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Fusion Simmern-Hobscheid: Nun kommen die Referenden doch noch
Lokales 2 Min. 25.04.2014 Aus unserem online-Archiv

Fusion Simmern-Hobscheid: Nun kommen die Referenden doch noch

In der Gemeinderatssitzung vom 24. April, bekannte sich der Gemeinderat aus SImme

Fusion Simmern-Hobscheid: Nun kommen die Referenden doch noch

In der Gemeinderatssitzung vom 24. April, bekannte sich der Gemeinderat aus SImme
(Foto: Marc Wilwert)
Lokales 2 Min. 25.04.2014 Aus unserem online-Archiv

Fusion Simmern-Hobscheid: Nun kommen die Referenden doch noch

Sollten die Bürger aus Simmern am 25. Mai für eine Fusion mit Hobscheid abstimmen, so wird es im Herbst auch ein Referendum in Hobscheid geben.

(L.E./na) - Am Donnerstag Abend tagte der Gemeinderat von Hobscheid. Hauptgesprächsthema war dabei die geplante Fusion mit der Nachbargemeinde Simmern. Die Fusionspläne zwischen beiden Gemeinden waren in der jüngsten Vergangenheit bekanntlich etwas ins Stocken geraten.

Im September 2013 hatten beide Bürgermeister im Luxemburger Wort die Fusionspläne vorgestellt. Wichtiger Bestandteil waren die drei Fusionsprojekte (Bau einer Schule in Simmern, betreutes Wohnen in Eischen und Verkehrsberuhigung in Hobscheid), die im Falle einer Fusion von staatlicher Seite finanziell unterstützt würden.

Nachdem sich aber bei der Abstimmung am 24. Februar zu den Prozeduren der Fusion (u.a. Vorbereitung eines Referendums) in Simmern, Schöffin Astrid Mosel-Kneip der Stimme enthielt, votierten die Räte aus Hobscheid geschlossen gegen die Prozeduren.Daher kann das Referendum nicht wie geplant in Hobscheid am 25. Mai durchgeführt werden.

Der Bürgermeister aus Hobscheid, Serge Hoffmann, forderte damals ein „starkes Signal“ aus Simmern. Dieses folgte am 22. März, als Bürgermeister Marco Boly und Schöffe Yves Ewen im LW-Exklusivinterview ankündigten, das Referendum in Simmern wie geplant zu organisieren und so den Bürgern selbst, das Senden des „starken Signals“ zu überlassen.„Starkes Signal“ anerkannt.

Am Donnerstag Abend begrüßte nun Bürgermeister Serge Hoffmann diese Entscheidung. Sollte die Wahl beim Referendum am 25. Mai in Simmern positiv ausfallen, will Hobscheid ebenfalls ein Referendum organisieren, voraussichtlich im Herbst. Zuvor sollen auch die ursprünglich vorgesehenen Informationsversammlungen in Hobscheid stattfinden, und es soll eine Broschüre ausgeteilt werden.

Referenden in beiden GemeindenIn Simmern soll nun bereits am 29. April, also am kommenden Dienstag, eine Informationsbroschüre über die Fusion verteilt werden. Dieser will der Gemeinderat aus Hobscheid einen Brief einlegen, in dem er seine Haltung erklärt und gleichzeitig unterstreicht, dass auch er für eine Fusion ist.

Dies bekräftigten gestern Abend die Räte noch einmal, indem sie einstimmig über diese Frage abstimmten. Demnach findet das Referendum in Simmern wie vorgesehen am 25. Mai statt. Sollten sich die Bürger aus Simmern mehrheitlich für die Fusion entscheiden, so werden, wie bereits erwähnt, die Bürger der Gemeinde Hobscheid im Herbst zu den Urnen gebeten.Serge Hoffmann unterstrich denn auch, dass der Gemeinderat aus Hobscheid mit seinen elf Mitgliedern parteiübergreifend nach wie vor geschlossen hinter der Fusion steht.

Die Verzögerung sei nur der „inkohärenten Haltung“ im Schöffenrat von Simmern geschuldet. Daher begrüße Hoffmann ausdrücklich den Schritt der Mehrheit im Schöffenrat von Simmern, den Bürgern aus ihrer Gemeinde selbst die Entscheidung zu überlassen.

Zu Beginn der öffentlichen Sitzung hatten die Räte gemäß den administrativen Bestimmungen in einer einstimmigen Beschlussfassung ihre Entscheidung bekräftigt, kein Referendum am 25. Mai zu organisieren.Auf die weiteren Punkte der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag Abend in Hobscheid werden wir in einer kommenden Ausgabe zurückkommen.