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Kurzmeldungen Lokales von Teddy JAANS 23.05.2020

Fußgänger in Remerschen angefahren

Am Samstagmorgen wurde in Remerschen eine Person von einem Auto angefahren und dabei verwundet. Der Unfall ereignete sich gegen 10.20 Uhr im Ort genannt "Schengerwis".

Sanitäter aus Remich eilten zum Ort, kümmerten sich um das Unfallopfer und brachten es anschließend zur Untersuchung und Behandlung ins diensttuende Krankenhaus. Die Feuerwehr aus Schengen sicherte die Unfallstelle ab.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 08:05

Rund 40 Verletzte bei Messerattacke in Grundschule in China

(dpa) - Bei einer Messerattacke eines Wachmannes in einer Grundschule in Südwestchina sind rund 40 Kinder verletzt worden. Wie chinesische Staatsmedien anhand vorläufiger Informationen berichteten, wurden drei Menschen schwer verletzt, darunter ein Schüler und der Schuldirektor. Der Angriff erfolgte am Donnerstagmorgen Ortszeit im Dorf Wangfu nahe der Stadt Wuzhou in der Region Guangxi. Der etwa 50-jährige Sicherheitsmann sei festgesetzt worden. Die meisten Opfer sind nach ersten Angaben Vorschüler im Alter von rund sechs Jahren.

Kurzmeldungen International Heute um 07:50

Getöteter Afroamerikaner George Floyd hatte Corona-Virus

(dpa) - Der bei einem brutalen Polizeieinsatz getötete Afroamerikaner George Floyd ist einer offiziellen Autopsie zufolge mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Die Infektion stand jedoch nicht in Zusammenhang mit seinem Tod, zumal sie seit April bekannt war und er „höchstwahrscheinlich“ keine Symptome mehr hatte, wie es in dem am Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten Autopsiebericht hieß. Floyds Familie habe der Veröffentlichung zugestimmt, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits unter Berufung auf die Autopsie erklärt, dass Floyd am Montag vergangener Woche wegen des brutalen Polizeieinsatzes gestorben war. Ein Polizist in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Hals des am Boden liegenden Floyds gedrückt. Der 46-Jährige war festgenommen worden, weil er verdächtigt wurde, mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:04

Rümelingen: Radfahrer von Auto angestoßen

In Rümelingen (Rue d'Esch) ist am Mittwochabend ein Radfahrer von einem Auto umgestoßen und verletzt worden. Einsatzkräfte aus Rümelingen und Esch/Alzette kümmerten sich um den Verletzten. Der Unfall ereignete sich kurz vor 17 Uhr.

Weitere Informationen fehlen noch. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:01

Zwei Verletzte nach Unfall auf der A4

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A4 zwischen den Ausfahrten Steinbrücken und Leudelingen sind am Mittwochabend zwei Menschen verletzt worden. Zwei Autos waren kurz vor 21 Uhr in Fahrtrichtung Luxemburg zusammengestoßen. Weitere Informationen fehlen noch.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Monnerich und Esch/Alzette, die Polizei sowie ein Rettungswagen.

Gestern

Der als «Gottlieb Wendehals» bekannte Sänger Werner Böhm ist tot.
Kurzmeldungen Panorama 03.06.2020

Schlagersänger Gottlieb Wendehals ist tot

(SC/dpa) - Der Schlagersänger und Entertainer Werner Böhm, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gottlieb Wendehals, im Alter von 78 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Management der Deutschen Presse-Agentur unter Berufung auf seine Frau Susanne Böhm. "Bild" zitierte sie mit den Worten: "Werner ist auf Gran Canaria friedlich eingeschlafen. Ich bin sehr traurig."

Bekannt wurde er unter anderem durch seine Schlager-Hits  "Polonäse Blankenese" und "Herbert", die in den 80er Jahren die Charts stürmten. Mit "Polonäse Blankenese" konnte er 1981 neun Wochen lang die deutsche  Chartspitze verteidigen. 1982 trat er bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest an, landete allerdings mit seinem Lied "Ohrwurm" auf dem vorletzten Platz.

