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Gefängniswärter erhalten Schutzmaterial spätestens im Juli
Lokales 2 Min. 20.05.2020

Gefängniswärter erhalten Schutzmaterial spätestens im Juli

Weiteres Material, Schulungen und eine Arbeitsgruppe: Die Liste der Forderungen der Gefängniswärter ist lang.

Gefängniswärter erhalten Schutzmaterial spätestens im Juli

Weiteres Material, Schulungen und eine Arbeitsgruppe: Die Liste der Forderungen der Gefängniswärter ist lang.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 2 Min. 20.05.2020

Gefängniswärter erhalten Schutzmaterial spätestens im Juli

Für September 2019 war den Gefängniswärtern Schutzmaterial versprochen worden. Dieses ist bis jetzt jedoch nicht eingetroffen. Das soll aber nun bis Juli geschehen, so die Gefängnisverwaltung in einer ersten Reaktion.

(SH) - Seit es 2018 in der Haftanstalt zu Unruhen gekommen war, pocht das Personal darauf, besser ausgestattet zu werden. Insbesondere war spezifisches Material für die Interventionsgruppe angefragt worden. Zudem sollten Weiterbildungen abgehalten werden. Wie die Association des Agents Pénitentiaires (AAP) mitteilt, hätte das Material im September vergangenen Jahres geliefert werden sollen. Tatsächlich sei bis jetzt jedoch noch nichts angekommen. Auch zu den Schulungen habe es bisher keine Rückmeldung gegeben. Die AAP erinnert in ihrer Mitteilung auch daran, dass die Vereinigung bereits seit längerem die Einführung einer Arbeitsgruppe fordert, die verhindert, dass die „Beamten sich in diesem Zusammenhang selbst überlassen sind“. Es gehe dabei darum, mithilfe von Experten zum Schutz der Beamten und der Insassen eine legale Basis und Prozeduren zu schaffen.


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Dass der Abgeordnete Léon Gloden in der vergangenen Woche im Parlament Interesse für die Gefängnisverwaltung zeigte, begrüßt die AAP. Sie begrüßt es zudem, dass Justizministerin Sam Tanson (Déi Gréng) an die Aufwertung der Karrieren denkt, hat zugleich aber Verständnis dafür, dass in Zeiten der Covid-19-Pandemie andere Prioritäten bestehen und demnach verschiedene Dossiers auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die AAP betont dennoch, dass man dieses Anliegen bereits vor Jahren gehabt hätte und damals „der Eindruck vermittelt wurde, uns hinhalten zu wollen“.   

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