahrzeichen für die Hauptstadt
Lokales 24.11.2014

Gemeinderat Luxemburg: Neues Wahrzeichen für die Hauptstadt

Für zig-tausende Autofahrer wird der neue Wasserturm  ein Orientierungspunkt sein.

Gemeinderat Luxemburg: Neues Wahrzeichen für die Hauptstadt

Für zig-tausende Autofahrer wird der neue Wasserturm ein Orientierungspunkt sein.
Foto: Atelier d'Architecture et de Design Jim Clemes
Lokales 24.11.2014

Gemeinderat Luxemburg: Neues Wahrzeichen für die Hauptstadt

Für 8 717 453,87 Euro soll im Ban de Gasperich ein Wasserturm auf einer Fläche von 27 Ar errichtet werden.  Aus einem Wettbewerb war der Entwurf des „Atelier d'architecture et de design Jim Clemes“ als Gewinner hervorgegangen.

(rr) - Für 8 717 453,87 Euro soll im Ban de Gasperich ein Wasserturm auf einer Fläche von 27 Ar errichtet werden. Der Standort befindet sich nahe des Post-Gebäudes und gegenüber dem künftigen nationalen Fußballstadion. Aus einem Wettbewerb war der Entwurf des „Atelier d'architecture et de design Jim Clemes“ als Gewinner hervorgegangen.

Der Bau eines neuen Wasserturms drängt sich nicht nur wegen des Urbanisierungsprojekts des Ban de Gasperich auf, wo u.a. das Lycée Vauban, das neue nationale Fußballstadion und das neue „Centre d'intervention et de secours“ entstehen werden. Der bestehende Wasserturm "Tubishof" stößt seit langem an seine Grenzen, so ist beispielsweise der Wasserdruck zu niedrig

Der 60 Meter hohe und 18 Meter breite Turm dient zur Wasserversorgung nicht nur des Ban de Gasperich, sondern auch eines Teils der Stadtviertel Cessingen, Gasperich und Cloche d'Or. Der Wasserturm, der von der Sebes-Schieberkammer in Cloche d'Or gespeist wird, wird ein Fassungsvermögen von insgesamt 1 000 Kubikmeter haben. Die Stahlhülle, welche die Betonstruktur des Turms umgibt, soll an das industrielle Erbe Luxemburgs erinnern. Die Beleuchtung ermöglicht verschiedene Licht-Szenarien und Farben. Die Stromkosten sollen übrigens dank der LED-Leuchten bei weniger als 3000 Euro im Jahr liegen.

Musikkonservatorium: Neue Räume im Frühjahr 2015 bezugsfertig

Die Schulorganisation 2014/2015 des Musikkonservatoriums wurde einstimmig genehmigt. In diesem Zusammenhang teilte Bürgermeisterin Lydie Polfer mit, dass die Bauarbeiten zur dringend benötigten Erweiterung fristgerecht voranschreiten. Voraussichtlich Ende April/Anfang Mai 2015 werden die neuen Räumlichkeiten, die für bessere Arbeits- und Lernbedingungen sorgen, eingeweiht. Der Umzug der betroffenen Sektionen ist für das Ende des Schuljahres geplant.

In diesem Schuljahr wird das Konservatorium von 3149 Schülern mit 78 verschiedenen Nationalitäten besucht, womit zum ersten Mal die 3000er Marke überschritten wurde. Erwähnt sei auch, dass 800 Interessierten eine Absage erteilt werden musste.


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