In den frühen 2000ern war Böhm öfters auch im Fernsehen zu sehen, wo er unter anderem in den Formaten "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" (2004) und "Big Brother" (2005) auftrat. 2014 nahm er an der Castingshow "Das Supertalent" teil. Zuletzt lebte der 78-Jährige auf der spanischen Insel Gran Canaria.

Kurzmeldungen Lokales 03.06.2020

Straße nach Baustellenbrand in Junglinster wieder frei

 (SC) - Auf einer Baustelle in der Rue Bourglinster zwischen Junglinster und Burglinster kam es am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr zu einem Brand. Die örtliche Feuerwehr war mehrere Stunden vor Ort um das Feuer zu löschen. Während dieser Zeit war die Straße ab der Kreuzung gesperrt.

Gegen 19.20 Uhr kam die Meldung, dass die Straßen Rue Neuve und Rue de Bourglinster zwischen der Rue du Village und der Rue de Gobbrange wieder für den Verkehr geöffnet sind.

Kurzmeldungen Panorama 03.06.2020

Tierschützerin Carole Baskin bekommt "Tiger King"-Zoo

(dpa) - Die selbsternannte Tierschützerin Carole Baskin aus der Netflix-Serie „Tiger King“ hat den ehemaligen Zoo ihres Erzrivalen Joe Exotic zugesprochen bekommen. Ein Richter im US-Bundesstaat Oklahoma entschied, dass Baskin das Gelände in der Stadt Wynnewood übernehmen könne, berichteten US-Medien. Der jetzige Betreiber des Zoos, Jeff Lowe, muss das Gelände demnach innerhalb von 120 Tagen räumen. Was mit den Tieren des Zoos passieren soll, war zunächst nicht klar. Falls für sie neue Unterbringungsorte gefunden werden müssten, werde sich ihre Organisation darum kümmern, teilte Baskin dem Magazin „People“ mit.

Die Serie „Tiger King: Murder, Mayhem and Madness“ über exzentrische Großkatzen-Liebhaber hatte sich beim Streamingdienst Netflix innerhalb kürzester Zeit zu einem Riesen-Hit entwickelt. In der True-Crime-Mini-Serie waren mehrere Inhaber von Privat-Zoos in den USA vorgestellt worden, die Tiger und Löwen unter fragwürdigen Bedingungen züchten und halten. Im Mittelpunkt stand dabei der „Tiger King“ Joe Exotic, der einen Mörder angeheuert haben soll, um Baskin umzubringen. Exotic sitzt dafür mittlerweile im Gefängnis.

Zyklon trifft auf Indien: 100.000 Menschen evakuiert

(dpa) - Bei einem tropischen Wirbelsturm in Indien sind mindestens zwei Menschen getötet und 14 verletzt worden. Ein Mann sei von einem fallenden Strommast und ein Junge von einem entwurzelten Baum erschlagen worden, sagte der Chef des zuständigen Katastrophenschutzes der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Auch in der Millionenmetropole Mumbai, die bereits ein Brennpunkt der Corona-Krise ist, gab es Verwüstungen, aber nach Angaben örtlicher Behörden lagen zunächst keine Informationen zu Toten vor. Zudem wurden mehrere Dörfer überflutet, wie Fernsehbilder zeigten. Zuvor waren 100.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht worden.

Sturm „Nisarga“ traf am Mittwochnachmittag (Ortszeit) rund 100 Kilometer südlich der Millionenmetropole Mumbai an der Westküste auf Land, zog später ins Landesinnere weiter und war am Mittwochabend deutlich abgeschwächt, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. Der Sturm brachte viel Regen und erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde.

Einen solch großen Sturm hat es in der Region Meteorologen zufolge schon lange nicht mehr gegeben. Der Sturm war jedoch schwächer als ein anderer Zyklon in Indiens Nordosten und in Bangladesch, der vor knapp zwei Wochen gewütet und mehr als 100 Menschen in den Tod gerissen hatte.

