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Fahrverbot wegen tödlichen Unfalls
Lokales 22.03.2018

Fahrverbot wegen tödlichen Unfalls

Für das 75-jährige Unfallopfer kam am 22. Januar 2017 jede Hilfe zu spät.

Fahrverbot wegen tödlichen Unfalls

Für das 75-jährige Unfallopfer kam am 22. Januar 2017 jede Hilfe zu spät.
Archivfoto: Gerard Roettgers
Lokales 22.03.2018

Fahrverbot wegen tödlichen Unfalls

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Am Bezirksgericht in Diekirch wurde am Donnerstagmorgen ein Fahrverbot von 36 Monaten und ein Bußgeld von 4500 Euro gegen einen Mann verhängt, der in Reisdorf einen tödlichen Unfall verursacht hatte. Doch auch das Opfer hatte Fehler begangen.

Ein Fahrverbot von 36 Monaten, davon 27 auf Bewährung, und ein Bußgeld von 4500 Euro wurden gestern Morgen am Bezirksgericht in Diekirch gegen einen Mann verhängt, der sich am 22. Januar vergangenen Jahres trotz Übermüdung und Alkoholgenuss ans Steuer gesetzt und einen Unfall mit Todesfolge verursacht hatte.

Am Ortsausgang von Reisdorf in Richtung Moestroff hatte der Unfallfahrer bei einem missglückten Überholmanöver das Heck eines anderen Wagens gestreift, so dass dieser von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt war. Für den 75-jährigen Insassen kam jede Hilfe zu spät.

Ein Gutachten hatte allerdings in der Folge ergeben, dass das Opfer mit hoher Wahrscheinlichkeit überlebt hätte, wäre es denn angeschnallt gewesen. Ein Umstand, dem nun offenbar auch die Richter in ihrem Urteil Rechnung trugen.


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