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Fund von Festungsmauern beeinträchtigt Trambaustelle nicht
Lokales 13.09.2019

Fund von Festungsmauern beeinträchtigt Trambaustelle nicht

Arbeiter haben längs der Trambaustelle Überreste von Festungsmauern gefunden.

Fund von Festungsmauern beeinträchtigt Trambaustelle nicht

Arbeiter haben längs der Trambaustelle Überreste von Festungsmauern gefunden.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 13.09.2019

Fund von Festungsmauern beeinträchtigt Trambaustelle nicht

Eine ungewöhnliche, aber nicht überraschende Entdeckung haben die Bauarbeiter an der Trambaustelle gemacht. Zu Problemen führt dies aber nicht.

Von Lisa Rock

Schnellstmöglich und ohne Umsteigen von der Luxexpo in Kirchberg bis zur Stäreplaz fahren: Dies ist seit Juli 2018 mit der Tram möglich. Das Streckenband der Straßenbahn ist mit den elf Stationen, die aktuell bedient werden, jedoch noch lange nicht komplett. In Planung sind 13 weitere Haltestellen. Darunter auch am Boulevard Royal, wo die Bauarbeiten zur Schienenlegung bereits begonnen haben. Nun wurde dort eine etwas ungewöhnliche, aber keinesfalls überraschende Entdeckung gemacht.

Die Bauarbeiter haben genau dort, wo der Boulevard Royal die Rue Notre Dame kreuzt, ungewollt Festungsmauern der früheren Bastion Beck freigelegt.
Die Bauarbeiter haben genau dort, wo der Boulevard Royal die Rue Notre Dame kreuzt, ungewollt Festungsmauern der früheren Bastion Beck freigelegt.
Foto: Pierre Matgé

Die Bauarbeiter haben genau dort, wo der Boulevard Royal die Rue Notre Dame kreuzt, ungewollt Festungsmauern der früheren Bastion Beck freigelegt. „Bereits vor Monaten waren in Höhe der Ënneschtgaass Ausgrabungen durchgeführt worden, dabei wurde jedoch nie solch ein Fund gemacht“, sagt Françoise Frieden, Pressesprecherin von Luxtram.


Lok , Gare , Nei Avenue , Chantier Tram , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
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Helge Dorstewitz, Direktor der Abteilung für neue Linien bei Luxtram, versichert, die Festungsmauern würden keineswegs stören, da sie sich direkt neben der Tram-Baustelle befinden. Zu einer Verzögerung sei es deswegen nicht gekommen. „Wir haben, wenn überhaupt, anderthalb Tage aufgrund der Untersuchungen durch die Archäologen verloren. Beeinträchtigt hat es unsere Arbeiten nicht“, berichtet Dorstewitz.

Da eine solche Ausgrabung in einer Stadt wie Luxemburg alles andere als außergewöhnlich ist und die Verantwortlichen von Luxtram bereits vor Beginn der Bauarbeiten mit solchen Funden gerechnet hatten, war eine Vereinbarung mit dem Centre national de recherche archéologique (CNRA) getroffen worden. Im Falle einer derartigen Freilegung wird das CNRA kontaktiert. Die Mitarbeiter überprüfen dann vor Ort, ob es sich um Festungsmauern handelt. Ist dies der Fall, werden Fotos und Scans gemacht.

Problemlos und fristgerecht

Beim Fund an der Baustelle am Boulevard Royal handelt es sich jedoch nicht um einen Einzelfall. In der Avenue de la Liberté werden immer wieder Überreste der früheren Bastion freigegraben. Auch diese stellen für Luxtram kein Problem dar. „Uns droht keine Gefahr. Die Arbeiten gehen problemlos und fristgerecht weiter“, betont Helge Dorstewitz.



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