Kurzmeldungen Lokales 03.06.2020

Feuerwehren bekämpften mehrere Brände am Mittwoch

(rc) - Mehrmals mussten die Feuerwehrkräfte aus Luxemburg an diesem Mittwoch wegen Brände ausrücken. 

  • Am Morgen, kurz vor 8 Uhr, brannte auf der Autobahn A13 in Richtung Schengen in Höhe des Bettemburger Kreuzes ein Fahrzeug lichterloh. Bei dem spektakulären Zwischenfall wurde niemand verletzt. Im Einsatz waren die Kayl und Düdelingen sowie die Polizei. 
  • Gegen 11.40 Uhr kam es dann in der Rue Jean-Brasseur im hauptstädtischen Viertel Belair zu einer Rauchentwicklung in einer Wohnung. Auch dort wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr aus Luxemburg-Stadt, ein Krankenwagen aus Bettemburg und die Polizei schritten zur Hilfe. 
  • Gegen 14 Uhr brannte in der Avenue de Luxembourg in Niederkerschen ein Auto. Zu Schaden kam bei diesem Zwischenfall niemand. Im Einsatz waren die Rettungskräfte aus Niederkerschen und die Polizei. 
  • Circa 45 Minuten später kam es auf dem Gelände des ehemaligen Schwimmbads "an der Gantenbeinsmillen" in Hesperingen zu einem Brand, der scheinbar durch einen Grill ausgelöst wurde. Die Feuerwehr aus Hesperingen war zur Stelle, um das Feuer zu löschen. Niemand wurde verletzt.
  • Gegen 16.30 Uhr stand dann auf einer Baustelle in der Rue de Bourglinster in Junglingster das Dach eines Hauses in Flammen. Die Straße ab der Kreuzung wurde zeitweilig gesperrt. Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Vor Ort waren die Rettungskräfte aus Junglinster, Consdorf und Heffingen, sowie ein Krankenwagen aus Junglinster und die Polizei.  

Kurzmeldungen Lokales 03.06.2020

Flug nach Porto um zehn Stunden verspätet

(rc) - Die Passagiere eines Luxair-Linienflugs nach Porto warteten am Mittwochmorgen, am Flughafen in Findel, leider vergeblich auf einen pünktlichen Start der Maschine. Der Flieger, der seinen Abflug für 6 Uhr geplant hatte, musste am Boden bleiben. 

Laut Joé Schroeder, Kommunikationsbeauftragter bei Luxair, konnte die Maschine "wegen technischer Probleme" nicht pünktlich starten. Die Passagiere gelangen jedoch noch am Mittwoch an ihr Ziel. Der Start des Flugzeuges ist für 16 Uhr geplant. Die Passagiere haben dann eine zehnstündige Wartezeit hinter sich. 

Nach Corona: Luxair fliegt wieder

Am vergangenen Freitag hoben nach zweimonatiger Zwangspause die ersten drei Luxair-Maschinen Richtung Stockholm, München und Hamburg ab. Unter anderem gehören auch die portugiesischen Städte Porto, Lissabon und Faro in der Algarve zu den von der nationalen Airline derzeit angeflogenen Destinationen

Urlaubsveranstalter LuxairTours soll seine Aktivitäten ab dem 13. Juni wieder aufnehmen.

Fenster- und Türenhersteller Aluzare ist pleite

Aluzare SA, ein Hersteller von Metallfenstern und -türen mit Sitz in Ehleringen, wurde für insolvent erklärt. Das teilte die Gewerkschaft LCGB am Mittwoch mit. 30 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen und verlieren ihre Arbeitsstellen.

Der LCGB will das Personal bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber unterstützen, hieß es. Es soll sichergestellt werden, dass Lohnnachzahlungen sowie Konkurs-bezogene Entschädigungen so schnell wie möglich ausbezahlt werden.

Kurzmeldungen Lokales 03.06.2020

A13 Bettemburger Kreuz: Auto in Brand

(P.S.) Am Mittwochmorgen stand auf der A13 ein Fahrzeug in Flammen. Der Brand ereignete sich gegen 7.39 Uhr in Höhe des Bettemburger Kreuzes bei Büringen. Im Einsatz waren die Rettungsdienste aus Kayl und Düdelingen. Es wurde niemand verletzt.


