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Falschmeldungen über Serienmörder im Département Moselle im Umlauf
Lokales 23.09.2022
Gendarmerie reagiert

Falschmeldungen über Serienmörder im Département Moselle im Umlauf

Die Gendarmerie der Region ruft die Menschen dazu auf, solche Falschmeldungen nicht zu teilen.
Gendarmerie reagiert

Falschmeldungen über Serienmörder im Département Moselle im Umlauf

Die Gendarmerie der Region ruft die Menschen dazu auf, solche Falschmeldungen nicht zu teilen.
Photo: Shutterstock
Lokales 23.09.2022
Gendarmerie reagiert

Falschmeldungen über Serienmörder im Département Moselle im Umlauf

Mélodie MOUZON
Mélodie MOUZON
Nach zwei grausigen Leichenfunden im Département Moselle kursieren in den sozialen Netzwerken wilde Gerüchte. Die Gendarmerie hat nun reagiert.

In Lothringen herrscht seit einigen Tagen Panik. Auslöser dafür ist der Fund einer grausig hergerichteten Leiche. Ein Jugendlicher hatte am Montag in Mont-Saint-Martin, unweit der luxemburgischen Grenze, eine verstümmelte und enthauptete Leiche einer jungen Frau gefunden.

Es handelte sich hierbei um den zweiten Leichenfund innerhalb weniger Tage. Bereits am vergangenen Donnerstag wurde in Moyeuvre-Grande (Moselle), etwa 50 Kilometer von Mont-Saint-Martin entfernt, ebenfalls eine enthauptete Leiche gefunden.

Nachrichten, die in manch Köpfen die schrecklichsten Szenarien entstehen ließen. Einige glauben inzwischen, dass im Département Moselle ein flüchtiger Serienmörder sein Unwesen treibt. 


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Bei der Leiche handelt es sich mutmaßlich um die Frau des festgenommenen 32-Jährigen.

Dabei geht es so weit, dass seit Dienstag sogar Falschmeldungen über angebliche Leichenfunde in den sozialen Netzwerken, allen voran Snapchat, kursieren. Um den Gerüchten entgegenzuwirken, reagierte die Gendarmerie des Département Moselle mit einer Pressemitteilung, die ebenfalls in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde. 

„Die beunruhigenden Gerüchte sind völlig unbegründet und spiegeln keinesfalls eine reale Situation wider. Die Gendarmerie des Département Moselle ruft Sie dazu auf, solche Gerüchte nicht weiterzuverbreiten“, heißt es beispielsweise auf ihrer Facebook-Seite.

In den vergangenen Stunden machte bereits die nächste Falschmeldung ihre Runden: Es wurde von einer angeblich neuen Leiche in Creutzwald im Département Moselle berichtet. Der Bürgermeister der Gemeinde äußerte sich auf France 3 zu den erneuten Gruselnachrichten und dementierte den Fund eines neuen Opfers.

Kein Zusammenhang zwischen den Fällen

Gleich am Montag, kurz nachdem über den Fund der verstümmelten Leiche in Mont-Saint-Martin berichtet wurde, hatte der stellvertretende Staatsanwalt von Nancy, Stéphane Javet, erklärt, dass kein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen bestehe.

Die Kriminalpolizeistellen in Metz und Nancy wurden mit den Ermittlungen beider Fälle beauftragt. Eine Autopsie der in Mont-Saint-Martin entdeckten Leiche wird am Freitagnachmittag im Institut médico-légal in Nancy durchgeführt. Anschließend sei eine Pressekonferenz vonseiten des Staatsanwalts geplant.

Dieser Artikel erschien zuerst auf www.wort.fr

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