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Kurzmeldungen Lokales 03.12.2018

Frontalkollision auf der N10

(m.r.) - Am Montagmorgen sind auf der N10 in der Nähe von Schwebsingen zwei Fahrzeuge kollidiert. Eine Autofahrerin hatte gegen 9.20 Uhr die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen.

Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein Alkoholtest war positiv, der Frau wurde der Führerschein entzogen. Die Insassen des anderen Fahrzeuges blieben unverletzt. Dennoch wurde ein Kleinkind, das sich auf dem Rücksitz des Wagens befand, zwecks Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. 

Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 43 Minuten

Strompanne in Differdingen

(jag)- Eine größere Strompanne legte am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr verschiedene  Teile von Differdingen lahm. Der Netzbetreiber Creos arbeitet zurzeit an der Ursachensuche und der Fehlerbehebung.

Kurzmeldungen International Vor 43 Minuten

Gute Ergebnisse nach ersten Tests von Corona-Impfstoff

(dpa) - Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Moderna zeigt einer Studie zufolge nach ersten Tests ermutigende Ergebnisse. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten die Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das an der Studie beteiligte Nationale Institut für Allergien und Infektionskrankheiten (NIAID). Bei den 45 Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren habe es keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter.

Die Probanden, die innerhalb von zwei Monaten zwei Injektionen des Impfstoffs bekamen, entwickelten mehr neutralisierende Antikörper als Personen, bei denen eine Coronavirus-Infektion diagnostiziert worden war, wie es am Dienstag (Ortszeit) weiter hieß. Die beteiligten Forscher stellten die Ergebnisse auch in einer Studie im „New England Journal of Medicine“ vor. Der Hersteller Moderna sprach in einer Mitteilung von einer „robusten Immunreaktion“, die nun den Weg für wesentlich größere Studien zu Wirksamkeit ebne.

Der Impfstoff mRNA-1273 soll bereits ab Ende Juli an rund 30.000 Probanden getestet werden - in einer sogenannten Studie der Phase 3. In den Tests der ersten Phase werden Impfstoffe immer nur an wenigen Freiwilligen getestet, weil es dabei zunächst vor allem um die Prüfung der Verträglichkeit geht. Nach ersten positiven Ergebnissen wurde die erste Phase auf 120 Probanden erweitert, um auch die Sicherheit des Impfstoffs bei älteren Menschen zu testen. Die Ergebnisse der erweiterten Studie liegen allerdings noch nicht vor.   

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:18

Verletzte in der Hauptstadt und in Medernach

Bei zwei Unfällen wurden am Dienstag Autofahrer verletzt: 

  • Ein erster Zwischenfall passierte gegen 18.40 Uhr in der Route de Thionville in der Hauptstadt. Dort hatte ein Autofahrer die Kontrolle über sein Auto verloren, das in der Folge gegen eine Mauer prallte. Dabei wurde im Fahrzeug eine Person ernsthaft verwundet. Die Zentrale der Rettungsdienste alarmierte die Berufsfeuerwehr und den Notarzt. Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurde das Unfallopfer ins Krankenhaus gefahren.
  • Kurz vor 23 Uhr trug sich ein ähnliches Szenario in der Rue de Larochette in Medernach zu. Auch hier hatte ein Autofahrer die Gewalt über seinen Wagen verloren. Dieser stieß gegen einen Baum. In diesem Fall mussten die Sanitäter aus Fels sowie die Feuerwehr aus Ermsdorf in den Einsatz. Eine Person wurde verletzt ins Spital gefahren.
  • Gegen 22.30 Uhr hatte in der Rue de Savelborn in Medernach ein Müllcontainer und ein Begrenzungszaun gebrannt. Die Feuerwehren aus Ermsdorf, Medernach, Fels und Diekirch konnten die Flammen schnell löschen, verletzt wurde niemand, es bleibt bei moderatem Materialschaden.