Kurzmeldungen Lokales 03.06.2020

Sassenheim: Person von Auto angefahren

(P.S.) Am Dienstag gegen 18 Uhr kam es in Sassenheim zu einem Unfall zwischen einem Fußgänger und einem Autofahrer. Der Autofahrer erfasste den Fußgänger in der Rue d'Esch. Dieser wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Im Einsatz waren ein Rettungswagen aus Differdingen sowie die Helfer des dortigen Einsatzzentrums des CGDIS.

Etwa 20 Minuten nach dem Unfall kam es in Differdingen zu einem Böschungsbrand, für den die Rettungskräfte aus Differdingen ebenfalls ausrücken mussten. Verletzt wurde hier niemand. 


Kurzmeldungen Politik 03.06.2020

Elf Petitionen zur Unterschrift freigeschaltet

Das Luxemburger Parlament hat am Mittwoch elf neue Petitionen zur Unterschrift freigegeben. Ein Großteil der Bürgervorschläge beschäftigt sich mit den Folgen der Covid-19-Krise. So verlangt eine Antragstellerin die Wiederöffnung der Spielplätze (Petition 1613), während ein anderer mehr Hilfen für Bars und Restaurants fordert (1599). Eine andere Bürgerin wirbt für eine Abschaffung der Maskenpflicht (1607). Auch die aktuelle Notstandsverordnung  steht in der Kritik (1606).

Weitere Themen sind steuerliche Vergünstigungen für den Hausbau und Renovierungen (1603), bessere berufliche Anerkennung von Sicherheitsbeamten (1590), ein Benutzungsverbot von tragbaren Lautsprechern an öffentlichen Orten (1610), das Homeoffice für Grenzpendler (1609), die Schaffung von Begegnungszonen (1611), eine Wiedereinführung der 3-Prozent-TVA im Horesca-Sektor (1612) sowie die Forderung nach einer "ausgeglichenen und nachhaltigen Rentenreform" (1604).

Weitere Informationen unter Petitionen: Wirtschaft im Mittelpunkt

Kurzmeldungen Lokales 03.06.2020

Luxemburg: Gewitter und starker Wind am Nachmittag erwartet

(dpa/jt) - Auf die Menschen in der Großregion kommt viel Regen zu. Vor allem am Mittwoch soll es Meteorologen zufolge mit Starkregen, Hagel und Sturmböen ungemütlich werden.

Laut Angaben von Meteolux ist ab dem Nachmittag in Luxemburg stellenweise mit starkem Regen und Gewittern zu rechnen. Auch am Abend bleibt die Wetterlage unruhig. Die Windböen können Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen. Es werden Temperaturen von bis zu 25 Grad erwartet.

Auch am Donnerstag ist in Luxemburg mit schauerartigem Regen zu rechnen. Auch dann seien einzelne Gewitter möglich. Regen und Wind werden den Prognosen von Meteolux zufolge auch den Freitag und Samstag begleiten.

Zur aktuellen Wetterprognose für Ihre Region in Luxemburg

Vorgestern

EU-Staaten fordern Anpassung der Tabaksteuern

(dpa) - Die Steuern auf Tabakwaren in der Europäischen Union müssen nach Ansicht der EU-Länder an neue Entwicklungen angepasst werden. Deshalb beauftragte der Rat der EU-Staaten die EU-Kommission am Dienstag damit, neue Gesetzesvorschläge vorzulegen, wie es in einer Mitteilung hieß.

Die aktuellen Vorschriften seien weniger wirksam geworden, „da sie entweder nicht mehr ausreichen oder nicht weit genug gefasst sind, um aktuellen und künftigen Herausforderungen“ gerecht zu werden. Dies gelte etwa für Produkte wie „Flüssigkeiten für E-Zigaretten, erhitzte Tabakerzeugnisse und andere Arten von Erzeugnissen der nächsten Generation, die auf den Markt gelangen“.

