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Kurzmeldungen Lokales 25.06.2020

Fabrikbrand und zwei Verletzte bei Unfällen

(SC) - Am Mittwochabend kam es an zwei Orten zu Verkehrsunfällen, bei denen jeweils eine Person verletzt wurde. Gegen 1 Uhr nachts mussten Einsatzkräfte in Echternach ausrücken, um ein Feuer in einer Fabrik zu löschen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 22.45 Uhr zwischen Clerf und Eselborn. Ein Autofahrer war auf dem CR332 mit seinem Gefährt von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Ulfingen und Clerf waren vor Ort.

Um kurz nach Mitternacht schepperte es erneut, diesmal auf der Hauptstraße in Noertringen. Ein Auto und ein Motorrad waren hier miteinander kollidiert. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt. Ein Samu aus Ettelbrück und ein Krankenwagen aus Ulfingen waren zur Stelle, um sich um den Verletzten zu kümmern. Einsatzkräfte aus Wiltz und Wanseler waren ebenfalls vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern.

In Echternach kam es gegen 0.50 Uhr zu einem weiteren Vorfall: In der Rue Benedikt Zender war ein Feuer in einer Fabrik ausgebrochen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Einsatzkräfte und Feuerwehren aus Echternach, Consdorf und Osweiler waren vor Ort im Einsatz.

Gestern

Demonstranten dringen in Belgrader Parlament ein

(dpa) - Nach einer mehrstündigen friedlichen Kundgebung in Belgrad ist eine Gruppe Demonstranten am Abend gewaltsam in das serbische Parlament eingedrungen. Protestierende warfen Steine und Flaschen auf die Fenster des Parlamentsgebäudes. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei. Noch am Vorabend hatten Demonstranten bei einer Sitzkundgebung Randalierer am Eindringen in das Parlament gehindert.

Ungeachtet des Rückziehers von Präsident Aleksandar Vucic gehen seit Tagen Tausende in Serbien gegen die Corona-Schutzmaßnahmen der Regierung auf die Straßen. Dabei setzte die Polizei immer wieder Tränengas und Knüppel ein. Demonstranten warfen Steine und Feuerwerkskörper. Vucic hatte zwar eine geplante Ausgangssperre zurückgenommen, dafür aber Ansammlungen von mehr als 10 Personen verboten, weil die Zahl der Corona-Infektionen wieder zunimmt.    

Mehr als 30.000 Corona-Tote in Frankreich

(dpa) - In Frankreich sind mehr als 30.000 Menschen in Folge der Coronavirus-Pandemie gestorben. Mindestens 30.004 Menschen seien seit Beginn der Epidemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Freitagabend mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen. Die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen werde erst am 15. Juli wieder aktualisiert.    

Busfahrer in Frankreich nach Angriff gestorben

(dpa) - Ein bei einem brutalen Angriff schwer verletzter Busfahrer in Frankreich ist tot. Ihr Vater sei am Freitagnachmittag gestorben, teilte die Tochter der Nachrichtenagentur AFP mit. „Wir haben beschlossen, ihn gehen zu lassen. Die Ärzte waren dafür und wir auch“, sagte sie. Der Busfahrer war zu Beginn der Woche für hirntot erklärt worden und befand sich in einem Krankenhaus. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin sprach den Angehörigen und Kollegen des Mannes sein Beileid aus. „Diese abscheuliche und feige Tat darf nicht ungestraft bleiben“, schrieb Darmanin auf Twitter.

Der Angriff auf den Ende 50 Jahre alten Mann hatte in Frankreich für Entsetzen gesorgt. Berichten zufolge hatte der Fahrer am Sonntag im nahe der Grenze zu Spanien gelegenen Bayonne mehrere Menschen an einer Haltestelle zurückgewiesen. Sie wollten demnach trotz Maskenpflicht ohne Schutzmasken und gültige Fahrscheine in den Bus einsteigen. Die Zurückgewiesenen griffen den Busfahrer an; er wurde heftig auf den Kopf geschlagen.    

