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Gemeinderat Luxemburg: Grundschule in Cessingen wird erneuert
Ein neuer Flügel wird an das bestehende Gebäude angebaut.

Gemeinderat Luxemburg: Grundschule in Cessingen wird erneuert

Grafik: TEAM 31 – BUREAU D’ARCHITECTURE
Ein neuer Flügel wird an das bestehende Gebäude angebaut.
Lokales 17.06.2016

Gemeinderat Luxemburg: Grundschule in Cessingen wird erneuert

Michel THIEL
Michel THIEL
Die Sanierung der Grundschule in Cessingen und die Erneuerung des Glacisfeldes standen am Freitag auf der Geschäftsordnung des Gemeinderats in der Hauptstadt.

(mth) - Ein umfassender Umbau der Grundschule in Cessingen sowie die Erneuerung des Glacisfeldes: das waren die beiden größeren Projekte, mit denen sich der Gemeinderat am Freitag beschäftigte.

Angesichts der wachsenden Bevölkerungszahl des Viertels muss die alte Grundschule in der Rue de Cessange dringend vergrößert werden. Das Projekt sieht die komplette Sanierung des alten Gebäudes sowie den Bau eines neuen Flügels vor, welcher im rechten Winkel an das Schulgebäude angebaut wird. Daher muss die aktuelle Sporthalle der Schule abgerissen werden.

Die Schule soll später Platz für 324 Schüler bieten, die über 17 Klassensäle verfügen werden. Hinzu kommen vier Reserveräume und ein Mehrzwecksaal, ein spezieller Saal für Handarbeiten sowie eine Bibliothek. Im Rahmen des Ausbaus ist eine umfassende energetische Sanierung des alten Gebäudes vorgesehen. Zudem wird ein Teil des Dachs abgetragen, um ein zusätzliches Stockwerk zu ermöglichen. Auch der Schulhof wird erneuert, um den Schülern trotz enger Platzverhältnisse ein interessantes spielerisches Umfeld zu bieten.

Der Kostenpunkt des neuen Schulkomplexes liegt bei rund 17,09 Millionen Euro. Hinzu kommen 2,4 Millionen Euro für die Errichtung eines provisorischen modularen Gebäudes für das Schulfoyer in der Rue Verte sowie 1,9 Millionen Euro Anmietung und Montage eines weiteren Provisoriums, das während der dreijährigen Bauarbeiten für Verwaltungszwecke genutzt werden soll.

Glacisfeld wird modernisiert

Im Kontext einer effizienteren Organisation der Schueberfouer sowie des Baus der Tram soll das gesamte Glacisfeld bis 2017 komplett neugestaltet werden. In Zukunft sollen die Restaurants entlang der Allée Scheffer platziert werden. Um eine reibungslose Abwasserentsorgung währen des Jahrmarkts zu gewährleisten, wird dort ein spezielles Abwassersystem installiert, das kompatibel mit Frittierfett und Öl ist.

Die Erneuerung der veralteten Abwasserrohre des restlichen Glacisfeldes sowie die Verlegung neuer Wasser-, Strom- und Gasleitungen und die Installation von Hotcity-Zugangspunkten sind ebenfalls vorgesehen. Im Rahmen der Sanierung soll die Fußgängerunterführung, welche aktuell das Feld mit dem Stadtpark verbindet, ganz verschwinden. Laut Schöffenrat werde die Passage kaum genutzt und stelle zudem ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar.

Der frei werdende Platz wird für zusätzliche Parkplätze genutzt. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Oktober beginnen und im Juli 2017, also rechtzeitig zur übernächsten Schueberfouer, abgeschlossen sein. Der Kostenvoranschlag in Höhe von rund 4,8 Millionen Euro wurde gestern einstimmig verabschiedet.


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