Seit 2011 gibt es in der EU gemeinsame Regeln wie Mindestsätze für die Besteuerung von Tabak. Die EU-Kommission hatte Anfang des Jahres jedoch krasse Unterschiede bei den Tabaksteuern in den EU-Staaten beklagt. So koste ein Päckchen Zigaretten in Bulgarien 2,57 Euro - in Irland hingegen 11,37 Euro. Dies schade dem Kampf gegen Krebs und sollte überarbeitet werden, forderte die EU-Behörde. Die EU-Regeln sehen Mindestsätze bei der Tabaksteuer vor, die EU-Staaten können sie jedoch übertreffen.

Hacker veröffentlichen persönliche Daten Bolsonaros

(dpa) - Auf einem Twitter-Account namens „Anonymous Brasil“ sind persönliche Daten des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, von dreien seiner Söhne und von verschiedenen Ministern seiner Regierung veröffentlicht worden. Dies berichteten brasilianische Medien am Montagabend (Ortszeit) übereinstimmend. Das Nutzerkonto wurde von Twitter inzwischen gesperrt.

Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Daten unter anderem um Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Personalausweis-Nummern, Gehalt, Wohnadressen, Kreditwürdigkeit, Zahlungsfähigkeit, Vermögen und Schulden. Auch eine angebliche Tankquittung im Namen des Präsidenten über 56.160 Reais (fast 10.000 Euro) aus dem Februar soll darunter sein. Justizminister André Mendonça schrieb am Dienstag auf Twitter, er habe veranlasst, dass eine Untersuchung der Veröffentlichungen durch die Bundespolizei eröffnet werde.

Auf dem Twitter-Account war seit Oktober 2018 nichts mehr veröffentlicht worden. Am Sonntag waren Anhänger Bolsonaros bei den regelmäßigen Demonstrationen gegen das Oberste Gericht, den Kongress und die Anti-Corona-Maßnahmen auf starken Widerstand von Gegendemonstranten gestoßen. Am selben Tag kündigte „Anonymous Brasil“ an, man wolle jetzt wieder aktiv werden und sich „gegen jede polizeiliche Repression“ wenden.

2019 alle 6 Sekunden ein Fußballfeld Urwald verschwunden

(dpa) - Das Ausmaß des Verschwindens unberührter Waldlandschaften lag einer Studie zufolge im vergangenen Jahr auf dem dritthöchsten Stand seit Beginn des neuen Jahrtausends. Insgesamt seien 2019 rund 11,9 Millionen Hektar tropischer Wald abgeholzt worden oder abgebrannt, davon rund 3,8 Millionen Hektar unter anderem für die Biodiversität besonders wichtiger unberührter Primärwald, teilte das World Resources Institute am Dienstag in Washington mit. Das entspreche etwa einem Fußballfeld Primärwald alle sechs Sekunden, hieß es. Nur 2016 und 2017 seien in diesem Jahrtausend bisher mehr unberührte Waldlandschaften verschwunden.

Besonders viel Primärwald verschwand demnach in Brasilien (rund 1,4 Millionen Hektar), Indonesien (324.000 Hektar) und dem Kongo (475.000 Hektar). Bolivien und Australien verloren so viel Wald durch Brände wie seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie. Mit der Plattform Global Forest Watch beobachten zahlreiche Naturschutzorganisationen unter Leitung des World Resources Institute seit 2014 unter anderem mit Satellitentechnik Veränderungen von Waldlandschaften weltweit.

Kurzmeldungen Lokales 02.06.2020

Essingen: Zeugenaufruf nach Fahrradunfall

(rc) - Gegen 17 Uhr am Pfingstsonntag ereignete sich nahe dem Bahnübergang in Essingen ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Bei dem Unfall stießen eine Frau und ein circa zehnjähriges Kind zusammen. 

Laut Polizei fuhr das Kind nach dem Zusammenstoß zu seinem Vater zurück, der sich in kurzer Entfernung befand. Beide sollen dann ihre Fahrt fortgeführt haben, ohne, so vermutet es die Polizei, dass der Vater etwas vom Unfall mitbekommen habe. 