Zwei neue Corona-Fälle im Saarland

 (dpa/lrs) - Im Saarland ist die bestätigte Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen um zwei auf 2.780 gestiegen. Dies teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Freitag (Stand 17.00 Uhr) mit. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 174. Von den Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten 2.590 Personen inzwischen als geheilt. Von den Erkrankten werden derzeit fünf stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch.   

Bis zu 600.000 Euro: Mallorca will illegale Partys hart bestrafen

(dpa) - Die Balearen wollen gegen illegale Partys, die gegen die Corona-Regeln verstoßen und vor allem auf Mallorca zunehmend Sorgen bereiten, hart vorgehen. Die Regionalregierung beschloss am Freitag einen Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu 600.000 Euro sowie verstärkte Kontrollen. Das entsprechende Dekret, das noch am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht werden und damit umgehend in Kraft treten sollte, sieht bei Verstößen unter anderem auch Schließungen von Lokalen für eine Zeit von bis zu drei Jahren vor.

Wegen der Nachlässigkeit einiger Bürger hatte die Regionalregierung bereits am Donnerstag die Einführung einer strengen Maskenpflicht angekündigt, die am Montag in Kraft treten soll. 

Auf den Inseln werden alle Menschen in der Öffentlichkeit selbst dann Mund- und Nasenschutz tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand gewahrt werden kann. Pools und Strände sollen von der Maskenpflicht ausgenommen werden. Auch in Bars und Restaurants wird der Schutz nicht Pflicht sein, solange gegessen und getrunken wird. Der entsprechende Beschluss stand am Freitag aber noch aus.    

Kurzmeldungen Lokales 10.07.2020

Drei Unfälle, drei Leichtverletzte

(P.S.) Am Freitagnachmittag kam es zu gleich drei Unfällen im Straßenverkehr.

Gegen 14 Uhr wurden die Rettungsdienste nach Hosingen gerufen. Auf dem CR342 zwischen Hosingen und Rodershausen hatte sich ein Fahrer mit seinem Wagen überschlagen. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt. 

Kurz vor 15 Uhr kollidierten in Grevenmacher zwei Wagen. Der Unfall ereignete sich in der Rue Kummert. Ein Unfallbeteiligter erlitt bei dem Zwischenfall leichte Verletzungen. Im Einsatz war der örtliche Rettungsdienst aus Mertert.

Zu einer weiteren Kollision kam es kurz nach 16 Uhr auf der A3 zwischen Livingen und Luxemburg. Auch hier waren zwei Wagen in den Unfall verwickelt. Ein Autofahrer wurde leicht verletzt. Ein Krankenwagen aus Bettemburg sowie die Einsatzzentren aus Roeser und Bettemburg kümmerten sich um den Verletzten.


Kurzmeldungen Lokales 10.07.2020

Stau auf der A3 in Richtung Frankreich

Auf der A3 staut sich der Verkehr ab dem Gaspericher Kreuz in Richtung Frankreich. Grund ist ein Unfall zwischen Liwingen und dem Kreuz Bettemburg. Die Überholspur ist blockiert. Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse zu bilden.

Italien will Corona-Notstand verlängern

Die italienische Regierung will den wegen des Coronavirus ausgerufenen Notstand verlängern. Eine entsprechende Entscheidung stehe bevor, sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Venedig. „Wenn wir den Ausnahmezustand nicht verlängern, hätten wir nicht mehr die Mittel und Instrumente, (...) um weiter zu überwachen und um einzugreifen.“

Conte hatte den Notstand am 31. Januar für sechs Monate ausgerufen, nachdem bei einem chinesischen Paar in Rom das Virus nachgewiesen worden war. Mittlerweile sind im Zuge der Pandemie rund 35.000 Menschen gestorben. Die Infektionszahlen sind in Italien aber nach einem langen und harten Lockdown mittlerweile niedrig.    

