Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Fall Kiesch: Haft in Spanien als vergiftetes Geschenk
Lokales 5 Min. 30.09.2020
Exklusiv für Abonnenten

Fall Kiesch: Haft in Spanien als vergiftetes Geschenk

Ein Video zeigt den Festgenommenen bei der Überführung in ein Polizeirevier.

Fall Kiesch: Haft in Spanien als vergiftetes Geschenk

Ein Video zeigt den Festgenommenen bei der Überführung in ein Polizeirevier.
Foto: Screenshot Video Policia Nacional
Lokales 5 Min. 30.09.2020
Exklusiv für Abonnenten

Fall Kiesch: Haft in Spanien als vergiftetes Geschenk

Die Entscheidung für einen Vollzug der verbleibenden Haftstrafe in Spanien könnte für Jean-Marc Sirichai Kiesch von Nachteil sein. Es ist ein Danaergeschenk.

(str) - Die Entscheidung des spanischen Gerichtshofs, den geflüchteten Gewalttäter Jean-Marc Sirichai Kiesch nicht nach Luxemburg auszuliefern, hatte jüngst in Luxemburg hohe Wellen geschlagen. Kiesch war im Jahr 2000 wegen Totschlags zu 20 Jahren Haft, davon fünf auf Bewährung verurteilt worden. Nach einem Hafturlaub im Jahr 2004 war er untergetaucht – und erst im August 2020 in Spanien festgenommen worden, wo er seit Jahren gelebt und eine Familie gegründet hatte. 

Nach der Abfuhr durch das spanische Gericht blieb der Luxemburger Justiz nichts anderes übrig, als zu beantragen, dass Kiesch seine Reststrafe von etwas weniger als neun Jahren in einer spanischen Haftanstalt verbüßen soll ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Im Visier der Zielfahnder
Über Monate sammeln sie jedes Detail aus dem Leben ihrer Zielperson, bis sie jeden ihrer Schritte nachvollziehen können. Dann schnappt die Falle zu.
Seit Februar 2018 suchen Luxemburger Kripo-Spezialisten hauptamtlich nach flüchtigen Straftätern.
Tödliches Fernweh
Jüngst hat die Kriminalpolizei die Fahndung nach dem seit 13 Jahren untergetauchten Mörder Jean-Marc Kiesch wieder neu ausgeschrieben. Doch worum ging es eigentlich bei der Tat?
Mord in Befort: Am 5. Januar 1999 entdeckt eine Nachbarin die Leiche der alleinstehenden 69-jährigen Frau.