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Europaschulen: Schüler aus dem Grand Est müssen zu Hause bleiben
Lokales 11.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Europaschulen: Schüler aus dem Grand Est müssen zu Hause bleiben

Die zwei Europaschulen in Luxemburg empfangen vorerst keine Schüler aus der französischen Region Grand Est.

Europaschulen: Schüler aus dem Grand Est müssen zu Hause bleiben

Die zwei Europaschulen in Luxemburg empfangen vorerst keine Schüler aus der französischen Region Grand Est.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 11.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Europaschulen: Schüler aus dem Grand Est müssen zu Hause bleiben

Aus Sorge vor einer Ausbreitung des Corona-Virus haben die Europaschulen in Luxemburg neue Schutzvorkehrungen angekündigt. Schüler aus der Risikozone Grand Est dürfen vorerst nicht mehr zum Unterricht kommen.

(jt) - Die zwei Europaschulen in Luxemburg-Stadt und Bartringen haben Schülern aus der französischen Grenzregion Grand Est am Mittwoch vorläufig die Teilnahme am Unterricht verboten. Das geht aus einer Mitteilung auf den Websites der Schulen hervor. Grund ist, dass die Region Grand Est, zu der das Elsass, Lothringen und die Champagne-Ardenne gehören, nun als Coronavirus-Risikogebiet gilt. Das deutsche Robert-Koch-Institut hatte diese Einschätzung am Mittwoch publik gemacht.

Die Kinder müssen nun 14 Tage lang zu Hause bleiben und dürfen nicht in die Schule kommen. Die Europaschulen machten keine Angaben darüber, wie viele Schüler von dieser Maßnahme betroffen sind. Man werde jedenfalls "alle Anstrengungen unternehmen", um eine pädagogische Betreuung dieser Schüler zu ermöglichen.

In der Region Grand Est ist die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten zuletzt stark angestiegen. Besonders betroffen von der Epidemie ist das Département Haut-Rhin im Elsass, in dem 260 Infektionen und drei Todesfälle festgestellt wurden. 

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