Lettland nimmt Corona-Lockerungen zurück

 (dpa) - Lettlands Regierung hat wegen steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus ordnete das Kabinett in Riga am Freitag neue Vorgaben für Gastronomiebetriebe zum 11. Juli an. In Restaurants und Bars dürfen Gäste im Inneren maximal zu viert an einem Tisch sitzen, im Freien liegt die Grenze bei acht Personen. Ebenso wie Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen dürfen sie zudem nur noch bis Mitternacht statt, wie bislang, bis 2.00 Uhr geöffnet haben. 

Mit den Beschränkungen solle ein größerer Corona-Ausbruch rechtzeitig verhindert werden, sagte Ministerpräsident Krisjanis Karins nach der Regierungssitzung. In Lettland habe es eine längere Zeitspanne mit wenigen Neuinfektionen gegeben. In den vergangenen vier Tagen sei aber eine stärkere Zunahme neuer Fälle festgestellt worden.    

Kurzmeldungen Lokales 10.07.2020

Fahren unter Alkoholeinfluss und ohne gültige Papiere

(P.S.) Gleich mehrmals musste die Staatsanwaltschaft gestern die Beschlagnahmung von Fahrzeugen anordnen. Die Gründe: fehlende Papiere und alkoholisierte Fahrer.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei zu einer Unfallstelle in der Rue Henri Koch in Esch/Alzette gerufen. Bei der Kontrolle der Unfallbeteiligten stellte sich heraus, dass das Fahrzeug einer Fahrerin weder angemeldet war noch über einen gültigen Versicherungsschutz verfügte. Zudem konnte die Fahrerin keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ihr Wagen beschlagnahmt und Strafanzeige gestellt.

Kurze Zeit später, gegen 19 Uhr, wurde die Polizei erneut zu einer Unfallstelle gerufen. Diesmal auf die A3 in Richtung Frankreich, wo es zu einem Auffahrunfall gekommen war. Schnell stellte sich heraus, dass die Unfallverursacherin alkoholisiert war. Aufgrund des festgestellten Pegels wurde der Fahrerin ein sofortiges, provisorisches Fahrverbot ausgesprochen.

Ebenfalls alkoholisiert war ein Autofahrer gegen 21 Uhr in Schengen. Dieser war Zeugen zufolge in Schlangenlinien unterwegs. Er und sein Beifahrer konnten am Busbahnhof von einer Polizeistreife gestellt werden. Auch hier wurde nach dem Test ein sofortiges, provisorisches Fahrverbot ausgesprochen.

Bereits mit einem Fahrverbot belegt war der Fahrer eines PKW, den die Beamten im Kreisverkehr "Irrgärtchen" kontrollierten, nachdem dieser einen Unfall verursacht hatte. Auch hier fiel der Verdacht auf übermäßigen Alkoholkonsum. Allerdings verweigerte der Fahrer den Alkoholtest. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahmung des Wagens an und erstellte Strafanzeige.


Kurzmeldungen Lokales 10.07.2020

Polizeikontrolle: Drogen und Bargeld beschlagnahmt

(P.S.) Am Donnerstagabend kam es zu einer Festnahme eines Drogendealers durch die Polizei. Der Verdächtige wollte sich zunächst einer Kontrolle im hauptstädtischen Bahnhofsviertel entziehen. Er konnte jedoch kurze Zeit später von einer Polizeistreife gestellt werden. 

Bei einer Körperdurchsuchung auf dem Präsidium konnten neben einer größeren Summe Bargeld auch 45 Gramm Kokain beschlagnahmt werden.

Der Festgenommene wurde am Freitagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt.


Saarland: 23-Jähriger grillt in der Wohnung

(dpa/lrs) - Ein Grillfeuer in einer Wohnung hat im saarländischen Dudweiler einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 23 Jahre alter Mann hatte dort auf der Fensterbank seines Zimmers ein Feuer entfacht. Als eine alarmierte Polizeistreife die Flammen löschen wollten, ging er auf die beiden Beamten los und verletzte sie leicht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, konnte der Grillfreund erst mit Unterstützung weiterer Polizisten überwältigt werden. Warum er am Donnerstag im eigenen Zimmer - und nicht im Freien - grillen wollte, war unklar.

