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Fahrer und Beifahrerin müssen nach Verfolgungsjagd in U-Haft
Lokales 14.11.2019

Fahrer und Beifahrerin müssen nach Verfolgungsjagd in U-Haft

Der Mercedes musste von zwei Polizeiautos ausgebremst werden.

Fahrer und Beifahrerin müssen nach Verfolgungsjagd in U-Haft

Der Mercedes musste von zwei Polizeiautos ausgebremst werden.
Foto: Polizei
Lokales 14.11.2019

Fahrer und Beifahrerin müssen nach Verfolgungsjagd in U-Haft

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Nach ihrer spektakulären Flucht vor der Polizei am Dienstag müssen der Fahrer und die Beifahrerin in Untersuchungshaft. Der Mann muss bis auf Weiteres aber noch im Krankenhaus bleiben.

Nach der Verfolgungsjagd in der Nacht zum Mittwoch werden der Fahrer und die Beifahrerin des Wagens auf Anordnung des Untersuchungsrichters in U-Haft untergebracht. Dies teilt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf LW-Nachfrage mit. Der Fahrer muss allerdings bis auf Weiteres noch im Krankenhaus bleiben. Er war während der Verfolgungsjagd von einem Polizisten ins Bein geschossen worden und befindet sich seitdem in stationärer Behandlung.

Gegen den Mann und die Frau wird nun wegen versuchter Tötung, Körperverletzung, Widerstands gegen die Staatsgewalt und diverser Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt. Der Mann hatte bei seiner Flucht unter anderem einen Polizeibeamten angefahren. Damit gab der Untersuchungsrichter den entsprechenden Forderungen der Staatsanwaltschaft am Mittwoch statt. Ob und in welchem Umfang der Richter diesem Antrag stattgegeben hat, war am Donnerstagnachmittag anfangs nicht bekannt. 

Beweggründe nicht bekannt

Die Hintergründe der Flucht sind bislang unklar. Der Fahrer hatte am Dienstag gegen 21 Uhr mit seinem weißen Mercedes in der Route d'Esch eine rote Ampel überfahren. Als eine Polizeistreife ihn stoppen wollte, drückte er auf das Gaspedal und raste Richtung Oberstadt.

Dort wendete das Fahrzeug und raste weiter in Richtung der Hauptstadtviertel Merl-Belair, überfuhr mehrere rote Ampeln und ignorierte sämtliche Polizeisperren.


Der Mann hatte während seiner Flucht einen Polizeibeamten angefahren.
Fluchtfahrer droht Anklage wegen versuchter Tötung
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Schließlich bog der Mann in Hollerich in die Rue Bouillon ein. In falscher Fahrtrichtung raste das Fahrzeug auf die Autobahn A 4.

Die Strecke wurde schnellstmöglich gesperrt. Polizeibeamte bezogen in der Höhe von Steinbrücken Stellung, versperrten den Weg.

Der Fahrer fuhr auf die Sperre zu, versuchte, das Auto zu wenden. Er rammte einen Polizeiwagen, fuhr einen Polizeibeamten an, verletzte ihn leicht. Dann fielen Schüsse. Einer der Beamte hatte seine Waffe auf das Fahrzeug gerichtet. Dabei wurde der Mann ins Bein getroffen. Die Beifahrerin blieb unverletzt.

Er setzte die Flucht noch fort - wurde allerdings wenig später von zwei Polizeiwagen ausgebremst. Die beiden Fahrzeuginsassen - ein Mann und eine Frau - wurden verhaftet.


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