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Fahrverbote am laufenden Band
Lokales 07.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Fahrverbote am laufenden Band

Wegen diverser Delikte wurden mehrere Verkehrsteilnehmer zu Fahrverboten und Geldstrafen verurteilt.

Fahrverbote am laufenden Band

Wegen diverser Delikte wurden mehrere Verkehrsteilnehmer zu Fahrverboten und Geldstrafen verurteilt.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 07.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Fahrverbote am laufenden Band

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Zu Fahrverboten von bis zu 39 Monaten sowie zu Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro wurden Personen verurteilt, die sich nicht an die gültigen Verkehrsregeln hielten.

Gleich sieben Personen wurden in den vergangenen Tagen zu Fahrverboten zwischen zwölf und 39 Monaten sowie Geldstrafen von 500 bis 1.000 Euro verurteilt, weil sie unter Alkoholeinfluss gefahren waren, über keine gültigen Papiere verfügten oder Fahrerflucht begangen hatten. Am härtesten traf es einen 48-jährigen Mann, der sich im November vergangenen Jahres hinters Steuer gesetzt hatte, obwohl er zu viel Alkohol getrunken hatte und weder im Besitz eines gültigen Führerscheines noch einer Versicherung war. Gegen ihn wurde eine Geldstrafe von 1.000 Euro sowie ein Fahrverbot von 39 Monaten gesprochen. Während 33 Monaten darf er seinen Wagen jedoch für berufliche Fahrten steuern.

Ein weiterer Mann, der im betrunkenen Zustand mehrere Unfälle verursacht und die Flucht ergriffen hatte, wurde zu 36 Monaten Fahrverbot und einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro verurteilt. Da er der Verhandlung ferngeblieben war, verspielte er alle Chancen auf einen teilweisen Aufschub. Gleiches gilt für einen Fahrer, der auf der A4 in einen Auffahrunfall verwickelt war sowie den Fahrzeughalter des nicht versicherten Unfallwagens. Sie kamen mit jeweils 500 Euro Geldbuße und zwölf Monaten Fahrverbot etwas besser davon.

Ein Mann, der im November vergangenen Jahres mit 2,17 Promille erwischt wurde, wurde unterdessen zu einem 16-monatigen Fahrverbot auf Bewährung sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 600 Euro verurteilt. Gegen einen 72-jährigen Mann, der auf einem Parkplatz einen abgestellten Wagen beschädigt haben soll – ebenfalls unter Alkoholeinfluss – wurde ein 15-monatiges Fahrverbot auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 850 Euro gesprochen. Ein Mann, der betrunken auf dem Nachhauseweg nach einem feuchtfröhlichen Abend gegen die Absperrung einer Baustelle gerannt war, wurde schlussendlich zu einem 20-monatigen Fahrverbot auf Bewährung sowie zur Zahlung von 600 Euro verurteilt.


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