Corona-Tests in Koblenzer Studentenwohnheimen negativ

(dpa/lrs) - Aufatmen in Koblenz: Die zahlreichen neuen Corona-Tests bei Bewohnern mehrerer Studentenwohnheime nach drei bestätigten Fällen sind alle negativ ausgefallen. "Die Quarantänemaßnahmen werden aufgehoben", teilte die Stadt Koblenz am Freitag mit. Laut dem Kreis Mayen-Koblenz waren bei 281 Menschen Abstriche genommen worden.

"Eine Kontaktperson aus Koblenz, welche allerdings nicht in einem der Wohnheime lebt, ist ebenfalls infiziert", teilte die Kreisverwaltung weiter mit. Drei Wohnheime im Koblenzer Stadtteil Karthause waren am Mittwoch nach Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor hatten drei Bewohner Symptome gespürt und waren ins Krankenhaus gegangen. Ein Schnelltest am Dienstagabend war positiv. Daraufhin wurden Kontaktpersonen getestet.

Felssturz in Österreich: Drei Todesopfer

(dpa) - Zwei Tage nach dem Felssturz in einer Klamm in Österreich ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Rettungskräfte hätten in der Nacht zum Freitag den Leichnam eines 30-Jährigen aus der Slowakei gefunden, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Mann sei offenkundig von Gesteinsbrocken getroffen worden, in einen 30 Meter hohen Wasserfall gestürzt und in ein fünf Meter tiefes Becken gespült worden. „Die Leiche war sehr schwer auffindbar“, sagte der Sprecher. Freunde des Mannes hatten die Polizei alarmiert, nachdem der 30-Jährige von der Wanderung in der Bärenschützklamm in der Steiermark nicht zurückgekehrt war.

In unmittelbarer Nähe des Wasserfalls waren am Mittwoch zwei Frauen aus Österreich und Ungarn von herabstürzenden Felsbrocken getötet worden. Insgesamt neun Wanderer wurden verletzt. Die bei Touristen sehr beliebte Klamm ist bis auf weiteres gesperrt. Jährlich kamen rund 40.000 Besucher, um die spektakuläre, mehrstündige Wanderung über mehr als 150 Brücken und einige hundert Höhenmeter zu meistern.

Frankreichs Industrieproduktion erholt sich

(dpa) - In Frankreich hat sich die Produktion in der Industrie kräftig vom Einbruch in der Corona-Krise erholt. Im Mai sei die Fertigung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone im Monatsvergleich um 19,6 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das französische Statistikamt am Freitag in Paris mit.

Volkswirte hatten zwar mit einer deutlichen Besserung gerechnet, waren aber im Schnitt nur von einem Plus von 15,4 Prozent ausgegangen. Im März und April war Frankreichs Industrieproduktion wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie noch stark gesunken.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zeigte sich jedoch auch im Mai weiterhin das Ausmaß des konjunkturellen Einbruchs. In dieser Betrachtung fiel die Produktion um 23,4 Prozent - Analysten hatten einen Rückgang um 24,0 Prozent erwartet.

Kurzmeldungen Lokales 10.07.2020

Immer mehr Corona-Fälle in Schulen

Laut dem "Tageblatt" gibt es immer mehr bestätigte Corona-Infektionsfälle in luxemburgischen Schulen. Demnach seien im „Lycée technique de Lallange“ (LTL) in Esch derzeit sechs Klassen in Quarantäne, im „Lycée technique du Centre“ (LTC) in der Hauptstadt seien zwei Klassen sowie mehrere Schüler betroffen. Auch im Escher „Jongelycée“ (LGE) sei eine 7e-Klasse unter Quarantäne gestellt worden. Im „Lycée Guillaume Kroll“ stehe seit Montag eine 2e-Klasse unter Quarantäne.

