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Kurzmeldungen Lokales 12.11.2020

(dpa/lrs) - Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Donnerstag einen Geldautomaten auf dem Parkplatz eines Discounters in Nieder-Olm im Landkreis Mainz-Bingen (D) gesprengt. Wie die Polizei mitteilte, hörten Anwohner gegen 1.50 Uhr explosionsartige Geräusche in der Umgebung und meldeten dies per Notruf bei der Polizei. Auf dem Parkplatz stellten die Beamten daraufhin den aufgesprengten Geldautomaten fest.

Bei einer intensiven Fahndung konnten die Täter zunächst nicht gefunden werden. Am Morgen lief die Spurensicherung am Tatort. Angaben zur Schadenshöhe könnten derzeit nicht gemacht werden, erklärte die Polizei. Auch ob Bargeld erbeutet wurde, war zunächst nicht bekannt.

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Heute

Kurzmeldungen International Vor 54 Minuten

(dpa) - Mindestens zwei Menschen sind in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Idaho erschossen worden. Mindestens vier weitere Menschen seien bei dem Vorfall am Montag in der Stadt Boise verletzt worden, darunter ein Polizist, hieß es in einer Pressekonferenz der Polizei. Der Verdächtige sei in Polizeigewahrsam. „Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass nur ein einzelner Schütze beteiligt war und dass von diesem Vorfall keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit ausgeht“, sagte der zuständige Polizist. Zum Motiv der Tat könne er noch nichts sagen.

Am frühen Nachmittag (Ortszeit) habe es erste Berichte von Schüssen in dem Einkaufszentrum gegeben, so die Polizei weiter. Einsatzkräfte hätten dann sehr schnell einen Verdächtigen festgenommen. „Ich möchte mich bei den Ladenbesitzern und den Menschen im Einkaufszentrum bedanken, die so schnell reagiert und sich um die Leute gekümmert haben, die dort waren“, sagte die Bürgermeisterin von Boise, Lauren McLean. In dem Einkaufszentrum Boise Towne Square Mall befinden sich mehr als 150 Geschäfte. Boise mit seinen rund 230.000 Einwohnern ist die Hauptstadt des Bundesstaats Idaho.

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Gestern

(dpa) - Nach dem Tod eines 20-Jährigen durch Polizeischüsse ist es in Griechenland zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Linke Demonstranten bewarfen am Montagabend im Zentrum von Athen die Polizei mit Steinen und anderen Gegenständen. „Polizei-Mörder“, skandierten die überwiegend linksautonomen Demonstranten, wie Augenzeugen berichteten.

Die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten ein, um die Menschen auseinander zu treiben. Am Montagnachmittag hatten Jugendliche Roma vorübergehend die wichtige Autobahn gesperrt, die Athen mit dem westgriechischen Hafen von Patras verbindet. Die Polizei setzte auch hier Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Straße wieder zu öffnen, berichtete der staatliche Rundfunk weiter. 

Polizisten hatten am vergangenen Samstag nach einer Verfolgungsjagd durch fast ganz Athen den Fahrer eines gestohlenen Autos mit Schüssen getötet. Zuvor hatte der Mann wiederholt Polizisten auf Motorrädern angefahren und sieben von ihnen verletzt. Bei dem Zwischenfall wurde auch der Beifahrer im gestohlenen Fahrzeugs verletzt. Der 20-Jährige gehörte der Volksgruppe der Roma an. Die Regierung hat eine Untersuchung angeordnet. Es solle festgestellt werden, ob die Polizisten übermäßige Gewalt hätten, berichtete der staatliche Rundfunk.

(dpa) - Der US-Autovermieter Hertz steckt mit einem Großauftrag bei Tesla Milliarden in den Ausbau seiner Elektro-Autoflotte. Bis Ende 2022 seien 100.000 Tesla bestellt worden, teilte der Rivale von Sixt am Montag in Estero im US-Bundesstaat Florida mit. Zuvor hatte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider darüber berichtet und dabei ein Kaufvolumen von rund 4,2 Milliarden US-Dollar (3,6 Mrd Euro) genannt.

