Fahrerflucht

Kennzeichen bleibt am Unfallort zurück

Bei diesem Unfall hatte die Polizei leichtes Spiel.
Bei diesem Unfall hatte die Polizei leichtes Spiel.
Foto: Pierre Matgé

(dho) - Ein Fahrer war am Mittwoch mit seinem Auto gegen ein Geländer geprallt. Dass er ziemlich sicher erwischt werden würde, war ihm aber noch nicht bewusst, als er sich vom Unfallort entfernte.

Die Person war am Mittwoch kurz vor 2 Uhr mit ihrem Auto in Mersch auf der Rue Grande-Duchesse Charlotte unterwegs, als sie gegen ein Geländer prallte. Jedoch setzte sie ihre Fahrt danach unbeirrt fort.

Jemand hatte sie dabei beobachtet und die Polizei alarmiert. Schnell war den Beamten klar, dass der Wagen durch den Zusammenstoß wohl stark an der Beifahrerseite beschädigt sein müsste. Und auch der Fahrzeughalter würde wahrscheinlich nicht allzu schwer ausfindig zu machen sein. Am Boden lag nämlich eine  Erkennungstafel und mehrere Teile des Fahrzeuges, wie etwa Teile der vorderen Stoßstange.

Nach eine kurzen Fahndung konnte das Auto auf dem Parkplatz eines naheliegenden Schwimmbades gefunden werden. Darin saß eine Person, die den Wagen erst nach mehrmaligem Klopfen an die Scheibe öffnete. Der Fahrer behauptete nur leicht gegen den Bordstein gefahren zu sein und keinen Unfall gehabt zu haben.

Aufgrund der undeutlichen Aussprache des Fahrers und des Alkoholgeruchs wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Der zulässige Alkoholhöchstwert war laut Polizeibericht "deutlich überschritten" worden. Der Führerschein wurde vorerst eingezogen.