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Kurzmeldungen Lokales 14.01.2021

Fußgängerin in Esch/Alzette angefahren

(SC) - Am Mittwochabend wurde gegen 18 Uhr in der Rue d'Audun in Esch/Alzette eine Frau von einem Auto angefahren, als sie die Straße überqueren wollte. Der Fahrer, der in Richtung Frankreich unterwegs war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste die Fußgängerin.

Sie wurde bei dem Unfall verletzt und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ihre Verletzungen sind jedoch nicht lebensgefährlich. Ein Krankenwagen und weitere Einsatzkräfte aus der Stadt waren zur Stelle, um sich um die verletzte Person zu kümmern und die Unfallstelle zu sichern.   

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Sieben Verletzte bei vier Unfällen

Bei vier Unfällen wurden am Mittwoch sieben Menschen verwundet.

Begonnen hatte die Unfallserie mit einer Kollision zweier Wagen in Esch/Alzette an der Kreuzung Rue Jos Kieffer/Boulevard Grande Duchesse Charlotte gegen 11.10 Uhr. Zwei Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

In der Route de Thionville in Howald kollidierten gegen 11.40 Uhr ein Auto und ein Motorrad. In diesem Fall gab es einen Verletzten zu beklagen.

Auf dem CR 162 in Ellingen kollidierten gegen 13 Uhr zwei Autos und ein Lastwagen. Auch in diesem Fall musste ein Verletzter ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 15.20 Uhr kam es in der Rue Principale in Flaxweiler zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lieferwagen und einer Arbeitsmaschine. Hierbei wurden drei Personen verletzt.

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Leitungswasser in der Hauptstadt wieder sauber

Das Leitungswasser in der Hauptstadt kann wieder uneingeschränkt konsumiert werden. Das teilt die Stadt Luxemburg am Mittwoch mit.

Das Wasser war am Montag nach einem technischen Defekt in den Vierteln Gasperich und Cloche d'Or teilweise mit Ablagerungen aus dem SEBES-Rohrsystem verunreinigt gewesen und sollte vor dem Trinken abgekocht werden. Auch Hesperingen war teilweise betroffen. Dort hatte man bereits am Montagnachmittag Entwarnung gegeben.

Rezente Analysen hätten gezeigt, dass das Problem behoben ist und das Wasser wieder auf dem ganzen Gebiet der Hauptstadt Trinkwasserqualität hat.


Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Kind in Steinfort angefahren

Gegen 8 Uhr wurde in Steinfort auf dem Square Général Patton ein Kind von einem Auto angefahren. Der Unfall passierte auf einem Fußgängerüberweg. Das Kind wurde dabei verwundet, sodass der Rettungsdienst es zur Untersuchung ins Krankenhaus brachte. Laut Polizei sind die Verletzungen aber nicht schwerwiegend.

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Unfall bei Wallendorferbrück: Fahrer verletzt

(jwi) - Wegen eines Unfalls auf der N19 in Höhe von Wallendorferbrück war die Strecke am Mittwochmorgen für den Verkehr komplett gesperrt. Die Unfallstelle ist aber wieder geräumt (10.45 Uhr), so die Polizei.

Gegen 7.30 Uhr verlor ein Autofahrer die Kontrolle und prallte auf der Gegenseite mit seinem Wagen gegen die Leitplanke. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen von den Rettungskräften aus dem Wrack geborgen. Lebensgefahr bestehe aber nicht, so die Polizei weiter. 

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Tote Frau in Trier: Ermittler untersuchen 100 Hinweise und Spuren

(dpa/lrs) - Der Tod einer 63 Jahre alten Frau in Trier gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Knapp eine Woche nach dem Fund ihrer Leiche auf einer Straße in der Stadt lägen etwa 100 Spuren sowie Hinweise aus der Bevölkerung vor. „Den Durchbruch in der Sache haben wir bisher aber noch nicht erreicht“, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch auf Anfrage.

Dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, nahm die Polizei schon bald nach dem Fund an. Die Frau habe sich häufig im Trierer Obdachlosenmilieu aufgehalten, hieß es.

