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Gemeinde will Wohnraum für Flüchtlinge bereitstellen
Lokales 16.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Luxemburg-Stadt

Gemeinde will Wohnraum für Flüchtlinge bereitstellen

Im Foyer Lily Unden in Limpertsberg, das von der Croix-Rouge geleitet wird, sind derzeit um die 120 Flüchtlinge untergebracht.
Luxemburg-Stadt

Gemeinde will Wohnraum für Flüchtlinge bereitstellen

Im Foyer Lily Unden in Limpertsberg, das von der Croix-Rouge geleitet wird, sind derzeit um die 120 Flüchtlinge untergebracht.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 16.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Luxemburg-Stadt

Gemeinde will Wohnraum für Flüchtlinge bereitstellen

Die Stadt Luxemburg plant, mehrere Wohnstrukturen als langfristige Lösung für Flüchtlinge bereitzustellen. "Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen", erklärte Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwoch beim "City Breakfast".

(DL) - Die Stadt Luxemburg plant, mehrere Wohnstrukturen als langfristige Lösung für Flüchtlinge bereitzustellen, dies unter anderem im Bahnhofsviertel und in Hamm. Auch sollen Flüchtlinge in fünf Pfarrhäusern - in der Oberstadt, in Cessingen und in Grund - untergebracht werden. "Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen", erklärte Bürgermeisterin Lydie Polfer am Mittwoch beim "City Breakfast" gegenüber Medienvertretern.

Die Bürgermeisterin erinnerte daran, dass in den verschiedenen Notunterkünften in Luxemburg-Stadt schon etwa 350 Flüchtlinge untergebracht seien, darunter allein 120 im Foyer Lily Unden in Limpertsberg. Dieses ersetzt bekanntlich das alte Foyer Don Bosco, das sich gleich daneben befindet. Letzteres soll eigentlich abgerissen werden. Aufgrund des großen Andrangs seien dort jedoch nun ebenfalls wieder 50 Menschen untergebracht.

Neue Erstaufnahmestrukturen in Planung

Wie es die Regierung bereits vergangene Woche angekündigt hatte, sollen im Zentrum des Landes auch die alte Maternité des CHL und das Gebäude in Strassen, in dem einst das Centre de Logopédie untergebracht war, in Erstaufnahmestrukturen umfunktioniert werden.

Wie Lydie Polfer am Mittwoch hinzufügte, könnte, falls auch diese Gebäude schnell belegt sein würden, zudem das ehemalige Polizeikommissariat in der hauptstädtischen Rue Glesener in eine provisorische Unterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert werden.

Am nächsten Donnerstag wird sich der Schöffenrat mit Integrationsministerin Corinne Cahen zusammensetzen, um über die verschiedenen Möglichkeiten zu diskutieren.

Wenn alle Stricke reißen, könnte auch das ehemalige Polizeikommissariat in der Rue Glesener zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden.
Wenn alle Stricke reißen, könnte auch das ehemalige Polizeikommissariat in der Rue Glesener zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden.
Foto: Guy Jallay




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