Gestern

Macron warnt vor Arbeitslosigkeit und greift tief in die Tasche

(dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Französinnen und Franzosen auf eine wirtschaftlich harte Zeit nach der Coronavirus-Krise eingeschworen. „Wir werden einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit erleben“, sagte Macron in einem Fernsehinterview zum französischen Nationalfeiertag. Gleichzeitig stellte der Präsident ein umfassendes Konjunkturprogramm in Aussicht. Es werde mindestens 100 Milliarden Euro schwer sein. Hinzu kämen noch 460 Milliarden Euro, die bereits seit Beginn der Epidemie als Unterstützung der Wirtschaft zugesagt wurden.

Der Staatschef dankte am Vormittag bei den Feierlichkeiten zum 14. Juli auch den Pflegekräften für ihren Einsatz während der Krise. Wegen Corona fiel die übliche Militärparade erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Im Anschluss gab er das Interview.

Macron erklärte in dem mehr als eine Stunde dauernden Gespräch, dass es Schätzungen zufolge im Frühjahr 2021 rund 800.000 bis eine Million zusätzliche Arbeitslose geben werde. Um Arbeitsplätze zu erhalten, müsse weiterhin investiert werden. Macron sprach sich außerdem für ein langfristiges System von Teilzeitarbeit aus.

Kurzmeldungen Lokales 14.07.2020

Sieben Verkehrsopfer am Dienstag

Am Dienstagnachmittag gab es mehrere Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Luxemburg.

Drei Verletzte forderte ein Unfall gegen 11.30 Uhr in der Grand Rue in Rümelingen. Dort waren zwei Autos kollidiert. Bei dem Unfall wurde zudem ein Fußgänger erfasst. Alle drei Personen mussten medizinisch betreut werden.

In der Route de Thionville in Hesperingen verunfallten gegen 12 Uhr ebenfalls zwei Autos, auch hier wurden zwei Insassen leicht verletzt.

In der Route Longwy in Rodange gab es quasi zeitgleich eine weitere Kollision zweier Autos, eine Person wurde mit leichten Verletzungen behandelt.

Bei einem ähnlichen Vorfall in der Rue des Prés in Rolling (Bous) wurde gegen 15.30 Uhr ebenfalls eine Person leicht verletzt.

Kurzmeldungen Lokales 14.07.2020

Bereldingen: Festnahme nach Familienstreit

(SH) - In Bereldingen kam es am späten Montagabend zu einem Familienstreit. Dabei sprach ein bewaffneter Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, Morddrohungen gegen seine Frau aus. 

Zahlreiche Polizeistreifen begaben sich vor Ort. Aus Sicherheitsgründen wurden die anderen Bewohner des Gebäudes evakuiert. Die Spezialeinheit der Polizei verschaffte sich anschließend Zugang zur Wohnung.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Mann wurde festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt, die Waffen wurden beschlagnahmt.

Israel meldet Rekordwert an Corona-Neuinfektionen

(dpa) - Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Israel ein Allzeit-Hoch erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden für Montag 1.681 Fälle gemeldet - so viele wie nie zuvor an einem Tag in dem Land seit Beginn der Pandemie. Getestet wurden an dem Tag 25.825 Menschen, die Ansteckungsquote betrug demnach 6,5 Prozent. Auch dies ist ein Höchstwert. Insgesamt wurden in Israel bislang mehr als 41.200 Infizierte registriert.

Zum Vergleich: Die Zahl der täglichen Neuinfektionen hatte Mitte Mai in Israel noch im niedrigen zweistelligen Bereich gelegen.

Enthüllungsbuch von Trump-Nichte darf erscheinen

(dpa) - Einen Tag vor der geplanten Publikation hob ein Richter des Supreme Court im US-Bundesstaat New York am Montag (Ortszeit) eine einstweilige Verfügung gegen Mary Trump auf. Die Veröffentlichung zu untersagen, würde keinem Zweck dienen, hieß es zur Begründung.

Donald Trumps jüngerer Bruder Robert hatte die Klage gegen seine Nichte damit begründet, dass Mary Trump mit dem Buch gegen eine Vertraulichkeitsvereinbarung verstoße, die im Zusammenhang mit der Nachlassregelung ihres Großvaters, also dem Vater des Präsidenten, geschlossen worden sei. Der Präsident hat die geplante Veröffentlichung mit Verweis auf die Vertraulichkeitsvereinbarung als rechtswidrig bezeichnet.

