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Fassade des ehemaligen Escher Postamtes wird abgerissen
Mittlerweile thront in der Bauruine des Scholesch Eck ein Bagger. Es fehlt bereits ein Teil der Fassade des früheren Postgebäudes.

Fassade des ehemaligen Escher Postamtes wird abgerissen

Foto: Nicolas Anen
Mittlerweile thront in der Bauruine des Scholesch Eck ein Bagger. Es fehlt bereits ein Teil der Fassade des früheren Postgebäudes.
Lokales 20.06.2018

Fassade des ehemaligen Escher Postamtes wird abgerissen

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Nur mehr ein Teil der ehemaligen Fassade des früheren Postgebäudes in der Escher Einkaufsstraße ist noch zu sehen. Die Brandruine wird derzeit dem Erdboden gleichgemacht.

Die historische Fassade des ehemaligen Escher Postgebäudes ist dabei zu verschwinden. Dies im Rahmen der Abrissarbeiten des Scholesch Eck.

Am 24. Februar 2011 hatte eine Person im Geschäft Feuer gelegt. Psychiatrische Gutachter sollten sie später vor Gericht als „von Flammen fasziniert“ bezeichnen. Zu Schaden kam dabei niemand, aber die Geschäfte, die Filialen der Handelsketten Hema und Veritas beherbergten, wurden komplett zerstört.

Abrissarbeiten sieben Jahre nach dem Brand

Seitdem klaffte die Brandruine in der Alzettestraße. Sieben Jahre später, Anfang April, sollten die Abrissarbeiten beginnen. Eingangs war nicht klar, ob die Fassade des ehemaligen Postgebäudes gerettet werden könnte oder nicht.

Nur mehr ein Teil der geschmückten Fassade steht derzeit noch in der Alzettestraße.
Nur mehr ein Teil der geschmückten Fassade steht derzeit noch in der Alzettestraße.
Foto: Nicolas Anen



Großeinsatz: Knapp 80 Mann waren damals an den Löscharbeiten beteiligt.
Wiederaufbau des Scholesch Eck lässt weiter auf sich warten
Sieben Jahre ist es her, dass eine Person am Scholesch Eck Feuer gelegt hat. So lange stehen schon die Brandruinen in der Escher Alzettestraße. Und ein Projekt für einen Wiederaufbau ist weiterhin nicht in Sicht.

Bereits damals hatte der Escher Bürgermeister Georges Mischo im LW angedeutet, dass dies eher nicht der Fall sein dürfte, habe doch die Fassade in den sieben Jahren bei Wind und Wetter arg gelitten.

Wie er am Mittwoch auf Nachfrage erklärte, wurde die Stadt nicht vom Fassadenabriss überrascht, die notwendige Genehmigung hatte der vorherige Schöffenrat bereits erteilt.

Neubau könnte 2021 eröffnen

Anstelle der Brandruine soll ein Neubau entstehen mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss, Büroräumen für Freiberufler im ersten Geschoss und Wohnungen in den oberen Etagen.

Laut einer Mitteilung vom Investor Greenfinch Capital, sollen die Abrissarbeiten bis Ende Juli dauern. Danach finden bis Dezember die Erdarbeiten statt.

Die eigentliche Bauphase ist für 24 Monate angesetzt. Demnach könnte der neue Bau 2021 eröffnen. Der Architekt, Jim Clemes, dürfte in Esch kein Unbekannter mehr sein.


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