Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Fall Nancy Wolff: Ex-Lebensgefährte in zweiter Instanz zu 20 Jahren Haft verurteilt
Lokales 28.01.2014 Aus unserem online-Archiv

Fall Nancy Wolff: Ex-Lebensgefährte in zweiter Instanz zu 20 Jahren Haft verurteilt

Die Leiche der Frau war am 30. November 2010 aus dem Obersauer-Stausee geborgen worden.

Fall Nancy Wolff: Ex-Lebensgefährte in zweiter Instanz zu 20 Jahren Haft verurteilt

Die Leiche der Frau war am 30. November 2010 aus dem Obersauer-Stausee geborgen worden.
Foto: Polizei
Lokales 28.01.2014 Aus unserem online-Archiv

Fall Nancy Wolff: Ex-Lebensgefährte in zweiter Instanz zu 20 Jahren Haft verurteilt

20 Jahre Haft ohne Bewährung: So lautet das Urteil, das die Berufungsrichter am Dienstag gegen den ehemaligen Lebensgefährten von Nancy Wolff verhängt haben. In erster Instanz war der 33-Jährige zu 17 Jahren Haft, davon sieben auf Bewährung, verurteilt worden.

(DL/asc) - 20 Jahre Haft ohne Bewährung: So lautet das Urteil, das die Berufungsrichter am Dienstag am Appellationshof Luxemburg gegen den ehemaligen Lebensgefährten der 2010 getöteten Nancy Wolff aus Ettelbrück verhängt haben. Zudem muss der Verurteilte den Hinterbliebenen von Nancy Wolff über 220.000 Euro Schadenersatz zahlen.

In erster Instanz war der 33-Jährige, dem ein psychiatrischer Gutachter eine schizophrene Psychose bescheinigt hat,  wegen Totschlags zu 17 Jahren Haft, davon sieben auf Bewährung, verurteilt worden.

Die Leiche von Nancy Wolff war am 30. November 2010 aus dem Obersauer-Stausee geborgen worden. Ihr damaliger Lebensgefährte und Vater ihres Kindes hatte sie am 30. April oder am 1. Mai 2010 – der genaue Tatzeitpunkt ist bis heute unklar – aus zwölf Metern Höhe von der Straßenbrücke zwischen Esch/Sauer und Lultzhausen in den Stausee gestürzt. Lange hatte der Mann geschwiegen, ehe er unter dem zunehmenden Druck der Ermittlungen gestand und der Polizei schließlich den Fundort der Leiche mitteilte.

Das Verschwinden der damals 26-Jährigen und die Suche nach der jungen Mutter hatte 2010 das ganze Land in Atem gehalten. Der Fall war sogar Thema in der ZDF-Sendung „Altenzeichen XY … ungelöst“.