Laut Verlag erläutert die promovierte Psychologin in dem Werk, wie ihr Onkel Donald Trump „der Mann wurde, der jetzt die Gesundheit der Welt, die wirtschaftliche Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht“. Das 240 Seiten lange Buch soll am heutigen Dienstag erscheinen. Der Titel lautet auf Deutsch übersetzt: „Zu viel und nie genug - Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf“. Mary Trump ist die Tochter von Donald Trumps Bruder Fred, der 1981 starb.     

Einjähriges Kind stirbt bei Schusswechsel in New York

(dpa) - Nach Schüssen in New York ist ein einjähriges Kleinkind ums Leben gekommen. Der kleine Junge sei in der Nacht zum Sonntag während einer Grillparty in einem Park im Stadtteil Brooklyn in seinem Kinderwagen gewesen, als zwei Männer aus bislang ungeklärter Ursache zu schießen anfingen, teilte die Polizei mit. Drei Männer wurden verletzt, das Kleinkind wurde in den Bauch getroffen und starb kurz danach im Krankenhaus. „Das ist so schmerzhaft“, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag bei einer Pressekonferenz. „Es ist nichts, wo wir jemals wegschauen können.“

Die Zahl der Schießereien in der Millionenmetropole ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen. In den ersten rund sechs Monaten des Jahres gab es laut New Yorker Polizei 585 Vorfälle mit Schüssen, im vergangenen Jahr waren es 381 gewesen. Dabei starben 181 Menschen im Vergleich zu 147 im Vorjahr. Rund ein Drittel der Schießereien in diesem Jahr fiel allein auf den Juni. Unter anderem starben in den vergangenen Wochen ein 15 Jahre alter Teenager und ein Mann, der gerade mit seiner sechsjährigen Tochter die Straße überquerte.

Bürgermeister de Blasio versprach ein härteres Vorgehen und gab der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Menschen die Schuld. Andere Politiker sahen die Schuld bei den Reformen von Polizei und Justizsystem. So wurden aufgrund der Coronavirus-Pandemie unter anderem viele Gefängnisinsassen, die beispielsweise nur noch eine geringe Reststrafe vor sich hatten, frühzeitig entlassen. Andere Politiker bemängelten eine ungenügende Arbeit der New Yorker Polizei.

Dass die New Yorker Kriminalitätsrate im Sommer steigt, ist grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Zudem sind die Zahlen noch weit von den Rekorden der frühen 90er Jahre entfernt, als in der Metropole teils mehr als 2.000 Menschen pro Jahr erschossen wurden.    

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 13.07.2020

Enkel von Elvis Presley mit 27 Jahren gestorben

(dpa) - Benjamin Keough, Enkel des „King of Rock'n'Roll“ Elvis Presley und Sohn von US-Sängerin Lisa Marie Presley, ist im Alter von 27 Jahren gestorben. „Sie vergötterte diesen Jungen. Er war die Liebe ihres Lebens“, zitierte das US-Portal „People.com“ einen Sprecher von Lisa Marie Presley am Sonntagabend (Ortszeit). Sie sei mehr als am Boden zerstört. Das Promi-Portal „TMZ“ berichtete, dass Keough in der Stadt Calabasas im US-Bundesstaat Kalifornien Suizid begangen habe.

Benjamin Keough stammte aus der ersten Ehe der 52 Jahre alten Sängerin mit dem Musiker Danny Keough. Mit ihm hat Presley auch eine gemeinsame Tochter - die Schauspielerin Riley Keough (31, „Mad Max: Fury Road“). Mit dem Gitarrist Michael Lockdown hat Presley zwei jüngere Töchter.

Presley und Lockdown hatten im Juni 2016 nach zehnjähriger Ehe die Trennung bekanntgegeben. Die Musikerin war ebenfalls mit dem 2009 gestorbenen Popstar Michael Jackson und dem Schauspieler Nicolas Cage verheiratet.