Hertz erklärte, man wolle wegen des starken Interesses der Menschen an Elektroautos die größte E-Auto-Mietflotte in Nordamerika aufbauen. Ab November sollen Kunden in den USA, aber auch in einigen europäischen Städten Teslas Model 3 buchen können. Neben der Bestellung kündigte Hertz an, mehrere Tausend Ladestationen zu installieren. „Elektroautos sind nun Mainstream“, erklärte Hertz-Übergangschef Mark Fields in einer Pressemitteilung. Mit dem Auftrag bei Tesla solle der Anteil von E-Fahrzeugen an der weltweiten Flotte von Hertz nach Angaben des Autovermieters auf über 20 Prozent steigen. Der Kauf der Fahrzeuge ist die erste große Initiative des Unternehmens seit dem Abschluss eines Insolvenzverfahrens im Juni. Hertz hatte in der Corona-Krise Gläubigerschutz beantragt, sich dann aber rasch wieder berappelt.

Teslas Aktien reagierten im frühen US-Börsenhandel mit einem Kurssprung von mehr als fünf Prozent auf die Großbestellung. Der Kurs liegt seit Jahresbeginn mit gut 35 Prozent im Plus und hat allein in den vergangenen vier Wochen um über 20 Prozent zugelegt. Tesla zählt mit einem Börsenwert von über 950 Milliarden Dollar zu den am höchsten gehandelten Unternehmen weltweit und nähert sich weiter dem Meilenstein, die Marke von einer Billion Dollar zu knacken.

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Kurzmeldungen Lokales 25.10.2021

An einem Spielplatz in der Nähe der Rue du Couvent in Bonneweg kam am frühen Sonntagnachmittag ein junger Mann mit zwei Unbekannten ins Gespräch. Die beiden Männer folgten ihm, als der den Spielplatz verließ. Kurz später bedrohten sie ihn und forderten seine Umhängetasche. Als der Mann sich weigerte, zog einer der beiden Angreifer ein Messer, woraufhin der Betroffene seine Tasche übergab.

Beide Täter waren zwischen 16 und 19 Jahre alt und von dünner Statur. 

Täter 1:  trug eine weiße Jogginghose mit einer hellblauen Jacke.
Täter 2: trug eine blaue Jeanshose, weiße Schuhe, eine schwarze Lacoste Jacke und eine schwarze Umhängetasche. 

Kurzmeldungen Lokales 25.10.2021

Kurz vor 16 Uhr am Samstag wurde der Polizei ein Ladendieb in einem Geschäft in Monnerich gemeldet. Sicherheitsbeamte des Geschäftes hatten den Mann beim Diebstahl von Waren ertappt und konnten ihn festhalten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der mutmaßliche Täter durch die Polizeibeamten festgenommen. Er wurde am Sonntagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt.   

Kurzmeldungen Lokales 25.10.2021

Der CGDIS meldet am Montagvormittag drei Verkehrsunfälle. Um 8 Uhr kam es in Mersch am Kreisverkehr Tinnesbruch zu einem Unfall mit einer verletzten Person. Gegen 8.20 Uhr wurde in der Hauptstadt in der Rue Jean Origer eine Person angefahren und ebenfalls verletzt. Kurz nach 9 Uhr fuhr ein Auto in Hiwingen gegen einen Streckenpfosten, auch hier gab es einen Verletzten.  

Kurzmeldungen Panorama 25.10.2021

(KNA) - „Cringe“ ist das Jugendwort des Jahres 2021 in Deutschland. Das gab der Langenscheidt-Verlag in Stuttgart am Montagmorgen bekannt. Das englische Wort, das unter anderem ein Gefühl des Fremdschämens ausdrücken soll, setzte sich beim finalen Online-Voting gegen die Begriffe „Sus“ für „verdächtig“ oder „auffällig“ und „Shees“ durch, einen Ausruf des Erstaunens. Für das mehrstufige Abstimmungsverfahren gingen den Angaben zufolge insgesamt 1,2 Millionen Vorschläge ein; die Wahl lag komplett in den Händen von Jugendlichen.