Den Ermittlern zufolge sei die Frau noch am Mittwochabend in der Trierer Innenstadt gewesen. Dort habe sie sich gegen 22.00 Uhr mit einem unbekannten Mann am späteren Tatort aufgehalten. 

Inflation im Euroraum bleibt negativ

Die Inflation im Euroraum bleibt negativ. Die Jahresinflationsrate verharrte im Dezember auf minus 0,3 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde wie von Volkswirten erwartet bestätigt. Damit liegt die Rate den vierten Monat in Folge auf diesem Niveau. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 0,3 Prozent.

Entscheidend für den Preisrückgang im Jahresvergleich bleiben stark fallende Energiepreise. Auf Jahressicht gingen sie im Dezember um 6,9 Prozent zurück. Leicht gefallen sind zudem die Preise industriell hergestellter Güter. Am deutlichsten stiegen hingegen mit 2,1 Prozent die Preise von unverarbeiteten Lebensmitteln. Dienstleistungen waren etwas teurer als ein Jahr zuvor.   

Am Mittwoch veröffentlichte die ADEM auch die Arbeitslosenzahlen für Luxemburg. Im Jahresvergleich notierte man ein Plus von 20,5 Prozent. 

Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Kavalkade 2021 in Remich abgesagt

(jwi) - Auch in diesem Jahr wird keine traditionelle Kavalkade in Remich stattfinden, das teilen die Organisatoren am Mittwochmorgen in einem Schreiben mit. Grund sei die Covid-Pandemie und die damit einhergehenden Vorschriften. 

Betroffen sind die Kavalkade am 14. März sowie die Festlichkeiten am Wochenende vom 12. bis 14. März. Die bereits verkauften Tickets bleiben bis nächstes Jahr gültig, heißt es weiter.

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Kurzmeldungen Lokales 20.01.2021

Sturmwarnung für Donnerstag gemeldet

(jwi) - Für das Großherzogtum gilt am Donnerstag zwischen 4 Uhr und 14 Uhr Alerte jaune. Der staatliche Wetterdienst Meteolux meldet nämlich Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 65 bis 75 km/h. 

Zudem kommen in der ersten Tageshälfte heftige Regenschauer. Nachmittags bleibt es bewölkt, bevor es abends wieder zu regnen anfängt. Die Temperaturen liegen tagsüber bei 5 bis 8 Grad.

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Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals seit Oktober aufgetaucht

(dpa) - Erstmals seit Ende Oktober ist der chinesische Milliardär Jack Ma wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Chinesische Staatsmedien verbreiteten am Mittwoch eine Video-Botschaft des 56-Jährigen, mit der er sich den Berichten zufolge an 100 Lehrer im ländlichen Raum richtete. Ma kündigte in dem Video an, sich noch mehr als bislang für karitative Zwecke einsetzen zu wollen.

Der Gründer des chinesischen Online-Giganten Alibaba war seit Ende Oktober nicht mehr öffentlich aufgetreten, seit er in einer Rede die chinesischen Regulatoren scharf kritisiert hatte. Im Anschluss hatte es Spekulationen über das Verschwinden von Ma gegeben.

Anfang November stoppten die Behörden den geplanten Börsengang der Alibaba-Finanztochter Ant Group mit Verweis auf neue Regeln. Es hätte der größte Börsengang aller Zeiten werden sollen. Auch an anderer Front geriet Alibaba ins Kreuzfeuer, das nun auch noch wegen unterstellter Monopolvergehen von der chinesischen Kartellbehörde untersucht wird.

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Vorgestern

Italien: Conte gewinnt auch zweite Vertrauensfrage

(dpa) - Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat am Dienstag auch die zweite Vertrauensfrage im Parlament gewonnen. Knapp eine Woche nach dem Bruch seiner Mitte-Links-Koalition im Streit über Corona-Hilfsgelder erhielt er im Senat in Rom eine Mehrheit von 156 Stimmen, wie eine Sprecherin sagte. Er erreichte in der kleineren Kammer damit zwar sein Minimalziel des Machterhalts, verfehlte aber eine absolute Mehrheit. 140 Senatoren stimmten gegen den parteilosen Regierungschef.