Hilfe suchen

Betroffene, die an Depressionen oder anderen mentalen Krankheiten leiden, sowie deren Angehörige sollten stets den Rat von Hilfsstellen oder privaten Fachleuten aufsuchen. 

Hilfe bietet unter anderem der Dienst SOS Détresse unter der Nummer 45 45 45 (montags bis donnerstags von 11 bis 23 Uhr, freitags und samstags bis 3 Uhr). 

Für Kinder und Jugendliche stehen täglich die Berater des Kanner a Jugendtelefon zur Verfügung unter der Nummer 116 111. Bei Selbstmord-Gedanken sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden.

Alle weiteren Infos erhalten Sie unter: www.prevention-suicide.lu

Weltweit gesuchter Pädophiler gefasst

(dpa) - In Frankreich ist ein weltweit gesuchter Mann gefasst worden, der kinderpornografische Fotos und Videos im Netz verbreitet haben soll. Der 40-jährige Franzose soll Tausenden von Internet-Benutzern den Zugriff auf Fotos oder Videos mit entsprechenden Inhalten ermöglicht haben, wie die Staatsanwaltschaft Bordeaux am Montag mitteilte.

Ersten Erkenntnissen zufolge hat der Mann auch eine „aktive Rolle“ bei der Herstellung dieser Inhalte gespielt. Er habe die Taten eingeräumt und befinde sich nun in Untersuchungshaft, hieß es weiter. Die Festnahme sei in Zusammenarbeit mit der EU-Polizeibehörde Europol gelungen. Der Mann galt eines der weltweit zehn Hauptziele von Ermittlungen in diesem Bereich.

Kurzmeldungen Sport 13.07.2020

NFL-Team aus Washington trennt sich vom Namen Redskins

(dpa) - Das NFL-Team aus Washington verabschiedet sich nach jahrelanger Kritik von amerikanischen Ureinwohnern und jüngst auch entsprechenden Forderungen seiner Sponsoren von seinem Namen „Redskins“ (Rothäute). „Am 3. Juli haben wir den Beginn einer gründlichen Überprüfung des Teamnamens bekanntgegeben. Heute geben wir bekannt, dass wir den Namen und das Logo der Redskins nach Abschluss dieser Überprüfung zurückziehen werden“, teilte der Football-Club am Montag mit. Ein neuer Name steht noch nicht fest.

Infolge der fortlaufenden Proteste gegen Rassismus hatte der Namenssponsor des Stadions die Verantwortlichen Anfang Juli dazu aufgefordert, sich von dem Beinamen Redskins zu trennen. Weitere Sponsoren folgten dem Aufruf, der Ausrüster und Handelsketten nahmen Trikots und weitere Fanartikel aus ihren Angeboten. Ureinwohner der USA setzen sich seit Jahrzehnten dafür ein, den als rassistisch empfundenen Namen nicht mehr zu nutzen.

Die Mannschaft wurde 1932 unter dem Namen Boston Braves gegründet. 1933 folgte die Umbenennung in Redskins, 1937 der Umzug in die US-Hauptstadt. Das Team holte die Super Bowls in den Spielzeiten 1982, 1987 und 1991.

Trainer Ron Riveira hatte sich für eine Namensänderung vor dem Beginn der kommenden Saison ausgesprochen. US-Präsident Donald Trump hatte einen möglichen Abschied von der Bezeichnung Redskins kritisiert. Auch, dass das Baseball-Team der Cleveland Indians über eine neue Bezeichnung nachdenkt, gefällt Trump nicht.