Das aus dem Englischen kommende Wort „Cringe“ werde in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen genutzt, hieß es. So könne es zum Beispiel „cringe“ oder „cringy“ sein, wenn Erwachsene, beim Versuch cool zu wirken, Jugendsprache verwenden. „Cringe“ werde aber auch zur Bekundung von Unbehagen genutzt oder verwendet, um eine Situation als peinlich zu bezeichnen. 

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2021

(jt) - Eine betrunkene Autofahrerin hat in der Nacht zum Sonntag Polizeibeamte in Ulflingen attackiert. Auch der Beifahrer sei während der Kontrolle um 3 Uhr morgens handgreiflich geworden, meldet die Polizei. Beide Insassen mussten aufgrund ihres aggressiven Verhaltens auf dem Boden fixiert werden.

Wie sich herausstellte, stand die Autofahrerin unter starkem Alkoholeinfluss. Eine Polizeistreife hatte zuvor ihren ungewöhnlichen Fahrstil bemerkt. Die Frau musste ihren Führerschein abgeben, bevor sie von der Polizei nach Hause gebracht wurde. Ihr Beifahrer landete im Passagearrest. 

Am Samstag kam es noch zu weiteren Führerscheinentzügen. In Luxemburg-Bonneweg verursachte ein betrunkener Autofahrer am frühen Samstagabend einen Crash. Der Wagen überschlug sich und kam auf der Fahrerseite zu liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste aus dem Auto befreit werden. Wie sich herausstellte, stand er unter übermäßigem Alkoholeinfluss. Der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Protokoll erstellt.

Einige Stunden später wurde in der Hauptstadt eine Fahrerflucht gemeldet. Ein Auto war in Clausen gegen einen geparkten Wagen gestoßen, doch der Fahrer fuhr einfach weiter. Kurze Zeit später konnte eine Polizeistreife den mutmaßlichen Unfallverursacher jedoch antreffen. Auch bei ihm fiel der Alkoholtest positiv aus. Zudem waren seine Fahrzeugpapiere nicht in Ordnung. Der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Protokoll erstellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt.

Weitere Lokalnachrichten

Autorin Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe, Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, in der Frankfurter Paulskirche.
Kurzmeldungen Kultur 24.10.2021

(dpa) - Tsitsi Dangarembga, Autorin und Filmemacherin aus Simbabwe, hat den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Die 62-Jährige habe es geschafft, „uns eine Gesellschaft so nahe zu bringen, dass sie uns zwar nicht restlos verständlich wird, wir sie aber auf uns beziehen können, auf uns und unsere eigenen Unzulänglichkeiten“, sagte die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, am Sonntag in Frankfurt. Dangarembga sei „eine weithin hörbare Stimme Afrikas in der Gegenwartsliteratur“.

Die Laudatio in der Paulskirche hielt die kenianische Germanistin und Soziologin Auma Obama. „Du bist nicht gewöhnlich, ein gewöhnliches Leben war keine Option für Dich“, sagte sie über ihre Freundin. Und: „Du bist eine der erfolgreichsten und wichtigsten Stimmen auf dem afrikanischen Kontinent und hoffentlich bald mit dem Preis weltweit.“

Dangarembga veröffentlichte 1988 ihren gefeierten Debüt-Roman „Nervous Conditions“ als ersten Teil einer autobiografisch geprägten Trilogie. Die drei Bücher beschreiben am Beispiel einer heranwachsenden Frau den Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und weibliche Selbstbestimmung in Simbabwe.

Von 1989 bis 1996 studierte Dangarembga in Berlin Filmregie und kehrte später mit ihrem deutschen Mann nach Simbabwe zurück. In ihren Filmen thematisiert sie Probleme, die durch das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne entstehen. Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert.

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(dpa) - Der deutsche Außenhandelsverband BGA rechnet trotz Materialmangels und Störungen der globalen Lieferketten mit einem kräftigen Exportwachstum in diesem Jahr. „Wir sind sehr gut ins Jahr gestartet und sehen deshalb trotz einer Abschwächung derzeit keine Anzeichen, unsere Prognose eines nominalen Wachstums von 13 Prozent zu kassieren“, sagte der neue Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel (BGA), Dirk Jandura. Die Warenausfuhren würden damit das Niveau vor der Corona-Krise überschreiten.

