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Facebook und Einbrecher: Zur Urlaubszeit ein brisantes Duo
Lokales 2 Min. 05.08.2013 Aus unserem online-Archiv

Facebook und Einbrecher: Zur Urlaubszeit ein brisantes Duo

Einbrecher haben zur Ferienzeit Hochkonjunktur.

Facebook und Einbrecher: Zur Urlaubszeit ein brisantes Duo

Einbrecher haben zur Ferienzeit Hochkonjunktur.
Symbolfoto: Anouk Antony
Lokales 2 Min. 05.08.2013 Aus unserem online-Archiv

Facebook und Einbrecher: Zur Urlaubszeit ein brisantes Duo

Ganz toll finden es viele Internet-Benutzer direkt aus dem Urlaub Bilder und Video in sozialen Netzwerken zu teilen. Doch das birgt auch Gefahren, warnt das Informationssicherheitsportal Cases am Montag.

(C./str) - Ganz toll finden es viele Internet-Benutzer direkt aus dem Urlaub Bilder und Video in sozialen Netzwerken zu teilen. Doch das birgt auch Gefahren, warnt das Informationssicherheitsportal Cases am Montag.

Nicht nur in Hollywoodfilmen würden Einbrecher auf diese Weise ihre Opfer ausspionieren. Einer nicht näher spezifizierten amerikanischen Studie zufolge würden mehr als 75% der Einbrecher Twitter, Facebook und Co benutzen, um ihr nächstes Opfer ausfindig zu machen. „Wer stolz Strandfotos teilt, ist dem Einbrecher in den eigenen vier Wänden wohl kaum im Weg“, schreibt Cases.

Die neuen Hilfsmittel der Verbrecher seien einfach und nur ein paar Mausklicks entfernt:

  • Facebook (Adresse, Posts, Ortung, Identifikation...)

Das Tool „Open Graph“ von Facebook ermöglicht ganz gezielte Recherchen, um Personen zu finden, die wahrscheinlich ihr Haus zeitweilig verlassen haben.

  • Twitter (Tweets, Fotos)

  • Foursquare (check-in): Wer z.B. in einer Flughafen-Lounge eincheckt, oder in einem Club am anderen Ende der Welt, gibt zu verstehen, dass er wohl noch einige Tage weg sein wird.

Cases rät daher folgendes:

  1. Posten Sie nicht automatisch in sozialen Netzwerken, wo Sie sich gerade befinden.
  2. Veröffentlichen Sie Ihre Adresse nicht.
  3. Stellen Sie die Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken richtig ein – teilen Sie Informationen nur mit Freunden und nicht mit Freunden von Freunden.
  4. Wenn Sie eine große Anzahl von Freunden auf Facebook haben (was bedeutet, dass Sie sie nicht alle kennen), erstellen Sie eine Liste von nahestehenden Freunden und teilen Sie Ihre Fotos nur mit denen.
  5. Achten Sie bei Ihren Posts darauf, wer diese sehen kann. Vor allem, wenn man Sie dadurch lokalisieren kann.
  6. Geben Sie nicht Ihre richtige Adresse und Ihren Namen in ein Navigationsgerät ein. Falls das Gerät nämlich gestohlen wird, wäre es ganz einfach, einen Einbruch bei Ihnen zu planen.
  7. Wenn Sie auch im Urlaub Zugriff auf Ihre E-Mails haben, verzichten Sie auf die automatische „Out of Office“ –Benachrichtigung und informieren Sie Ihre regulären Korrespondenten über Ihre Abwesenheit. So verhindern Sie, den Einbrechern und Spammern Hinweise zu geben.
  8. Schützen Sie Ihr Haus, wenn Sie für einige Tage verreisen.

Das Fazit von Cases lautet wie folgt: „Ob Sie sich vor oder in Ihren Ferien befinden, seien Sie vorsichtig, was soziale Netzwerke und alle digitalen Verbindungen, die Sie benutzen, angeht.“ Urlaub sei zum „Abschalten“ da - im eigentlichen, wie im übertragenen Sinn.