Trump verbreitet Vorwurf gegen Gesundheitsbehörde: „Alle lügen“

(dpa) - US-Präsident Donald Trump hat auf Twitter einen pauschalen Vorwurf unter anderem gegen die US-Gesundheitsbehörde CDC weiterverbreitet. Die „ungeheuerlichsten Lügen“ seien die, die über die Erkrankung Covid-19 verbreitet würden, schrieb der Moderator Chuck Woolery am Sonntag auf Twitter. Trump teilte den Tweet am Montag auf seinem Profil. „Alle lügen. Die CDC, Medien, Demokraten, unsere Ärzte, nicht alle, aber die meisten, denen wir vertrauen sollen. Ich glaube, es geht nur um die Wahl und darum, die Wirtschaft davon abzuhalten, sich zu erholen, wobei es um die Wahl geht. Ich habe es satt.“

Die Corona-Pandemie hat der US-Wirtschaft erheblich zugesetzt und ist bei weitem nicht ausgestanden. Seit Tagen befinden sich die täglich nachgewiesenen Neuinfektionen auf hohem Niveau - die Johns-Hopkins-Universität verzeichnete für Sonntag rund 59.000 neue Fälle. Trump drängt seit Monaten auf eine umfassende Wiedereröffnung der Wirtschaft. Kritiker werfen ihm seit Beginn der Zuspitzung der Krise in den USA vor, die Tragweite des Corona-Virus herunterzuspielen.

Weiterlesen: Trumps Feinde in den eigenen Reihen

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Bahnhof Luxemburg: Drei mutmaßliche Drogendealer gestellt

(SH) - Gleich drei mutmaßliche Drogendealer konnte die Polizei am Sonntag gegen 16.30 Uhr im Bahnhofsviertel festnehmen. Die Tatverdächtigen hielten sich auf der Place de la Gare auf, als die Polizei sie kontrollieren wollte, ergriffen sie allerdings die Flucht. Zwei Männer wurden in Höhe der Passerelle gestellt, ein weiterer hatte die Flucht über die Bahngleise ergriffen, weshalb es zu Störungen im Zugverkehr kam. 

Insgesamt wurden 16 Plomben Heroin beschlagnahmt sowie vier Mobiltelefone und Bargeld sichergestellt. Die drei Männer wurden am Montag dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Gesunkenes Migrantenboot: bisher 32 Tote geborgen

(dpa) - Nach dem Untergang eines mit Migranten besetzten Bootes in der Osttürkei haben Hilfskräfte Berichten zufolge erneut Tote geborgen. Seit dem Vorfall Ende Juni auf dem Van-See seien insgesamt 32 Leichen gefunden worden, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Montag.

Auf dem Boot waren nach Angaben des türkischen Innenministers Süleyman Soylu von Anfang Juli etwa „55 bis 60 illegale Migranten“ gewesen. Drei Menschen sitzen laut Anadolu in Untersuchungshaft. Wieso das Boot gesunken ist, wurde nicht mitgeteilt.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Kind in Rodange angefahren

(SH) - In der Route de Longwy in Rodange wurde am Montag kurz vor 17 Uhr ein Kind angefahren und verletzt. Im Einsatz waren die Rettungsdienste aus Petingen und Niederkerschen.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Trickdiebe in der Hauptstadt unterwegs

(SH) - Gleich zwei ältere Personen sind in den vergangenen Tagen in der Hauptstadt Opfer von Trickdieben geworden. 

In beiden Fällen hatte sich ein unbekannter Mann als Baustellenvertreter ausgegeben und sich somit am Donnerstag gegen 14 Uhr in der Rue du Curé in der Hauptstadt und am Freitag gegen 14 Uhr in der Rue André Duchscher im Bahnhofsviertel Zutritt zu den Wohnungen der älteren Personen verschafft. In beiden Fällen befand sich in der Tat eine Baustelle in unmittelbarer Nähe der Wohnung und der Unbekannte gab vor, ein nachvollziehbares technisches Problem beheben zu wollen. Ein technisches Problem hatte es jedoch nie gegeben. Vielmehr nutzte der Trickdieb die Wohnung und entwendete Wertgegenstände.

Wie die Polizei erklärt, soll es sich in beiden Fällen um denselben Täter handeln. Er sprach französisch, war etwa 40 Jahre alt, von südländischem Aussehen, schlank, hatte schwarz gegeltes Haar, ein gepflegtes Aussehen und war stark parfümiert. Er trug einen Anzug mit dunkelblauer Jacke, hellem Hemd und heller Hose.

