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Fleischskandal: ULC fordert strengere Kontrollen
Lokales 12.03.2018

Fleischskandal: ULC fordert strengere Kontrollen

Der Konsumentenschutz fordert strengere Kontrollen bei importiertem Fleisch.

Fleischskandal: ULC fordert strengere Kontrollen

Der Konsumentenschutz fordert strengere Kontrollen bei importiertem Fleisch.
Foto: Shutterstock
Lokales 12.03.2018

Fleischskandal: ULC fordert strengere Kontrollen

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
In der vergangenen Woche zog ein Lebensmittelskandal in Belgien seine Kreise bis in die Luxemburger Supermärkte. Nun fordert der Konsumentenschutz strengere Kontrollen bei importiertem Fleisch.

Die Union luxembourgeoise des consommateurs (ULC) setzt sich im Rahmen des Lebensmittelskandals in Belgien hierzulande für strengere Kontrollen bei Fleischimporten ein. "Man sollte sich nicht auf bestehende Kontrollen berufen, sondern selbst welche vornehmen" , so der Konsumentenschutz.

Ferner fordert die ULC, dass ein entsprechendes Gesetzesprojekt zur Lebensmittelkontrolle umgehend von der Abgeordnetenkammer gestimmt wird.  Auch sollen die Parlamentarier sich mit entsprechenden Sanktionen beschäftigen.


Auchan, Cactus, Colruyt und Delhaize nehmen Veviba-Fleisch aus dem Verkauf
Sowohl Delhaize wie auch Colruyt, Cactus, Auchan und auch Renmans haben am Mittwochmorgen Konsequenzen aus dem Lebensmittelskandal in einem Schlachthof aus Bastogne (B) gezogen.

In der vergangenen Woche wurden in Bastogne (B) im Schlachtbetrieb Veviba schwerwiegende Verstöße festgestellt. Unter anderem wird dem Betrieb vorgeworfen, Verpackungsdaten gefälscht und Fleischabfälle in der Produktion verwendet zu haben.  Die betroffenen Produkte wurden auch an Supermarktfilialen in Luxemburg geliefert und mussten aus den Regalen genommen werden.

In Betrieben wie Veviba sei es dem ULC zufolge eigentlich üblich, dass mindestens ein betriebsinterner Veterinärinspektor die laufende Produktion überwacht.  Um eine etwaige Betriebsblindheit auszuschließen, sollten die Firmen das Personal regelmäßig austauschen oder einer regelmäßigen Rotation unterziehen."Es ist nicht nachzuvollziehen, dass den Kontrolleuren die Verarbeitung von Risikomaterialien in der Fleischproduktion nicht aufgefallen ist", so der ULC. 


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