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Europawahlen: Die sechs CSV-Kandidaten
Spitzenkandidatin Viviane Reding und ihre "Kompetenz-Mannschaft" für die Europawahlen.

Europawahlen: Die sechs CSV-Kandidaten

Foto: Anouk Antony
Spitzenkandidatin Viviane Reding und ihre "Kompetenz-Mannschaft" für die Europawahlen.
Lokales 15.03.2014

Europawahlen: Die sechs CSV-Kandidaten

Am Samstag hat die CSV ihre sechs Kandidaten für die Europawahlen am 25. Mai bekanntgeben. Spitzenkandidatin ist Viviane Reding. Einen ihrer nationalpolitischen Abgeordneten schickt die Partei bewusst nicht ins Rennen.

(BB / hip) - Am Samstagmorgen hat die CSV ihre sechs Kandidaten für die Europawahlen am 25. Mai bekanntgegeben. Drei Männer und drei Frauen schickt die Partei ins Rennen. Angeführt wird die Liste von Spitzenkandidatin Viviane Reding.

An der Seite der EU-Kommissarin treten auch die scheidenden EU-Abgeordneten Georges Bach und Frank Engel an.

Die Neuzugänge

Die drei neuen Namen auf der Kandidatenliste des CSV lauten Christophe Hansen, Marianne Pesch-Dondelinger und Isabel Wiseler-Lima.

Christophe Hansen war in den letzten Jahren parlamentarischer  Mitarbeiter von Astrid Lulling, die mit 85 Jahren und nach mehr als zwei Jahrzehnten im EU-Parlament, nicht mehr kandidiert.

Astrid Lulling hätte an sich ein weiteres Mandat in Erwägung gezogen, hieß es am Samstag, sei aber bereit gewesen, den Staffelstab an junge Leute weiterzugeben, wenn ihre Kompetenzfelder von anderen abgedeckt würden. Mit Christophe Hansen sei ein guter Übergang nun gewährleistet, zeigte sich die Partei zuversichtlich.

Für neue Impulse sollen auch die beiden Gemeiderätinnen aus Roeser (Marianne Pesch-Dondelinger) und aus der Hauptstadt (Isabel Wiseler-Lima) sorgen.

Bewusst keine Abgeordneten

Anders als bei der LSAP oder Déi Gréng, werden auf der CSV-Liste keine Vertreter der Abgeordnetenkammer teilnehmen. Damit wolle man eine ehrliche Haltung gegenüber den Wählern bekräftigen, betonte Jean-Claude Juncker. Eine Mannschaft habe im Oktober 2013 für die vorgezogenen Wahlen kandidiert, eine andere trete nun für die Europawahlen an.

Jean-Claude Juncker selbst wird, wie bereits im Vorfeld angekündigt, nicht in Luxemburg kandidieren. Als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei strebt er den Posten des EU-Kommissionspräsidenten an. Auch diese Vorgehensweise sei als deutliches Zeichen zu verstehen: Er wolle nicht den Eindrück vermitteln, zwischen zwei Parlamenten - auf Krautmarkt oder in Straßburg - zu schwanken.


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