Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Fisherman's-Friend-Hindernislauf: Prinz Louis und Prinzessin Tessy kämpfen sich durch
Lokales 47 2 Min. 19.10.2014 Aus unserem online-Archiv

Fisherman's-Friend-Hindernislauf: Prinz Louis und Prinzessin Tessy kämpfen sich durch

Lokales 47 2 Min. 19.10.2014 Aus unserem online-Archiv

Fisherman's-Friend-Hindernislauf: Prinz Louis und Prinzessin Tessy kämpfen sich durch

2232 Teilnehmer sind am Sonntag zum zweiten Luxemburger Strongman-Run gekommen. Auch das Prinzenpaar Tessy und Louis hat mitgemacht.

(NW) - Ein Sonntag Mitte Oktober mit strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen. Was macht man da? Spazieren gehen, Rad fahren oder joggen? Nichts für echte Männer. Wer es wirklich wissen wollte an diesem Sonntag, hatte sich schon lange im Vorfeld entschieden und auch deutlich schlechtere Wetterverhältnisse in Kauf genommen.

Knapp 3000 Teilnehmer hatten sich beim StrongmanRun angemeldet, 2232 waren an den Start gegangen - darunter auch das Prinzenpaar Tessy und Louis. Im Ziel landeten 1.809 Herren und 423 Damen. Respekt an alle, die diese Herausforderung annahmen und die Strapazen unbeschadet überstanden.Denn davon gab es weit mehr als beim ersten Adventure-Run 2013. „Das letzte Mal war eine saubere Variante im Vergleich zu diesem Jahr“, sagt Marc, der das Spektakel nun zum zweiten Mal bestritten hat.

Die Veranstalter hatten sich einiges einfallen lassen, um für Abwechslung zu sorgen: Im neuen Parcours, der zwei mal durchlaufen werden musste, erwartete die mutigen Teilnehmer gleich eine von vielen Steigungen: Auf allen vieren einen gut durchwässerten Hügel hinauf robben. Dann weiter – den von herabhängenden Bändern drohenden kleinen Stromschlägen möglichst ausweichend – durch schlammiges Terrain. Fünf Mal „auf und nieder“ im Wechsel laufend und auf dem Knien, um dann einen Lauf durch 20 Zentimeter tiefen Schlamm anzutreten, bei dem so manch einer stecken blieb und von da an die restliche Strecke ohne Schuhwerk absolvieren musste.

Schuhverluste im Schlamm

Aber egal! Raus aus dem Modder, schnell noch einen 150-Meter-Sprint um ein iPhone 6 hinlegen – über Netze und Strohballen-Pyramiden runter ins Dorf zur Wasserrutsche. Zwar durchnässt, aber immerhin wieder weitgehend „sauber“ wurden die Hartliner durch jede Menge Schaum geschickt, der sich an Gesicht und Kleidung überraschend lange hielt. Aber das war noch lange nicht alles. In Abschnitt zwei ging es wieder den Berg hoch, durch an Seilen baumelnde Reifen, erneut über eine Wasserrutsche ins kalte Wasser. Zum Schwimmen. Denn Alternativen blieben bei zwei Metern Tiefe aus. „Aber das ist auch besser, meint Marc, der auch schon so manchen Triathlon hinter sich hat, „bei der schnelleren Bewegung ist man besser durchblutet.“

Bei Runde zwei war so machen Draufgängern die Pein doch anzusehen. Während es Terrain-bedingt mehr Schuhverluste zu beklagen galt, als im vergangenen Jahr, wurden die Teilnehmer, sicher auch aufgrund der günstigen Temperaturen, weniger von Krämpfen geplagt als im Vorjahr. Hauptsache gesund durchs Ziel und ein T-Shirt bekommen! Als erster schaffte das Paul Günther, mit einer Zeit von 1:42:51. Hut – oder Helm – ab!