Auch in der Grundschule in Luxemburg-Clausen sei ein Infektionsfall gemeldet worden.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Zeugenaufruf: nach Verkehrsunfall

(rc) - Am Donnerstag gegen 7.30 Uhr kam es auf der Strecke zwischen Seltz und Bastendorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein weißer Geländewagen und ein roter Lieferwagen sich mit den Außenspiegeln streiften. 

Der aus Seltz kommende rote Lieferwagen blieb nicht vor Ort stehen und führte nach dem Unfall stattdessen seine Fahrt fort. Es handelt sich um ein Baufirmenfahrzeug mit offener Ladefläche.

Nach dem Fahrer des Lieferwagens wird nun gesucht. Zweckdienliche Hinweise sind an die Polizeidienststelle Diekrich-Vianden unter der Nummer 244-801000 oder per E-Mail via police.diekirchvianden@police.etat.lu zu richten.

Fünf neue Corona-Fälle im Saarland

Fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus seit Mittwoch hat das Saarland am Donnerstag gemeldet. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle stieg damit auf insgesamt 2.778, wie das Gesundheitsministerium in Saarbrücken mitteilte (Stand 18.00 Uhr). Die Zahl der bestätigten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 verharrte weiter bei 174.

Fünf Corona-Kranke werden derzeit stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch. Von den seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland bestätigten Infizierten gelten dem Ministerium zufolge 2.589 Menschen inzwischen als geheilt.   

Bürgermeister von Seoul wird tot aufgefunden

(dpa) - Der Bürgermeister der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, Park Won Soon, ist Medienberichten zufolge tot aufgefunden worden. Seine Leiche sei im nördlichen Teil von Seoul entdeckt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) unter Berufung auf die Polizei.

Der 64-jährige Bürgermeister der Zehn-Millionen-Metropole Seoul und frühere Bürgerrechtler war Stunden zuvor spurlos verschwunden. Die Polizei habe die Suche nach ihm aufgenommen, nachdem dessen Tochter am späten Donnerstagnachmittag eine Vermisstenanzeige erstattet habe, berichteten lokale Sender. Hunderte Polizisten und Bergungskräfte waren demnach im Einsatz. Sie hätten Drohnen und Spürhunde eingesetzt.

Ihr Vater habe einige Stunden vorher seine Wohnung verlassen und dabei eine Nachricht hinterlassen, die sich wie „letzte Worte“ angehört habe, wurde die Tochter zitiert. Die Stadtverwaltung hatte zuvor erklärt, dass Park seine Termine für den Tag aufgrund „unvermeidbarer Umstände“ abgesagt habe.

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Mehrere Unfälle im Straßenverkehr

(P.S.) Am Donnerstagnachmittag kam es zu mehreren Unfällen auf den Straßen des Landes.

Gegen 12 Uhr kam ein Motorradfahrer in Luxemburg-Stadt zu Fall. Der Unfall ereignete sich in der Avenue John F. Kennedy. Der Biker wurde verletzt und  mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Etwa eine Stunde später, gegen 13 Uhr, wurde in der Nähe von Berchem ein Fahrradfahrer von einem Wagen erfasst. Der Unfall ereignete sich auf dem CR 159 zwischen Livingen und Berchem. Der Fahrradfahrer musste aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 16 Uhr kam es in der Hauptstadt zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto. Bei dem Unfall auf der Avenue Guillaume wurde eine Person verletzt. 


Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

A3 nach Unfall blockiert - Stau ab Gasperich

Gegen 17 Uhr kam es auf der A3 in Höhe der Aire de Berchem zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen. Zwei Fahrspuren in Richtung Frankreich sind blockiert, der Verkehr quält sich über den Pannenstreifen. Der Rückstau reicht bis zum Gaspericher Kreuz.

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Drogenkontrollen durch die Polizei

(P.S.) Die Polizei konnte in den vergangenen Tagen gleich zwei Erfolge im Kampf gegen den illegalen Rauschgifthandel verbuchen.