Zeugen des Unfalls sowie der Vater des verunfallten Kindes sollen sich bitte bei der Polizei Mersch unter der Telefonnummer: 244 90 1000 oder per E-Mail: police.mersch@police.etat.lu melden.  

Kurzmeldungen Lokales 02.06.2020

Bauarbeiten: Grenzübergang Wasserbillig gesperrt

(SC) - Wegen Bauarbeiten ist die Ortsdurchfahrt Wasserbilligerbrück sowie die Grenzbrücke zum luxemburgischen Wasserbillig ab dem 2. Juni für rund zwei Wochen für den Verkehr gesperrt.

Auf der B49 wird der Asphalt in beiden Richtungen erneuert, sodass eine Vollsperrung unumgänglich sei, so der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz in einer Mitteilung. Lediglich die Fuß- und Radwege bleiben unverändert und daher weiterhin geöffnet.

Kurzmeldungen Lokales 02.06.2020

Stau nach Unfall auf der A4 löst sich auf

(SC) - Auf der A4 hat sich am Dienstagnachmittag um kurz vor 17 Uhr in Richtung Esch/Alzette auf der Höhe der Auffahrt Lallingen ein Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto ereignet. Wie die Polizei meldete, floss der Verkehr nur zäh an der Unfallstelle vorbei. Es staute sich bis auf die Höhe von Leudelingen.

Rund eine habe Stunde nach dem Unfall wurden die verunfallten Fahrzeuge auf den Standstreifen geräumt, sodass sich der Verkehr langsam wieder normalisiert.

Richard Grenell.

US-Botschafter in Deutschland zurückgetreten

(dpa) - Nach gut zwei Jahren im Amt ist Richard Grenell als US-Botschafter in Deutschland zurückgetreten. Seinen Posten hat vorübergehend seine Stellvertreterin Robin Quinville übernommen, wie Botschaftssprecher Joseph Giordono-Scholz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Grenell hat seinen Rücktritt bereits am Montagabend in Washington bei einem Besuch bei US-Präsident Donald Trump erklärt. Bereits in der vergangenen Woche hatte der 53-Jährige seinen Posten als geschäftsführender Geheimdienstkoordinator der US-Regierung abgegeben, nachdem John Ratcliffe vom Senat für dieses Amt bestätigt worden war.

Was Grenell nun vorhat, ist unklar. Es wird spekuliert, dass er ins Wahlkampfteam Trumps wechseln könnte. Grenell gilt als extrem loyal zu Trump und rühmt sich immer wieder eines guten Drahtes ins Weiße Haus.

Als Botschafter in Berlin sah Grenell seine Aufgabe darin, die Politik Trumps in Deutschland und Europa offensiv zu vertreten - auf unkonventionelle, eher undiplomatische Weise.

Im politischen Berlin hat sich der Mann aus Michigan im Mittleren Westen der USA mit seiner rabiaten Art kaum Freunde gemacht. Sein bester Kontakt in die deutsche Regierung ist Gesundheitsminister Jens Spahn. Im Auswärtigen Amt und im Kanzleramt kam seine Amtsführung dagegen nicht besonders gut an. 

Südbaden: Elf Verletzte bei Brand in Autobahntunnel

(dpa) - Auf der Autobahn 98 in Südbaden (D) sind bei einem Brand im Bürgerwaldtunnel elf Menschen verletzt worden. Ein Auto hatte am Dienstagmorgen aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen, wie die Polizei mitteilte. Der Tunnel bei Waldshut-Tiengen wurde evakuiert und bleibt bis Mittwochmorgen gesperrt. Die Verletzten seien mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gekommen, sagte ein Sprecher. In einem schwereren Fall habe der Hubschrauber für den Transport in die Klinik anrücken müssen.

Der Brand wurde von der Autofahrerin gemeldet. Eine technische Untersuchung soll Aufschluss über die Brandursache geben. Im Tunnel wurde der Fahrbahnbelag beschädigt.