Der Verband erwartet, dass die Lieferkettenprobleme bis Mitte kommenden Jahres anhalten. „Wir sehen steigende Containerpreise, steigende Frachtraten, Mangel an Vorprodukten wie Halbleiter und immer massivere Engpässe bei Lastwagenfahrern. Wir haben es mit einer Vielzahl von Problemen zu tun“, berichtete der promovierte Diplom-Kaufmann, der seit Anfang Oktober an der Spitze des BGA steht.

Von der künftigen Bundesregierung forderte Jandura eine „aktive Handelspolitik“. Sie müsse in Brüssel auf einen „starken gemeinsamen europäischen Auftritt“ in Handelsfragen hinwirken. „Andernfalls gerät Europa zwischen die Mühlsteine USA und China“, warnte der 51-Jährige. Das europäisch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) müsse endlich ratifiziert werden, ebenso das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur. „Wir müssen mehr Handel wagen“, sagte Jandura. „Wir hoffen sehr, dass es eine Koalition des Fortschritts wird. Deutschland muss an vielen Stellen modernisiert werden.“

Beim Klimaschutz sollte die künftige Bundesregierung eher auf Anreize für Innovationen als auf Verbote setzen, forderte Jandura. „Wir brauchen eine Balance zwischen Marktwirtschaft und Regulierungen und mehr Technologieoffenheit.“ Die bisherige Klimaschutzpolitik ist aus seiner Sicht „unausgegoren“. „Wie soll der wachsende Strombedarf gedeckt werden? Eigentlich müssten ein oder zwei Atomkraftwerke vorerst am Netz bleiben für die Grundlast.“

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(dpa) - Die kanadische und US-Küstenwache haben mit Sorge einen Brand auf einem Container-Transporter vor der Pazifikküste verfolgt. 

Das 260 Meer lange Schiff „ZIM Kingston“ hatte zunächst bei schwerer See rund 40 Container verloren, wie kanadische Medien am Samstagabend berichteten. Kurz darauf gerieten zwei Container an Bord in Brand. Da die Container nicht näher bezeichnetes Gefahrenmaterial enthielten, konnten die Flammen nicht mit Wasser bekämpft werden. Nach Medienberichten wurde inzwischen eine komplette Evakuierung des Schiffes in Betracht gezogen.  

Das Schiff, das unter der Flagge Maltas fährt und rund 52 Tonnen Chemikalien geladen haben soll, lag unterdessen vor Anker in der Juan-de-Fuca-Straße, dem Seeweg, der ins kanadische Vancouver oder nach Seattle im US-Staat Washington führt.

Barack Obama in Newark.

(dpa) - Der frühere US-Präsident Barack Obama sieht die Vereinigten Staaten und die Welt an einem „Wendepunkt“. Es gebe einerseits eine Strömung mit einer „Politik der Gemeinheit und der Spaltung und des Konflikts“, sagte der Demokrat am Samstag in Richmond bei einem Wahlkampfauftritt vor der Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virgina. „Aber die gute Nachricht ist, dass es einen anderen Weg gibt, bei dem wir an einem Strang ziehen und große Probleme lösen.“ Das sei eine Entscheidung, „von der ich glaube, dass sie nicht nur die nächsten Jahre, sondern auch die nächsten Jahrzehnte der Menschheitsgeschichte bestimmen wird“.

Obama sagte, es gehe darum zu bestimmen, was für eine Art von Demokratie die nächste Generation erben werde. Er warnte vor einer „Rückkehr zu dem Chaos, das so viel Schaden angerichtet hat“. Damit dürfte der Ex-Präsident auf die Amtszeit seines Nachfolgers Donald Trump anspielen, der von 2017 bis Januar diesen Jahres im Weißen Haus regierte. In Virginia kandidieren Obamas Parteifreund Terry McAuliffe und der von Trump unterstützte Republikaner Glenn Youngkin für das Amt des Gouverneurs. Die Wahl ist am 2. November. Sie gilt als früher Stimmungstest für die landesweiten Kongresswahlen in gut einem Jahr.

Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Auch US-Präsident Joe Biden und andere prominente Demokraten unterstützen McAuliffe im Wahlkampf in dem an die Hauptstadt Washington angrenzenden Bundesstaat Virginia.

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