Zweckdienliche Informationen sind für die Polizei aus Luxemburg-Stadt unter der Nummer 244-401-000 oder per Mail an police.luxembourg@police.etat.lu. Auch weitere Opfer sollen sich bei der Polizei melden.

Rettungskräfte gehen nahe des Flugplatzes Mehren (Senheld) im Landkreis Vulkaneifel am Wrack eines einmotorigen Ultraleichtflugzeugs vorbei.

Pilot stirbt bei Flugzeugunglück in der Eifel

(dpa/lrs) - Der Pilot eines einmotorigen Ultraleichtflugzeuges ist am Sonntag bei einer Bruchlandung in Mehren in der Vulkaneifel (D) tödlich verletzt worden. Sein 60 Jahre alter Co-Pilot erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Das Flugzeug flog beim Landeanflug über die Bahn hinaus und fing bei dem Unglück Feuer. Der 59-jährige Pilot erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. 

Die Ursache für die verunglückte Landung war zunächst unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Tunnel Markusberg nach Unfall gesperrt

Bei der Fahrt von der Auffahrt Schengen auf die A13 in Richtung Petingen kollidierte eine Autofahrerin am Montag gegen 10.30 Uhr mit einem Lastwagen. Daraufhin verkeilte sich das Auto im Lastwagen und wurde einige Meter mitgeschleppt, bevor die Fahrzeuge zum Stillstand kamen. 

Die beiden Insassinnen des Autos wurden am Unfallort notversorgt und ins Krankenhaus gebracht. Ersten Informationen zufolge schwebt keine der beiden Frauen in Lebensgefahr. 

Allerdings waren durch den Unfall beide Fahrspuren blockiert und der Tunnel Markusberg musste für den Verkehr gesperrt werden. Wie die Polizei mitteilt, wird der Tunnel wegen der Räumungs- und Ermittlungsarbeiten noch ein paar Stunden gesperrt bleiben. 

 Es gilt, die A13 an dieser Stelle zu meiden. Der Verkehr staut sich vor dem Tunneleingang, es wird geraten, die Autobahn an der Ausfahrt Schengen zu verlassen.

Sieben neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

(dpa/lrs) - Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Rheinland-Pfalz zum Wochenbeginn um 7 auf 7.173 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen blieb unverändert bei 236 (Stand 10.00 Uhr), wie das Gesundheitsministerium in Mainz am Montag mitteilte. Aktuell sind 220 Menschen im deutschen Bundesland mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Rheinland-Pfalz zählt knapp über vier Millionen Einwohner.

Eine leicht überdurchschnittliche Zahl von Neuinfektionen gibt es in der südlichen Pfalz sowie in der Stadt Trier. Für den Kreis Germersheim sowie die Städte Neustadt an der Weinstraße und Trier registrierten die Gesundheitsämter in den vergangenen sieben Tagen jeweils 8 neue Fälle pro 100.000 Einwohner. In 13 der insgesamt 36 Kreise und kreisfreien Städten ist in der zurückliegenden Woche keine einzige Infektion bekannt geworden.

Mehr als neun von zehn Menschen, bei denen eine Infektion mit dem Virus bestätigt wurde, sind bisher nach Angaben des Gesundheitsministeriums wieder genesen - 6.717 oder 93,6 Prozent der bestätigten Infizierten.    

Ein Verletzter wird abtransportiert.

Afghanistan: Dutzende Verletzte durch Autobombe

(dpa) - Bei einer Explosion einer Autobombe im Nordosten Afghanistans sind mindestens 50 Menschen verwundet worden. Der Angriff erfolgte in der Provinzhauptstadt Aibak vor einem Gebäude des Inlandsgeheimdienstes, wie zwei Regierungsvertreter der Provinz der Deutschen Presse-Agentur am Montag sagten. Viele der Verletzten seien Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die sich nahe dem Anschlagsort befindet. Sicherheitskräfte brachten die Lage unter Kontrolle und töteten mindestens zwei Angreifer.