EU-Kommission warnt vor Waldbrandgefahr in Europa

(dpa) - Die Waldbrandgefahr in Europa ist nach Einschätzung der EU-Kommission gewachsen. Nach einer Analyse der zuständigen Institutionen herrsche nicht nur im Süden Europas ein großes Brandrisiko, sondern auch in Regionen Mittel- und Nordeuropas, wo dies früher nicht der Fall gewesen sei, sagte der zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic am Dienstag in Brüssel.

„Wir schätzen das Risiko durch Feuer hoch ein“, sagte er. Es sei noch nicht klar, ob es dieses Jahr höher sein werde als 2019, das in vieler Hinsicht ein Rekordjahr gewesen sei. Absehbar sei aber, dass in diesem Jahr die Zahl der Feuer und die abgebrannte Fläche über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegen werden, sagte Lenarcic.


Kurzmeldungen Lokales 02.06.2020

"Steel-Run" 2020 in Differdingen abgesagt

Die Stadtverantwortlichen von Differdingen und der Veranstalter RBUAP haben den diesjährigen "Steel-Run" abgesagt. Der Laufwettbewerb, der nicht nur im Freien, sondern auch durch Gebäude führt, hätte am Sonntag, den 20. September stattgefunden. 

Die Organisatoren wollten trotz niedriger Corona-Zahlen kein Risiko eingehen. Es bestünden zudem Zweifel, ab wann Massenveranstaltungen wieder möglich seien. Vergangenes Jahr hatten knapp 800 Läufer am "Steel-Run" teilgenommen. 

Hier die Begründung für die Absage:

Même si les premières mesures de déconfinement ont fait naitre l’espoir d’un retour à une vie plus « normale » au Luxembourg, de nombreux doutes subsistent néanmoins quant à l’organisation d’« évènements de masse » avec plusieurs milliers de personnes dans un espace restreint dans les prochaines semaines. zLe fait qu’à l’heure actuelle personne ne peut ou ne veut confirmer si et dans quelles conditions de grandes manifestations seront à nouveau possibles après le 31 juillet a incité les organisateurs à arrêter les préparatifs déjà en cours. Le risque que le « Steel- Run », qui est déjà une tradition bien ancrée dans le calendrier estival de nombreux athlètes, doive néanmoins être annulé en dernière minute ou du moins que le nombre des participants soit limité est actuellement trop grand pour permettre une préparation adaptée à l’évènement.Le « Steel-Run » est bien entendu prévu dans le programme de 2021 – et il sera encore plus fou.

Bericht: Strache schrieb antisemitische Widmung in Buch

(dpa) - Der österreichische Rechtspopulist und frühere Vizekanzler Heinz-Christian Strache soll nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag) antisemitische Äußerungen in ein Buch geschrieben haben. In der Widmung, die bereits Anfang der 1990er Jahre entstanden sei, heißt es demnach: „Dieses Buch soll Dir einen Einblick in die jüdisch verworrene und machtlüsterne Gedankenwelt vermitteln. Als politische Elite dieses Landes müssen wir unsere Gegner studieren, ihre wirren Ideen entlarven und diesen entgegentreten.“

Ein von der Zeitung beauftragter Gutachter kam zu dem Schluss, dass dies „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ Straches Handschrift sei. Der 50-Jährige teilte der Zeitung über seinen Anwalt mit, er könne sich weder an das Buch noch an eine solche Widmung erinnern. Auf Facebook fügte er hinzu: „Und die Kampagnisierung aus dem Ausland (Süddeutsche Zeitung) gegen meine Person geht munter weiter.“

Strache behauptet, den Inhalt des antisemitischen Buches nicht zu kennen. Judenfeindlichkeit lehne er „aus tiefer Überzeugung“ ab, ließ er über seinen Anwalt wissen. Dem ehemaligen FPÖ-Chef wurde im Lauf seiner Karriere mehrfach eine zeitweilige Nähe zur Neonazi-Szene zugeschrieben.

