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Europol schickt Grußkarten an Verbrecher
Lokales 04.08.2017 Aus unserem online-Archiv
Zur Ferienzeit

Europol schickt Grußkarten an Verbrecher

Die "Postkarte" der Luxemburger Polizei geht an Mohamed Ezzi.
Zur Ferienzeit

Europol schickt Grußkarten an Verbrecher

Die "Postkarte" der Luxemburger Polizei geht an Mohamed Ezzi.
Lokales 04.08.2017 Aus unserem online-Archiv
Zur Ferienzeit

Europol schickt Grußkarten an Verbrecher

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Was sich zuerst wie ein schlechter Scherz anhört, ist in Wahrheit eine originelle Idee von Europol um Schwerverbrecher aufzuspüren.

(TJ) - Die europäischen Polizeibehörden suchen auch zur Ferienzeit in internationaler Zusammenarbeit nach Schwerverbrechern. Um die Gesichter der meistgesuchten Verbrecher dem breiten Publikum bekannt zu machen, haben Europol und des Europäische Netzwerk zur Suche von Flüchtigen fiktive "Postkarten" an 21 der meistgesuchten Verbrecher Europas ausgearbeitet. Die originellen Grußkarten können auf der Webseite von Euromostwanted heruntergeladen und in den sozialen Netzwerken geteilt werden.

Ziel und Zweck der Aktion ist es, Namen und Gesichter der gesuchten Personen bekannt zu machen, da nicht auszuschließen ist, dass diese die Sommerzeit nutzen, um in beliebten Feriendestinationen unterzutauchen. Die Karten sind teilweise mit einer Portion Humor gewürzt, wie das belgische Exemplar veranschaulicht.

In der belgischen Postkarte werden einem Drogenhändler die berühmten Pommes angepriesen.
In der belgischen Postkarte werden einem Drogenhändler die berühmten Pommes angepriesen.
Screenshot

Wichtige Öffentlichkeitsarbeit

Seit die Webseite von Euromostwanted Anfang 2016 online ging, verzeichnete man nicht weniger als 2,5 Millionen Besucher. Von den 36 bislang festgenommenen "Most Wanteds" konnten deren elf durch Hinweise der Bevölkerung via das Online-Portal  ermittelt werden.



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Fahndungsaufruf von Europol
Vom 1. bis zum 23. Dezember will Europol jeden Tag das Foto eines gesuchten Schwerverbrechers aus einem anderen EU-Mitgliedsland veröffentlichen und damit europaweit in den Fokus stellen.