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"Freedom march"-Prozess: Vom Aktivismus zum Extremismus
Lokales 25 1 2 Min. 05.04.2017 Aus unserem online-Archiv
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"Freedom march"-Prozess: Vom Aktivismus zum Extremismus

Michel THIEL
Michel THIEL
Sechs Teilnehmer einer Protestaktion am Rande eines Treffens der EU-Innenminister im Juni 2014 in Kirchberg stehen am Mittwoch vor Gericht. Sie sollen Polizisten angegriffen und verletzt haben. Die Angeklagten selbst werfen den Beamten unangemessene Gewaltanwendung vor.

(mth) - Die Beschuldigten, darunter eine Luxemburgerin, zwei Deutsche, ein Türke, ein Pakistani sowie ein Tschader sollen sich wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, Beamtenbeleidigung und weiterer Straftaten verantworten. Die ursprünglich im vergangenen November angesetzte Gerichtssitzung war aufgrund organisatorischer Probleme auf den 5. April vertagt worden.

Hintergrund des Verfahrens sind die Geschehnisse am Rand des „March for Freedom“-Protestmarschs am 5 ...

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Der für Dienstagmorgen geplante Prozess gegen sechs Demonstranten des "Freedom March", die im Juni 2014 bei einer gewaltsamen Protestaktion Polizisten verletzt haben sollen, musste verschoben werden, nachdem die Verteidigung zusätzliche Beweise einbringen wollte.
Der finale Zugriff der Polizei fand nach einer ersten Auseinandersatzung statt, bei der Polizeibeamten verletzt worden waren. 13 Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen.