Gemeindefusionen: Aus Fels, Nommern und Fischbach soll "Meesebuerg" werden
(jag) - Am 9. November sollen die Bürger aus den drei Gemeinden Fels, Nommern und Fischbach über eine eventuelle Fusion abstimmen, die würde dann am ersten Januar 2018 umgesetzt werden. Die drei Bürgermeister haben jetzt die Konvention vorgestellt die mit dem Staat unterschrieben wurde, sie regelt die Modalitäten der Zusammenführung. Die drei Gemeinden arbeiten seit längerem schon auf Syndikatsebene zusammen, von der Fusion erwartet man sich vor allem einen besseren Dienst am Bürger.
Konkret soll der Gemeindesitz in die Fels, die Schulinfrastrukturen sollen lokal ausgebaut werden, eine Zentralschule ist nicht geplant. Die nach einer Fusion flächenmäßig fünftgrößte Gemeinde des Landes würde zudem in das Trink- und Abwassernetz investieren. Zudem will man in Angelsberg eine Gewerbezone einrichten.
Was die Gemeindewahlen betrifft, so soll die Majorzregel bis 2029 bestehen bleiben, danach gilt das Proporzsystem. Nach den nächsten Gemeindewahlen werden 15 Mitglieder im Gemeinderat sitzen, jeweils 5 aus den drei "alten" Gemeinden. Nach den darauffolgenden Wahlen wird dann die Einwohnerzahl den Ausschlag geben.
Auf der Webseite www.meesebuerg.lu haben die drei Gemeinden sämtliche Informationen aufgelistet, zudem werden im Verlauf des nächsten Monats drei Informationsversammlungen abgehalten.