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Fall von Hepatitis A an Schifflinger Schule
Lokales 08.02.2019

Fall von Hepatitis A an Schifflinger Schule

Am Mittwoch wurde das Gesundheitsamt darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Kind an der Schule Albert Wingert an Hepatitis A erkrankt ist.

Fall von Hepatitis A an Schifflinger Schule

Am Mittwoch wurde das Gesundheitsamt darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Kind an der Schule Albert Wingert an Hepatitis A erkrankt ist.
Foto: Lucien Wolff
Lokales 08.02.2019

Fall von Hepatitis A an Schifflinger Schule

Im Zyklus eins der Schule Albert Wingert ist ein Fall von Hepatitis A festgestellt worden. Laut Gesundheitsamt ist die Situation unter Kontrolle.

(LuWo) - Die Anwesenheit von Dr. Pierre Weicherding, verantwortlicher Arzt des Gesundheitsamts, löste am Freitagmorgen im Schifflinger Gemeinderat Befremden aus. Bürgermeister Paul Weimerskirch (CSV) kam denn auch gleich zur Sache: Im Zyklus eins der Schule Albert Wingert ist ein Fall von Hepatitis A festgestellt worden. 

Wie der Bürgermeister berichtete, wurde er selbst am Mittwochmorgen vom Schuldirektor und der diensttuenden Krankenschwester über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Kritik am Gesundheitsamt ließ Paul Weimerskirch dabei nicht aus. 

Schlechter Informationsfluss

Der Informationsfluss sei nicht gut gelaufen. Auf Anordnung des Gesundheitsamts wurden Schulräume vom Gemeindepersonal desinfiziert, ohne dass die Gemeindeverwaltung davon in Kenntnis war. Das Gemeindeputzpersonal sei dafür nicht ausgebildet, hieß es während der Sitzung. 

Auch seien am Mittwoch um 16 Uhr nur die Eltern, die ihre Kinder bei der Schule abholten, informiert worden, so Paul Weimerskirch weiter. Was für Unsicherheit bei den Eltern gesorgt habe. 

Ansteckend, aber meist ohne Komplikationen

Pierre Weicherding erklärte, dass Hepatitis A eine durch Viren hervorgerufene Infektionskrankheit sei, die sehr häufig auftrete und ansteckend sei, meistens aber ohne Komplikationen ausheile. Die Inkubationszeit betrage normalerweise 30 Tage, könne aber bis 50 Tage dauern. 

Das Gesundheitsamt sei ebenfalls am Mittwoch benachrichtigt worden und hätte sogleich die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Pierre Weicherding wies darauf hin, dass alles getan wurde, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Er betonte, dass es keine Probleme für die Schüler gebe und die Schule normal weiter funktionieren könne. 

Die Gemeinderäte wollten ihrerseits vor allem wissen, wie es nun weitergehen solle. Sie forderten, dass alle Eltern schnellstens vom Gesundheitsministerium benachrichtigt und beruhigt werden müssten. Eine konkrete Antwort auf diese Forderung erhielten sie aber nicht.