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Gasometer in Hollerich hat ausgedient
Lokales 15.03.2012

Gasometer in Hollerich hat ausgedient

Das Gasometer beherrscht die „Skyline“ des Stadtteils Hollerich im Bereich des Ausläufers der Autobahn seit Jahrzehnten.

Gasometer in Hollerich hat ausgedient

Das Gasometer beherrscht die „Skyline“ des Stadtteils Hollerich im Bereich des Ausläufers der Autobahn seit Jahrzehnten.
Foto: Marc Wilwert
Lokales 15.03.2012

Gasometer in Hollerich hat ausgedient

Das Gasometer, das jahrzehntelang das Stadtbild in Hollerich prägte, hat ausgedient: Voraussichtlich im September oder Oktober wird es außer Betrieb genommen und später abgerissen. Die Gas- und Stromversorgung der Stadt soll künftig von der Rue Nicolas Bové in der Nähe von Helfenterbrück aus erfolgen.

(raz) - Das Gasometer, das jahrzehntelang das Stadtbild in Hollerich prägte, hat ausgedient: Voraussichtlich im September oder Oktober wird es außer Betrieb genommen und später abgerissen. Die Gas- und Stromversorgung der Stadt soll künftig von der Rue Nicolas Bové in der Nähe von Helfenterbrück aus erfolgen. Im Umfeld des heutigen Gasometers wird längerfristig der Masterplan „Porte de Hollerich“ umgesetzt.

Schon im Jahr 1899 war in Hollerich ein Gaswerk in Betrieb genommen worden. Das heutige, rund 40 Meter hohe Gasometer dient dazu, das Gas während der Phasen geringer Nachfrage zu speichern, um diese Reserve bei Verbrauchsspitzen nutzen zu können. Im modernen Gasnetz ist ein solches Gasometer aber überflüssig geworden. In den vergangenen Jahren reichte die Reserve im Winter nur für etwa eine Stunde.

Nach der Übernahme des städtischen Strom- und Gasnetzes durch die Gesellschaft Creos wird der Standort Hollerich aufgegeben. Die technischen Einrichtungen werden voraussichtlich in die Rue Nicolas Bové in der Nähe von Helfenterbrück verlagert, wo auf einem bereits erworbenen Terrain ein „Centre régional Centre“ entstehen soll, das auch andere Gemeinden mit Energie versorgen wird. Bis zur Fertigstellung dieses Zentrums wird aber weiterhin rund die Hälfte der Energie für die Stadt Luxemburg von Hollerich aus geliefert. Creos hat das Terrain in Hollerich deshalb für fünf Jahre bei der Stadt Luxemburg gemietet.

Masterplan Porte de Hollerich

Der Masterplan Porte de Hollerich sieht für diesen Bereich eine umfangreiche Bebauung in den kommenden Jahrzehnten vor. Nach Angaben der hauptstädtischen Schöffin Simone Beissel ist eine Umsetzung dieses Masterplans aber zumindest nicht kurzfristig zu erwarten.

Derzeit werde noch über den genauen Verlauf der zukünftigen Straßen diskutiert – nicht nur in der Nähe des Peripheriebahnhofs, der in einer ersten Phase aus finanziellen Gründen nur als einfache Haltestelle angelegt werden soll, sondern auch im weiteren Verlauf der geplanten Straße in Richtung Bahnhof, die über die Terrains von Paul Wurth und Heintz Van Landewyck parallel zur Route d'Esch verlaufen soll. Vom Peripheriebahnhof aus soll dann auch die Tram über den Hauptbahnhof und durch das Stadtzentrum nach Kirchberg fahren.

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