Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Europäische Impfwoche: Impfschutz ernst nehmen
Für den besten Schutz sollten Impfungen laut Impfplan durchgeführt werden.

Europäische Impfwoche: Impfschutz ernst nehmen

Foto: shutterstock
Für den besten Schutz sollten Impfungen laut Impfplan durchgeführt werden.
Lokales 24.04.2017

Europäische Impfwoche: Impfschutz ernst nehmen

Jacques GANSER
Jacques GANSER
An diesem Montag wird die europäische Impfwoche eingeläutet. Das Gesundheitsministerium will im Rahmen einer Informationskampagne erklären, warum Impfschutz Leben retten kann.

(jag) - Nein, ein hoher Impfschutz ist auch in Westeuropa keine Selbstverständlichkeit. Er kann nur garantiert werden, wenn die empfohlenen Impfungen regelmäßig und komplett durchgeführt werden. Im Rahmen der europäischen Impfwoche erinnert das Gesundheitsministerium an den kleinen Pieks, der so viele Leben rettet. Und zugleich einen verantwortungsvollen Akt für die gesamte Gesellschaft darstellt.

Viele lebensgefährliche Krankheiten konnten durch Impfungen bereits ausgerottet oder zurückgedrängt werden. Dazu gehören Wundstarrkrampf, Kinderlähmung oder die Pocken. Allgemein ist die Lebenserwartung durch einen guten Impfschutz kräftig gestiegen. Aber Krankheiten wie Röteln, Masern oder Mumps sind auch in Europa wieder auf dem Vormarsch.

Auch wenn die Impfrate in Luxemburg sehr hoch ist, sollte auch künftig nicht auf den Schutz verzichtet werden. Kürzlich aufgetretene Masernepidemien in Belgien und Frankreich belegen, dass Impfmüdigkeit sehr schnell Konsequenzen haben kann. So sollte die Impfrate bei rund 95 Prozent liegen, damit ein wirksamer Schutz in der Bevölkerung aufgebaut werden kann.

Das Gesundheitsministerium setzt im Rahmen der aktuellen Impfkampagne  in erster Linie auf Information. Dies gilt insbesondere für Risikopersonen und medizinisches Personal. Auch gefährlichen Fehlinformationen, wie sie immer wieder von Impfgegnern verbreitet werden, soll damit der Wind aus den Segeln genommen werden.         


Lesen Sie mehr zu diesem Thema