Wie die Polizei in einem Schreiben mitteilt, habe man bereits am Dienstag eine großangelegte Drogenkontrolle in Esch/Alzette durchgeführt. Im Einsatz waren neben der Polizei aus Esch auch Drogenspürhunde sowie die Zollverwaltung. Besonders im Fokus der Kontrolle standen einige Buslinien sowie Plätze in Esch/Alzette an denen bereits in der Vergangenheit Drogendelikte geahndet wurden.

Anlässlich der Kontrolle kam es zu zwei von der Staatsanwaltschaft angeordneten Festnahmen. Außerdem wurden drei Strafanzeigen gestellt sowie 28 Kugeln Heroin sowie kleinere Mengen Marihuana sichergestellt.

Im hauptstädtischen Bahnhofsviertel stießen Polizeibeamte am Mittwochabend bei einer Fußpatrouille auf eine Gruppe verdächtiger Männer. Als die Männer die Polizisten bemerkten, versuchten sie zu flüchten. Nach einer kurzen Verfolgung konnte einer der Männer gestellt werden. Bei ihm konnten zehn Tüten Marihuana sichergestellt werden. Anlässlich einer anschließenden  Körperdurchsuchung auf dem Polizeipräsidium konnten zudem fünf Gramm Kokain sichergestellt werden. 

Die Drogen wurden beschlagnahmt und gegen den Mann wurde Protokoll erstellt.


Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Düdelingen: Kind von Auto angefahren

(P.S.) In Düdelingen ist am Donnerstagnachmittag ein Kind von einem Auto angefahren worden. Laut Zeugenaussagen ereignete sich der Unfall in unmittelbarer Nähe der Grundschule in der Rue de la Libération

Das Kind wurde bei dem Unfall verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Im Einsatz waren ein Rettungswagen aus Sanem-Differdingen sowie das lokale Einsatzzentrum aus Düdelingen.


Saar-Uni wird zur "Europäischen Hochschule"

(dpa/lrs) - Als Teil einer Allianz von Hochschulen aus mehreren Ländern wird die Universität des Saarlandes künftig auch den Titel "Europäische Hochschule" führen. Sie habe mit Partnern aus sechs europäischen Ländern am Donnerstag grünes Licht für das Projekt "Transform4Europe" bekommen, teilte die Universität in Saarbrücken mit. Dieses sieht vor, im Hochschulverbund das Thema Transformation schwerpunktmäßig bei Digitalisierung, Ökologie und Nachhaltigkeit voranzutreiben.

Zur Allianz gehören zudem die Universität Alicante (Spanien), die Estnische Kunstakademie in Tallinn (Estland), die Schlesische Universität in Kattowitz (Polen), die Universität St. Kliment Ohridski in Sofia (Bulgarien), die Universität Triest (Italien) und die Vytautas Magnus Universität in Kaunas (Litauen). Insgesamt rund 116.000 Studierende würden im Verbund nun von einer "europäischen Ausbildung" profitieren und gemeinsame Studienangebote und Plattformen nutzen können, hieß es.

Die Europäische Kommission hatte laut Mitteilung der Saar-Uni am Donnerstag 24 Hochschulkonsortien als "Europäische Hochschulen" ausgezeichnet: In den kommenden drei Jahren sollen diese jeweils mit fünf Millionen Euro gefördert werden. In 2019 waren 17 solcher Allianzen bedacht worden.

Bulgarien nimmt Corona-Lockerungen zurück

(dpa) – Bulgariens Regierung hat wegen kontinuierlich stark steigender Corona-Zahlen bereits aufgehobene Einschränkungen wieder eingeführt. Zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Donnerstag an, dass vom 10. Juli an die Menschen Diskotheken, Bars und Nachtclubs in geschlossenen Räumen nicht mehr besuchen dürfen. Diese Lokale sollen nur noch im Freien bei 50 Prozent ihrer Kapazität geöffnet bleiben. Regierungschef Boiko Borissow versicherte, dass die staatlichen Corona-Hilfen für die betroffenen Lokalen weiter bestehen blieben.