Die militant-islamistischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag, bei dem laut offiziellen Angaben auch Frauen und Kinder verletzt wurden. Zudem seien Häuser in der Umgebung durch die Wucht der Explosion beschädigt worden.

Bei landesweiten Gefechten wurden in der Nacht außerdem mindestens 25 Angehörige der Sicherheitskräfte getötet. Die Angriffe erfolgten in der nördlichen Provinz Kundus, in der Zentralprovinz Parwan sowie in Badachschan im Nordosten, wie mehrere Provinzräte sagten.

Seit Wochen drängen die afghanische Regierung und internationale Akteure auf einen Beginn der geplanten innerafghanischen Friedensgespräche, um den Konflikt mit den militant-islamistischen Taliban zu beenden. Die Gewalt im Land geht aber weiter. Am Sonntag bekräftigten die Taliban, weiter zu kämpfen. Erst mit den Friedensgesprächen werde man eine Waffenruhe aushandeln.

Die USA hatten mit den Taliban am 29. Februar in Doha (Katar) ein Abkommen unterzeichnet. Es sieht einen Abzug der internationalen Truppen sowie einen Gefangenenaustausch als vertrauensbildende Maßnahme vor und soll den Weg für innerafghanische Friedensgespräche bereiten. Die Regierung in Kabul war nicht daran beteiligt worden, weil die Taliban direkte Gespräche mit ihr bisher abgelehnt hatte.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Alkoholisierter Fahrer rammt zwei Fahrzeuge

(TJ) - Kurz nach Mitternacht verlor ein Autofahrer im Zentrum von Echternach die Kontrolle über seinen Wagen und rammte zwei am Rand abgestellte Fahrzeuge. Der Unfall passierte auf der Straße, die in Richtung Luxemburg führt. Es wurde niemand verletzt, doch musste die Polizei feststellen, dass der Fahrer zu tief ins Glas geschaut hatte. Die Beamten zogen den Führerschein ein und erstellten Protokoll.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Störungen auf dem CFL-Streckennetz

(TJ) - Im Raum Petingen kommt es am Montagmorgen zu Ausfällen und Verspätungen auf dem CFL-Streckennetz. Betroffen sind die Linien 60 und 70. Ersatzbusse sollen die Reisenden zu ihren Bestimmungsorten befördern, dennoch ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Wie die Eisenbahn mitteilt, ist eine technische Störung im Stellwerk Petingen Grund der Ausfälle. Betroffen sind die Verbindungen zwischen Differdingen,Petingen und Rodange, sowie die Strecke zwischen Niederkerschen-Sassenheim, Petingen und Rodange. Auch zwischen Rodange und Athus-Longwy fallen die Züge aus.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Traktor geht in Flammen auf

Gegen 20.30 Uhr erlebte ein Landwirt auf der Route de Luxembourg in Bous eine böse Überraschung: Aus nicht bekannter Ursache hatte sein Traktor Feuer gefangen. Die Flammen schlugen in Windeseile auf einen mit Ballen beladenen Anhänger über. Die Feuerwehren aus Remich, Dalheim, Moutfort und Grevenmacher-Mertert wurden  in den Einsatz geschickt. Mit vereinten Kräften löschten sie das Feuer, dennoch entstand hoher Materialschaden. Der Traktor wurde völlig zerstört. Menschen kamen bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden.

Kurzmeldungen Lokales 13.07.2020

Motorradfahrer verletzt sich bei Sturz

(TJ) - Es war gegen 20 Uhr, als zwischen Eschdorf und Heiderscheidergrund ein Motorradfahrer die Kontrolle über sein Bike verlor und stürzte. Dabei verletzte der Mann sich ernsthaft, sodass die Zentrale der Rettungsdienste neben einem Rettungswagen aus Wiltz auch den Notarzt aus Ettelbrück zum Unfallort entsandte. Nach einer Erstbehandlung durch den Mediziner konnte der Unglückliche ins Krankenhaus gefahren werden, derweil die Feuerwehr Alebesch die Unfallstelle absicherte und die beschädigte Maschine bergen ließ.