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Forderung nach günstigeren Parktarifen bei Krankenhäusern
Lokales 09.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Forderung nach günstigeren Parktarifen bei Krankenhäusern

Forderung nach günstigeren Parktarifen bei Krankenhäusern

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Lokales 09.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Forderung nach günstigeren Parktarifen bei Krankenhäusern

Maxime GILLEN
Maxime GILLEN
Das Gesundheitsministerium hat zwar nicht direkt Einfluss auf die Preispolitik der Krankenhäuser, fordert aber dennoch gemäßigtere Preise, vor allem für diejenigen, die regelmäßig ins Krankenhaus müssen.

Das Gesundheitsministerium habe keinen direkten Einfluss auf die Parktarife der einzelnen Krankenhäuser. Das geht aus der Antwort der Minister für soziale Sicherheit und Gesundheit, Romain Schneider und Lydia Mutsch, auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Gast Gibéryen hervor.

Das Gesundheitsministerium werde nicht über die Parktarife der einzelnen Krankenhäuser informiert. Man sei sich der Problematik zwar bewusst, doch Einfluss auf die Festlegung der Preise hat das Ministerium nicht. Denn: die Baukosten für Parkflächen werden nicht, wie die Krankenhäuser selbst, vom Staat finanziert. Die Krankenhäuser müssen die Kosten für den Bau von Parkhäusern mit eigenen Mitteln finanzieren.

Nach Meinung der beiden Ministerien sollten Krankenhäuser allerdings eine "gesunde" Preispolitk anwenden, die es Patienten, Angehörigen und Besuchern erlaube, zu einem angemessenen Preis dort zu parken.

Derzeit gebe es keine einheitlichen Tarifregelungen der Krankenhäuser, heißt es weiter. Auch einheitliche Pauschaltarife für Menschen, die regelmäßig ins Krankenhaus müssen (Dialysepatienten oder Angehörige), gebe es nicht.

Aus diesen Gründen habe das Gesundheitsministerium sich an die Vereinigung der Krankenhäuser (FHL) gewendet, um die Krankenhäuser aufzufordern gemeinsam einheitliche und angemessene Parktarife, sowie Regelungen für Patienten, Angehörige und Besucher, die öfters bei Krankenhäusern parken müssen, auszuarbeiten.



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