Im Sportbereich müssen Fußballspiele und andere Turniere ohne Publikum stattfinden. Zuletzt hatten Fans im Fußballstadion in Sofia beim Bulgarien-Pokalspiel gegen Corona-Schutzregeln grob verstoßen.  Auch bei Abiturfeiern waren die Regeln nicht beachtet worden. An Festen wie etwa Hochzeiten dürfen jetzt nur noch höchstens 30 Menschen bei Einhaltung von Abstandsregeln teilnehmen.

Gesundheitsminister Ananiew begründete die Wiedereinführung bereits abgeschaffter Einschränkungen mit den steigenden Neuinfektionen und der schlechten Corona-Disziplin der Bevölkerung. Die Corona-Zahlen hätten mit einem Tagesrekord von 240 neuen Fällen, die am Donnerstag verzeichnet wurden, die von ihm als kritisch bezeichnete Marke von 200 Fällen pro Tag übertroffen. "Selbstdisziplin ist nicht unsere stärkste Eigenschaft", klagte Regierungschef Boiko Borissow.

Die Zahl der registrierten Coronavirus-Infektionen in dem ärmsten EU-Land mit einer Bevölkerung von knapp sieben Millionen Menschen stieg am Donnerstag auf mehr als 6.300. Vor einem Monat lag sie noch bei rund 2.700. Bisher starben 259 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus. In Bulgarien war am 22. Juni das obligatorische Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen, gemeinschaftlich genutzten Räumen wieder eingeführt worden.

Greenpeace activists hang, on a crane, a giant banner reading "Climate: time for action" during a protest against the French government's politics on environment, on the work site of Notre-Dame Cathedral, in Paris, on July 9, 2020. (Photo by GEOFFROY VAN DER HASSELT / AFP)

Aktivisten klettern auf Kran an Notre-Dame-Baustelle

(dpa) - Mit einer Aktion auf der Baustelle der Kathedrale Notre-Dame hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Paris für Aufsehen gesorgt. Aus Kritik an der Klimapolitik von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron haben Aktivisten am frühen Donnerstagmorgen auf einem 80 Meter hohen Kran ein Transparent angebracht. Mit der Aufschrift "Climat: Aux Actes!" forderten sie, dass zum Schutz des Klimas endlich gehandelt werden müsse.

Die neue Kulturministerin Roselyne Bachelot kritisierte die Aktion. "Es gibt extrem empfindliche Baustellen", sagte sie dem Sender France Inter. Jedes Eindringen in die Baustelle von Notre-Dame könne sehr schlimme Folgen haben. Teile der Kathedrale sind noch immer einsturzgefährdet.

Anfang Juni hatte der Abbau eines bei dem verheerenden Brand verformten Gerüsts begonnen. Vor dem Feuer im April 2019 war die Turmspitze des weltberühmten Bauwerks restauriert worden. Das dafür auf dem Dach installierte Gerüst hielt dem Einsturz der Turmspitze zwar stand, wurde jedoch durch die Hitze des Feuers massiv verformt. Mithilfe des riesigen Krans soll das Gerüst nun entfernt werden - das gehört zu den Sicherungsarbeiten, die noch nicht abgeschlossen sind.

Greenpeace verteidigte die Aktion. Man sei auf den Kran geklettert und habe die Kathedrale gar nicht berührt. "Es besteht eine Kluft zwischen den Versprechen und der Realität der Taten", sagte der Geschäftsführer von Greenpeace Frankreich, Jean-François Julliard, dem Sender Franceinfo. Es gebe viele Ankündigungen und Versprechungen von Macron, aber diese würden nicht in die Realität umgesetzt.

Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Zwei Unfälle im Straßenverkehr

(P.S.) Am Donnerstagmorgen kam es zu zwei Unfällen auf den Straßen des Landes, in die Autofahrer verwickelt waren.