Am Montagabend hatte Conte ein erstes Vertrauensvotum in der größeren Abgeordnetenkammer gewonnen - dort mit absoluter Mehrheit.

20 Gripptütchen und ein Mobiltelefon wurden beschlagnahmt.
Kurzmeldungen Lokales 19.01.2021

Mutmaßlicher Dealer gefasst

(TJ) - Am Dienstagvormittag flüchteten zwei Männer am Bahnhof in Luxemburg, als sie eine Polizeistreife erblickten. Daraufhin liefen die Polizisten einem der beiden hinterher. Dieser versuchte auf der Flucht, einen Rucksack wegzuwerfen.

In der Rue du Fort Neipperg konnten die Beamten den Mann stellen. Auf der Dienststelle untersuchten sie den Rucksack und fanden 20 Marihuana-Gripptüten darin.

Die Drogen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft mitsamt einem Mobiltelefon beschlagnahmt. Der zweite Mann konnte entkommen.

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Kurzmeldungen Kultur 19.01.2021

Neuer Asterix kommt: Erster Band nach Tod von Uderzo

(dpa) - Im Herbst erscheint wieder ein neues Abenteuer der unbesiegbaren Gallier. Diesmal zieht es Asterix und Obelix weit in die Ferne. Dabei sollen sie einem guten Freund von Miraculix zu Hilfe kommen. Der neue Comicband soll mit einer Auflage von rund fünf Millionen Exemplaren weltweit am 21. Oktober in den Handel kommen, davon sind rund zwei Millionen für den französischen Markt bestimmt. Weitere Informationen über den neuen Band des Duos Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sollen laut des französischen Verlags „Albert René“ und des Berliner Medienhauses Egmont Ehapa im Frühjahr bekannt werden.

Der 39. Asterix-Band ist der erste, der nach dem Tod von Albert Uderzo, dem Mit-Erfinder der Comicfiguren, erscheinen wird. Das sei das letzte Abenteuer gewesen, das Uderzo noch abgesegnet habe, sagte Isabelle Magnac, die Geschäftsführerin von „Hachette Livre“, dem Mehrheitseigner von Albert René, in einem Interview mit der Fachzeitschrift „Livres Hebdo“. Der Zeichner ist im März 2020 im Alter von 92 Jahren gestorben. Zusammen mit dem Texter René Goscinny rief er Ende der 50er Jahre die Asterix-Abenteuer ins Leben. Nach dessen Tod im Jahr 1977 setzte Uderzo die Serie alleine fort. Anfang 2009 zog er sich zunehmend zurück. Der erste Asterix-Band von Ferri und Conrad erschien 2013.  

Thailänderin zu 43 Jahren Haft wegen Majestätsbeleidigung verurteilt

(dpa) - Eine Thailänderin ist in Bangkok zu 43 Jahren Gefängnis wegen Majestätsbeleidigung verurteilt worden. Die Frau wurde für schuldig befunden, Online-Videos geteilt zu haben, in denen König Maha Vajiralongkorn diffamiert worden sei, wie aus Unterlagen des Gerichts hervorging. Ursprünglich sei die Angeklagte, die früher als Beamtin bei den Finanzbehörden gearbeitet hatte, zu 87 Jahren Haft verurteilt worden, weil sie aber auf schuldig plädiert habe, sei die Strafe halbiert worden, hieß es.

Das südostasiatische Land hat eines der strengsten Gesetze der Welt, wenn es um Kritik am Monarchen oder an seinem Hof geht - darauf stehen 15 Jahre Haft. Die Angeklagte war aber gleich in mehreren Punkten für schuldig befunden worden, darunter Verstöße gegen die Gesetze zur Computerkriminalität.

In Thailand gibt es seit Monaten Proteste gegen die Regierung, aber zunehmend auch gegen die Rolle der Monarchie. Dutzende Aktivisten wurden seit November wegen Majestätsbeleidigung angezeigt. Bis zu dem jüngsten Urteil betrug die Höchststrafe, die je dafür verhängt wurde, 35 Jahre. Kritiker sagen, dass die Behörden das Gesetz benutzen, um die Opposition zu unterdrücken.    

Kurzmeldungen Politik 19.01.2021

Neue Erasmus-App steht zum Download bereit

(dpa) - Wer über das Programm Erasmus+ einen Trip ins Ausland plant, kann sich künftig zentral bei einer offiziellen App mit Informationen versorgen. „Die neue Erasmus+-App wird sicherstellen, dass Lernende in ganz Europa einfachen Informationszugang bezüglich der Reisemöglichkeiten des Programms bekommen“, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung der EU-Kommission. Den Angaben zufolge soll es auch möglich sein, dass sich Erasmus-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer über die App austauschen.

Offiziell vorgestellt werden soll die App kommende Woche Donnerstag. An der Veranstaltung sollen auch Vertreterinnen und Vertreter von Studierenden und Akademikern teilnehmen, kündigte die für Bildung und Jugend zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel auf Twitter an.  

Sieben Monate auf Schiff festgesetzt: Seeleute dürfen heim

(dpa) - Nachdem sie sieben Monate auf einem Schiff vor der chinesischen Küste festgesetzt worden waren, können 23 indische Seeleute nun wieder heim. Die Seeleute seien in einem Politik- und Handelskonflikt zwischen Australien und China gefangen gewesen, sagte der Generalsekretär der indischen Seeleutegewerkschaft, Abdulgani Serang, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Seeleute wollten mit dem indischen Schiff „Jag Anand“ australische Kohle nach China liefern, als sie in den Konflikt Australiens mit China gerieten. Canberra schloss den chinesischen Telekomanbieter Huawei aus der Errichtung eines 5G-Netzes in Australien aus und Peking verhängte im Gegenzug ein Handelsembargo auf wichtige Exportgüter Australiens wie Kohle. So mussten die Seeleute der in chinesischen Gewässern ausharren.

Auch rund 55 weitere Schiffe würden nach wie vor festliegen, sagte Serang. Nach Schätzungen der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO warten weltweit rund 450.000 Seefahrer nach Ende ihres Einsatzes darauf, ihre Schiffe verlassen zu können. Manche Länder verbieten, dass Seeleute in ihren Häfen von Bord gehen, und in anderen Häfen fehlen die Rückflugmöglichkeiten, weil weniger Flüge angeboten werden. Dabei gibt es Staaten, die auch ihre eigenen Landsleute wegen der Corona-Pandemie nicht einreisen lassen. Das Festsitzen auf den Schiffen habe schlimme Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Seeleute, sagt Serang.

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Eine indonesische Polizeieinheit sucht mit einem Spürhund in den Trümmern eines Gebäudes, das bei einem Erdbeben eingestürzt ist, nach Opfern.

Indonesien: Schlimmste Überflutungen seit 50 Jahren

(dpa) - Bei schweren Überflutungen auf der Insel Borneo sind dem Katastrophenschutz zufolge mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Nach tagelangen massiven Regenfällen ist der 890 Kilometer lange Barito River über die Ufer getreten. Zehn Bezirke in der indonesischen Provinz Kalimantan Selatan stehen unter Wasser. Nach Angaben von Präsident Joko Widodo handelt es sich um die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 50 Jahren.

Mehr als 24.000 Häuser seien in den Fluten versunken, 40.000 Menschen seien obdachlos, berichtete die Nachrichtenagentur Antara News. Bereits am Montag hatte die Provinzverwaltung den Notstand ausgerufen. In Kalimantan werden seit Jahren große Teile des wichtigen Regenwaldes gerodet, um unter anderem Platz für den Bergbau und Palmölplantagen zu schaffen.

Unterdessen ist die Zahl der Opfer nach mehreren Erdrutschen in der Provinz Sumedang in West Java auf 40 gestiegen. Weitere acht vermisste Personen seien tot aus den Erdmassen geborgen worden, sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Schwere Regenfälle hatten am 9. Januar zunächst einen Erdrutsch ausgelöst. Ein zweiter Erdrutsch begrub wenige Stunden später mehrere der herbeigeeilten Einsatzkräfte.