Strache soll diese Woche wegen der sogenannten Ibiza-Affäre vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Wien erscheinen. Ein Video aus Ibiza, in dem er anfällig für Korruption wirkt, hatte in Österreich im Vorjahr eine schwere Regierungskrise und Neuwahlen ausgelöst. Strache trat von allen Ämtern zurück. Inzwischen hofft er mit einer neuen Partei auf ein politisches Comeback.


Kurzmeldungen Lokales 02.06.2020

Ban de Gasperich: Zwei Personen von Auto angefahren

(P.S.) - Gleich zweimal kam es am Dienstagmorgen zu Unfällen im Straßenverkehr. Gegen 7 Uhr wurden zwei Personen auf dem Boulevard Raiffeisen am Ban de Gasperich von einem Auto erfasst. Beide wurden leicht verletzt. Im Einsatz waren zwei Rettungswagen aus der Hauptstadt.

Zu einer Kollision mit zwei Autos kam es kurz nach 10 Uhr in Bartringen. Bei dem Unfall in der Rue du Puits Romain wurde eine Person leicht verletzt.

Belgien: Haftbefehle nach Geiselnahme eines 13-Jährigen

(dpa) - Nach der Geiselnahme eines 13-jährigen Jungen in Belgien sind sechs Verdächtige in Haft genommen worden. Ein siebter wurde unter Auflagen freigelassen, wie die Nachrichtenagentur Belga am frühen Dienstagmorgen meldete. Das Kind war Mitte April von schwer bewaffneten und maskierten Gewalttätern aus seinem Elternhaus im ostbelgischen Genk verschleppt worden und erst nach 42 Tagen wieder freigekommen.

Die Polizei machte den Fall erst am Montag bekannt, nachdem der Junge wieder wohlbehalten in Sicherheit war. Anschließend gab es zwölf Durchsuchungen und die sieben Festnahmen. Die Vernehmungen vor dem Haftrichter zogen sich bis in die Nacht zum Dienstag. Was hinter dem Fall steckt, ist immer noch nebulös. Belgische Medien spekulierten über eine Tat im Drogenmilieu. Die Entführer sollen fünf Millionen Euro Lösegeld gefordert haben.

Der Vater und der Onkel des 13-jährigen seien wegen internationalen Drogenhandels zu sechs beziehungsweise 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden, meldete Belga. Im Laufe des Prozesses sei bekannt geworden, dass die mit der Familie in Verbindung gebrachte Verbrecherorganisation 30 Millionen Euro Gewinne eingestrichen habe. Das soll die Entführer zu ihrer Lösegeldforderung angestachelt haben.

Unklar ist auch die Rolle eines verurteilten islamistischen Extremisten, der laut Belga unter den jetzt festgenommenen Verdächtigen war. Der 45-jährige Khalid B. ist demnach einer der am strengsten beobachteten Islamisten Belgiens. Er hat bereits eine Verurteilung wegen der Rekrutierung von Kämpfern für die Terrororganisation Islamischer Staat in Syrien.

Kurzmeldungen Lokales 02.06.2020

Mehrere Brände am Montagabend in Luxemburg

Die Feuerwehren des Landes haben einen betriebsamen Pfingstmontag hinter sich. In Diekirch (Rue Edmond-Jean Klein) kam es gegen 16.45 Uhr zu einem Brand auf einem Balkon. Die Feuerwehren aus Diekirch, Ettelbrück und Bettendorf waren vor Ort im Einsatz. Weitere Details fehlen noch.

Etwa zur gleichen Zeit geriet in Lintgen (Route de Fischbach) ein Holzstoß in Brand. Später am Abend ging erneut ein Alarm in der Notrufzentrale ein: In der Rue Charles Bernhoeft in Luxemburg-Kirchberg war gegen 19.30 Uhr ein Gasgriller explodiert. Etwa eine Stunde später fing ein Holzstoß auf dem Boulevard Napoléon 1er im Hauptstadtviertel Rolingergrund zu brennen an. Auch in Rodange musste die Feuerwehr kurz vor Mitternacht ausrücken: Bewohner hatten im Bereich des Chemin de Brouck Rauch wahrgenommen.

In allen fünf Fällen wurde niemand verletzt.