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Geldbuße für Zollbeamten
Lokales 27.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Geldbuße für Zollbeamten

Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.

Geldbuße für Zollbeamten

Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.
Lex Kleren
Lokales 27.06.2019 Aus unserem online-Archiv

Geldbuße für Zollbeamten

Ein Zollbeamter muss eine Geldstrafe von 3.000 Euro zahlen, weil er einen Bekannten vor einer Ermittlung gewarnt haben soll. Damit soll er gegen das Berufsgeheimnis verstoßen haben.

(SH) - Weil er einen Bekannten, der im Drogenmilieu aktiv war, im Februar 2013 davor gewarnt haben soll, dass sein Telefon abgehört wird, wurde ein Zollbeamter gestern in erster Instanz zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt.


Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.
Ein paar Worte zu viel
Ein Zollbeamter sagt einem Bekannten, dass sein Telefon abgehört wird. Angeblich ohne zu wissen, dass der Mann im Visier der Polizei steht. Dennoch steht er wegen Verstoßes gegen das Berufsgeheimnis vor Gericht.

Für die Vertreterin der Staatsanwaltschaft war der Tatbestand des Verstoßes gegen das Berufsgeheimnis gegeben. Der Angeklagte hatte seinerseits erklärt, dass er erst nach Februar 2013 Kenntnis über die polizeilichen Ermittlungen bekommen hatte, im Rahmen derer es im März 2013 zu einer Abhörung gekommen war.

Alle Parteien haben 40 Tage Zeit, um gegen das Urteil Berufung einzulegen.


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Die Berufungsfrist beträgt 40 Tage.
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