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Fußballnationalspieler da Mota in Untersuchungshaft
Lokales 2 Min. 23.01.2019

Fußballnationalspieler da Mota in Untersuchungshaft

Fußballnationalspieler da Mota in Untersuchungshaft

Foto: Guy Wolff
Lokales 2 Min. 23.01.2019

Fußballnationalspieler da Mota in Untersuchungshaft

Rosa CLEMENTE
Rosa CLEMENTE
Seit dem 16. Januar sitzt der Fußballnationalspieler Daniel da Mota in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt in Schrassig. Dem 33-Jährigen wird "Abus de Faiblesse" vorgeworfen.

Am 16. Januar wurde der Fußballnationalspieler Daniel da Mota vor den Ermittlungsrichter geladen. Im Raum standen Vorwürfe von "Abus de faiblesse". Der Richter entschied dann, den Fußballer in Untersuchungshaft zu nehmen. Seither ist der 33-jährige Immobilienhändler und Fußballer in der Justizvollzugsanstalt in Schrassig inhaftiert, das erklärte am Mittwoch Justizsprecherin Diane Klein auf Nachfrage des "Luxemburger Wort" und bestätigte damit eine Meldung des „Tageblatt“.


Daniel Da Mota.
Da Mota vor dem Untersuchungsrichter
Gegen Fußballnationalspieler Daniel da Mota stehen Vorwürfe wegen Abus de Faiblesse im Raum. Sein Anwalt sagt, sein Mandant habe sich nicht strafbar gemacht.

Der Grund, warum Daniel da Mota seit einer Woche in Untersuchungshaft ist, wird von der Justiz auch auf Nachfrage nicht mitgeteilt. Laut Gesetz kann ein Ermittlungsrichter eine solche Entscheidung treffen, wenn Verdunklungs-, Wiederholungs- oder auch Fluchtgefahr besteht. Sie sagt jedoch nichts über die Schuld oder Unschuld eines Tatverdächtigen aus.

Das Strafgesetz sieht für den Tatbestand des "Abus de faiblesse" eine Haftstrafe zwischen drei Monaten und drei Jahren, beziehungsweise eine Geldbuße zwischen 251 und 50.000 Euro vor.

Bereits am 16. Januar hatte "L'essentiel" von Vorwürfen gegen den Fußballer berichtet. Diese sollten im Zusammenhang mit einem "Abus de faiblesse" stehen. Demnach stehe der 33-Jährige im Verdacht, den Schwächezustand einer Person in betrügerischer Absicht ausgenutzt zu haben. Laut der portugiesischsprachigen Zeitung "Contacto", soll da Mota in den vergangenen drei Jahren mehrmals hohe Geldsummen in Form von Überweisungen von einer älteren Frau bekommen haben. Diese soll in keiner Hinsicht mit dem Fußballer verwandt sein.

Da Motas Anwalt, der ADR-Politiker Roy Reding, hatte damals bestätigt, dass da Mota als Verdächtiger vom Untersuchungsrichter gehört wurde. Eine Bank habe Anschuldigungen gegen ihn erhoben. Sein Mandant habe sich allerdings nicht strafbar gemacht, hatte Reding betont. 

Zu den Gründen der Inhaftierung seines Mandanten wollte sich der ADR-Politiker auf Nachfrage des "Luxemburger Wort" jedoch nicht äußern. Er respektiere im Gegensatz zur Justiz das Ermittlungsgeheimnis, sagte er.

Mehr Details sind derzeit aufgrund der laufenden Ermittlungen und wegen des Untersuchungsgeheimnisses nicht in Erfahrung zu bringen.



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