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Flüchtlinge in Steinfort: Bausch fordert Solidarität
Nach den ursprünglichen Plänen des MDDI, sollte ein „Containerdorf“ nahe der ehemaligen Gleisanlage am Park and Ride entstehen.

Flüchtlinge in Steinfort: Bausch fordert Solidarität

Grafik: Nachhaltigkeitsministerium
Nach den ursprünglichen Plänen des MDDI, sollte ein „Containerdorf“ nahe der ehemaligen Gleisanlage am Park and Ride entstehen.
Lokales 11.07.2017

Flüchtlinge in Steinfort: Bausch fordert Solidarität

Luc EWEN
Luc EWEN
Minister François Bausch fordert den Steinforter Gemeinderat dazu auf, den Weg für die geplante Auffangstruktur freizumachen.

(L.E.) - Infrastrukturminister François Bausch lässt nicht locker in Sachen geplante Auffangstruktur für Flüchtlinge und bedürftige Personen in Steinfort. In einem Brief an Bürgermeister Jean-Marie Wirth, kündigte er am Montag an, dem Steinforter Gemeinderat die nun fertiggestellte strategische Umweltprüfung zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig forderte er die Räte dazu auf, schnellstmöglich die Prozedur für eine punktuelle Umänderung
 des allgemeinen Bebauungsplanes (PAG) in die Wege zu leiten.

Bausch erinnert u. a. daran, dass sich der Steinforter Gemeinderat im Dezember 2015 ausdrücklich für die Aufnahme von Flüchtlingen in der Gemeinde ausgesprochen hatte und seinem Willen Ausdruck verliehen hatte „mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen“.

Im März 2017 habe sich der Schöffenrat aber gegen eine punktuelle Abänderung des PAG ausgesprochen. Dies mit dem Argument, dass eine nationale Dringlichkeit vorliege, und eine Prozedur zu einem Flächennutzungsplan (POS) schneller umgesetzt werden könnte.

Inzwischen, so der Minister, habe sich gezeigt, dass der POS nicht das adäquate Instrument sei. Außerdem sei den Steinforter Forderungen Rechnung getragen worden. Die Struktur sei nun gedacht, um maximal 100 Flüchtlinge und andere bedürftige Personen aufzunehmen.

Der Minister appelliert an die Solidarität aus Steinfort und fordert die Räte wie erwähnt auf, die punktuelle Änderung des PAG schnellstmöglich in die Wege zu leiten.

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