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Fall Tanja Gräff : Schrei-Experimente durchgeführt
Lokales 08.06.2015

Fall Tanja Gräff : Schrei-Experimente durchgeführt

Institutsmitarbeiter bei dem Experiment.

Fall Tanja Gräff : Schrei-Experimente durchgeführt

Institutsmitarbeiter bei dem Experiment.
Foto: Polizei
Lokales 08.06.2015

Fall Tanja Gräff : Schrei-Experimente durchgeführt

Am Montagmorgen sind Schall- und Schreiexperimente in Trier gemacht worden. Damit soll die Zeugenaussage eines Mannes geprüft werden, der in der Nacht als die Studentin Tanja Gräff von einer Felswand stürzte, einen Schrei gehört hat.

(jsf) - Am Montagmorgen sind Schall- und Schreiexperimente in Trier gemacht worden. Damit soll die Zeugenaussage eines Mannes geprüft werden. Dieser hatte am 7. Juni 2007 in der Nacht, als die Studentin Tanja Gräff von einer Felswand stürzte, einen weiblichen Schrei gehört.

Nachdem kürzlich ihre Leiche gefunden wurde, beschlossen die Ermittler, zu prüfen, ob der Zeuge in seiner Wohnung am anderen Moselufel wirklich den Schrei gehört haben kann. Mitarbeiter eines phonetischen Instituts haben daher am Montagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr unter staatsanwaltschaftlicher und polizeilicher Begleitung mehrere Schall- und Rufexperimente durchgeführt.

Von insgesamt vier verschiedenen Punkten am linken Moselufer wurden mehrere Huptöne mittels einer Gasdruck-Fanfare als Referenzgeräusche abgegeben. Hiernach erfolgten laute weibliche Schreie – ähnlich der seinerzeit von dem Zeugen vernommenen – aus den Bereichen der Absturzstelle und der Kabinenbahn. Die Geräusche wurden jeweils mittels Schallpegelmessgeräten in der Wohnung des Zeugen, der in die Untersuchung eingebunden wurde, aufgezeichnet.

Die Auswertungen und Ergebnisse der Untersuchungen werden erst in einigen Tagen oder Wochen erwartet. Vergangenen Freitag hatte das Bundeskriminalamt die Felswand, wo Gräff abgestürzt war, mit Lasern abgescannt, um daraus dreidimensionale Aufnahmen anzufertigen.


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