Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Finden Hobscheid und Simmern doch nicht zusammen?
Lokales 25.02.2014 Aus unserem online-Archiv

Finden Hobscheid und Simmern doch nicht zusammen?

Am Montag Abend hatte es zuerst in Simmern ein Votum für die Fusionspläne gegeben, bei der sich jedoch ein Schöffenratsmitglied der Stimme enthielt,...

Finden Hobscheid und Simmern doch nicht zusammen?

Am Montag Abend hatte es zuerst in Simmern ein Votum für die Fusionspläne gegeben, bei der sich jedoch ein Schöffenratsmitglied der Stimme enthielt,...
Foto: Guy Jallay
Lokales 25.02.2014 Aus unserem online-Archiv

Finden Hobscheid und Simmern doch nicht zusammen?

Die Fusion zwischen den beiden Südgemeinden droht zu scheitern. Überraschend entschied der Gemeinderat von Hobscheid, die Prozeduren zu stoppen. Zuvor gab es in Simmern Uneinigkeiten.

(L.E.) - Am Montag Abend berieten die Gemeinderäte von Simmern und Hobscheid in getrennten Sitzungen über die geplante Fusion zwischen den beiden Süd-Gemeinden.

Obwohl in Simmern die Mehrheit der Räte für die Fusion stimmte -  dies bei zwei Enthaltungen und einer Gegenstimme - war es vor allem eine dieser beiden Enthaltungen die kurze Zeit später in Eischen, wo sich das Rathaus von Hobscheid befindet, zum Eklat führte.

Diese Enthaltung stammte nämlich von der Schöffin aus Simmern Astrid Mosel-Kneip.

„Befremden in Hobscheid“

Bürgermeister Serge Hoffmann bestätigte dem Luxemburger Wort gegenüber dass der Gemeinderat von Hobscheid als Reaktion auf die Enthaltung von Mosel-Kneip zu dem jetzigen Zeitpunkt einstimmig gegen eine Fortsetzung der Prozeduren gestimmt hat.

Somit dürfte der vorgesehene Zeitplan, mit dem am 25. Mai geplanten Referendum, zumindest in Frage gestellt sein. „Wir wollen uns nicht auf ein Abenteuer einlassen“, so Hoffmann der auf die Unterstützung des gesamten Schöffenrates von Simmern gehofft hatte, gegenüber dem Luxemburger Wort.

Ob der Zeitplan noch einzuhalten sei, sei jetzt eine juristische Frage, die geklärt werden müsse. Der Ball liege nun auf jeden Fall in Simmern, so Hoffmann.

„Bin nicht gegen Fusion“

Astrid Mosel-Kneip stellte auf Nachfrage des Luxemburger Wort  hin klar, dass sie nicht gegen eine Fusion mit Hobscheid sei. Es sei ihr auch wichtig zu betonen dass sie nicht gegen die Fusion gestimmt hat, sondern sich enthalten hat. Damit sei der Weg frei für eine Entscheidung der Bürger beim Referendum.

Auf den Grund für ihre Enthaltung angesprochen sagt Mosel-Kneip: „So manches wurde über das Knie gebrochen“. So käme die Information an die Bürger zu spät und die Frage was in der Periode von 2015 und 2017 geschehen soll, sprich wie die Fusionsgemeinde in dem Zeitraum zwischen dem Referendum und den Kommunalwahlen von 2017 funktionieren soll, sei unzureichend geklärt.

  • Eine ausführliche Berichterstattung  zum Thema lesen Sie im Luxemburger Wort vom 26. Februar

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Neue "Gemeng Habscht" ab 2018?
In den Äischdall-Gemeinden Simmern und Hobscheid werden die Bürger 2014 in einem Referendum über eine eventuelle Fusion abstimmen. Die Bürgermeister beider Gemeinden standen dem "Luxemburger Wort" Rede und Antwort.