Gegen 7 Uhr wurden die Rettungskräfte nach Niederkerschen gerufen. In der Rue Nicolas Meyer waren zwei Autofahrer kollidiert. Bei dem Unfall kam es zu zwei Verletzten. Im Einsatz waren Krankenwagen aus Sanem-Differdingen und Mamer sowie Rettungskräfte aus Käerjeng.

Zu einer weiteren Kollision zwischen zwei Autos kam es gegen 9 Uhr in Windhof. Bei dem Unfall in der Rue des Trois Cantons wurde eine Person verletzt. Ein Krankenwagen aus Luxemburg-Stadt wurde zur Unfallstelle gerufen. Außerdem an der Notfallversorgung beteiligt waren Rettungskräfte aus Steinfort-Koerich.


Kurzmeldungen Lokales 09.07.2020

Fahrradfahrer von Traktor angefahren

(P.S.) Gegen 10.30 Uhr kam es am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall in der Nähe von Contern. Beim "Kroentgeshaff" hatte ein Traktorfahrer offenbar einen Radfahrer erfasst. Bei dem Unfall kam es zu zwei Verletzten. Sie wurden mit zwei Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Am Einsatzort waren auch Mitglieder der Rettungsdienste aus Luxemburg-Stadt und Moutfort.


Koblenz: Studentenwohnheime unter Quarantäne

(dpa/lrs) - Bei den unter Corona-Quarantäne stehenden Studentenwohnheimen in Koblenz (D) erwarten die Behörden am (heutigen) Donnerstag die ersten Ergebnisse eines groß angelegten Tests von Bewohnern. Damit sei im Laufe des Vormittags zu rechnen, sagte eine Sprecherin der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. 

Die drei Wohnheime im Stadtteil Karthause waren am Mittwoch nach Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor hatten drei Bewohner Symptome gespürt und waren ins Krankenhaus gegangen. Ein Schnelltest am Dienstagabend war positiv. Daraufhin wurden auch Kontaktpersonen getestet, die ebenfalls Symptome gezeigt hatten.

Polizisten hatten am Mittwochnachmittag alle Ausgänge der Studentenwohnheime kontrolliert. Zwei Betroffene leben den Angaben zufolge in einem Wohnheim, der dritte in einem weiteren. Das dritte Gebäude sei wegen Kontakten von Bewohnern zu den anderen beiden Wohnheimen ebenfalls unter Quarantäne gestellt worden.

Nach Angaben der Stadt waren am Mittwoch 188 Bewohner getestet worden. Dazu waren 95 Mitarbeiter von Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Katastrophenschutz, Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Die Wohnheime bieten insgesamt Platz für rund 350 Bewohner. Laut Kreisverwaltung befinden sich derzeit aber nicht alle Bewohner in Koblenz.

Weiterlesen: Chillen am Stausee in Zeiten von Corona


St. Ingbert: Unbekannte klauen 85 Einkaufswagen

(dpa/lrs) - Unbekannte haben in St. Ingbert (Saarpfalz-Kreis) 85 Einkaufswagen entwendet und eine Straße hinunterrollen lassen. Die Wagen kamen nach etwa 80 Metern zum Stehen und blockierten die Fahrbahn, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zu einem Unfall, einer konkreten Gefährdung oder zu Sachschaden kam es demnach in der Nacht zum Donnerstag nicht. Die Einkaufswagen stammten laut den Beamten aus einem nahen Lebensmittelgeschäft. Nun werde wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Tokio: höchste Fallzahl seit Ausbruch der Pandemie

(dpa) – Japans Hauptstadt Tokio hat den höchsten Wert an Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden seit Ausbruch der Pandemie gemeldet. Die Stadtregierung bestätigte am Donnerstag 224 neue Infektionsfälle, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Die Zahl der Infizierten war seit der Aufhebung des landesweiten Corona-Notstandes am 25. Mai wieder gestiegen. Japan hatte den Notstand aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hieß es damals. Die wieder steigende Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gab es in Japan bisher mehr als 21.100 bestätigte Infektionsfälle, 995 Menschen starben, wie der staatliche Sender NHK weiter berichtete.