Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Geldstrafe für Reptilienhändler
Lokales 22.01.2020

Geldstrafe für Reptilienhändler

Der Angeklagte handelte in Esch/Alzette mit exotischen Tieren. Dazu zählten unter anderem auch giftige Schlangen, Skorpione und Spinnen.

Geldstrafe für Reptilienhändler

Der Angeklagte handelte in Esch/Alzette mit exotischen Tieren. Dazu zählten unter anderem auch giftige Schlangen, Skorpione und Spinnen.
Foto: Shutterstock
Lokales 22.01.2020

Geldstrafe für Reptilienhändler

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Ein Händler für exotische Tiere musste wegen fehlender Genehmigungen und Tierquälerei vor Gericht. Die Richter fällten nun ihr Urteil

Im Dezember musste sich ein Mann aus Esch/Alzette vor dem Bezirksgericht Luxemburg verantworten, da er 2018 ohne die notwendigen Genehmigungen einen Handel für exotische Tiere betrieben haben soll. Die Tiere  - darunter Schlangen und Insekten - soll er zudem nicht artgerecht gehalten haben, deshalb wurde ihm auch Tierquälerei zur Last gelegt.

Die Richter fällten nun ihr Urteil. Tom K. wurde zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro verurteilt. Zudem muss er 768 Euro Gerichtsgebühren zahlen. Damit kommt er durchaus glimpflich davon, denn von den insgesamt 252 beschlagnahmten Tieren, waren 126 giftig und mussten in einer speziellen Pflegestation in München untergebracht werden. Die restlichen Tiere kamen in der Auffangstation in Düdelingen unter. Für diese Kosten muss Tom K. demnach nicht aufkommen.


Unter den Tieren befanden sich neben Schlangen auch Skorpione und Tausendfüßler.
Händler für exotische Tiere wegen Tierquälerei angeklagt
Anfang 2018 gründete Tom K. ein Unternehmen, das mit exotischen und giftigen Tieren handelt. Monate später stand die Kriminalpolizei vor seiner Tür.

Die Richter sprachen zudem gegen den Mann ein Verbot, in den kommenden drei Jahre Tiere zu halten, gegen den Mann aus. Sein Geschäft darf er allerdings wieder eröffnen - sobald er die notwendigen Genehmigungen vorlegen kann. Ohne Tiere dürfte das Geschäft aber eher schlecht laufen.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Themendossier: Vor Gericht
Täglich müssen sich Straftäter vor Gericht verantworten. Das "Luxemburger Wort" ist bei vielen Prozessen dabei. Ein Überblick.
Gericht - Prozesser - Photo : Pierre Matgé
Wenn ein Wildschwein zu zahm wird
Eine Frau musste sich am Freitag vor Gericht verantworten. Sie hatte ein verletztes Wildschwein mit nach Hause genommen und aufgepäppelt. Das Tier war nicht mehr vom Hof gewichen.
Lokales,Wenn Wildtiere aufgefunden werden - Dropoff-Sationen (Fleegestation Diddeleng - Centre de Soins pour la Faune Sauvage Parc Le’h.Foto: Gerry Huberty/Luxemburger Wort
Tierquälerei-Prozess: Im Kuhstall dahinvegetiert
Zwei Landwirte aus Aspelt müssen sich wegen schwerer Misshandlung eines Hundes vor Gericht verantworten. Das Tier war quasi verhungert und starb an Nierenversagen. Die Angeklagten riskieren eine Haftstrafe.
Wegen schwerer Misshandlung eines Hundes stehen zwei Landwirte aus Aspelt vor Gericht.
Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.