20 tote Soldaten bei Angriffen im Norden Afghanistans

(dpa) - Bei Angriffen in zwei Gebieten der nordafghanischen Provinz Kundus sind mindestens 20 Soldaten getötet worden. Kämpfer der militant-islamistischen Taliban hätten über Nacht Einrichtungen der Soldaten in der gleichnamigen Provinzhauptstadt sowie im Bezirk Dascht-e Artschi attackiert, sagte Provinzratschef Jusuf Ajubi am Dienstag. Weitere sieben Menschen seien dabei verletzt worden. Vom Verteidigungsministerium und von den Taliban gab es zunächst keine Stellungnahme.

In der Nacht zuvor waren bereits zehn Mitglieder der afghanischen Armee bei einem Talibanangriff auf einen Militärstützpunkt in der benachbarten Provinz Baghlan getötet worden. In Kundus und Baghlan gibt es immer wieder Angriffe der Taliban, die seit Jahren einen Großteil der Provinz Kundus beherrschen.

Die Taliban wollen wieder an der Macht beteiligt werden. Sie hatten Afghanistan zwischen 1996 und 2001 regiert. Eine von den USA angeführte Militärintervention nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA setzte ihrer Herrschaft ein Ende.

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Bernkastel-Wittlich: Mann angegriffen und geschlagen

(dpa) - Zwei unbekannte Täter haben in Bernkastel-Wittlich einen Mann angegriffen und mit einem Gegenstand geschlagen. Die Tat ereignete sich am Dienstagmorgen, als der Mann das Haus verließ, um zur Arbeit zu fahren, wie die Polizei mitteilte. Die Täter stellten demnach keine Forderungen und sprachen auch nicht. Aufgrund der Hilferufe des Mannes seien die schwarz gekleideten Täter geflüchtet. 

Einer von ihnen habe einen schwarzen Mund-Nasen-Schutz getragen, der andere eine Sturmhaube. Da die Täter maskiert waren und nicht gesprochen hatten, sei nicht sicher, ob es Männer oder Frauen waren, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Großrazzia gegen Schleuser in Deutschland

(dpa) - Mit einer großen Razzia sind Ermittler in mehreren Bundesländern gegen eine internationale Schleuserbande vorgegangen. Am Dienstag verhafteten sie in Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen mehrere Verdächtige und durchsuchten Gebäude. Mehr als 400 Bundespolizisten waren im Einsatz.

Die Staatsanwaltschaft in Kempten im Allgäu verdächtigt 19 Beschuldigte zwischen 21 und 44 Jahren, seit mindestens April 2019 Menschen über die sogenannte Balkanroute gegen hohe Summen eingeschleust zu haben. Die mutmaßlich 140 Geflüchteten seien überwiegend aus Syrien. Dabei sollen sich die mutmaßlichen Täter in mindestens 23 Fällen des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig gemacht haben.

Die Schleuser seien überaus planvoll und sehr professionell vorgegangen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Sie hätten sogenannte Scouts eingesetzt: Diese fuhren den Schleuserfahrzeugen voraus und meldeten Polizeikontrollen. Die Grenze hätten die Geflüchteten oftmals zu Fuß überquert. Der Bandenchef habe das Ganze über sein Smartphone aus sicherer Entfernung koordiniert.

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Indien: 20 schlafende Arbeiter von Lastwagen überfahren

(dpa) - 20 schlafende Arbeiter sind in Indien von einem Lastwagen überfahren worden. Mindestens 12 von ihnen starben gleich am Unfallort an ihren schweren Verletzungen, drei weitere kurz darauf im Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Männer hätten im westindischen Bundesstaat Gujarat neben der Straße übernachtet, als am frühen Dienstagmorgen der Fahrer die Kontrolle über seinen Lastwagen verlor. Das Fahrzeug war gegen Zuckerrohrstangen geprallt, die aus einem Wagen auf der Gegenfahrbahn herausragten. Auch der Lastwagenfahrer sei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden.

In dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land Indien sterben jährlich Zehntausende Menschen in Verkehrsunfällen. Die Gründe sind überwiegend schlechte Straßen und Fahrzeuge, sowie unvorsichtiges Fahren.