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Europa-Denkmal mit Stacheldraht umwickelt
Lokales 02.06.2014 Aus unserem online-Archiv
Friedensdemonstration in Schengen

Europa-Denkmal mit Stacheldraht umwickelt

Die Friedensaktivisten blockierten die Moselbrücke, um gegen die EU-Migrationspolitik zu protestieren.
Friedensdemonstration in Schengen

Europa-Denkmal mit Stacheldraht umwickelt

Die Friedensaktivisten blockierten die Moselbrücke, um gegen die EU-Migrationspolitik zu protestieren.
Foto: Keen ass illegal a.s.b.l.
Lokales 02.06.2014 Aus unserem online-Archiv
Friedensdemonstration in Schengen

Europa-Denkmal mit Stacheldraht umwickelt

Auf ihrem Marsch gegen die EU-Asylpolitik haben 80 Flüchtlinge in Schengen Halt gemacht. Zusammen mit 200 Unterstützern aus der Großregion blockierten sie kurzzeitig die Moselbrücke bei Perl und protestierten gegen den Umgang der EU mit illegalen Einwanderern.

(vb) – Auf ihrem Marsch gegen die EU-Asylpolitik haben 80 Flüchtlinge in Schengen Halt gemacht. Zusammen mit 200 Unterstützern aus der Großregion blockierten sie kurzzeitig die Moselbrücke bei Perl und protestierten gegen den Umgang der EU mit illegalen Einwanderern.

Der „Marsch für den Frieden“ führt rund 80 Flüchtlinge von Straßburg nach Brüssel. Die Teilnehmer wählten Schengen als Station aus, weil die Stadt ihrer Meinung nach „ein Symbol für die rassistische Asyl- und Migrationspolitik der EU“ ist. „Wir haben die rund 80 Flüchtlinge mit einem Konzert und einer Pressekonferenz in Luxemburg empfangen“ erklärt Sandie Richard vom Luxemburger Aktionskomitee „Keen ass illegal!“.

In Schengen legten die Demonstranten nach Angaben des Sprechers Stacheldraht um das Europadenkmal am Moselufer und hängten Bilder von Flüchtlingen auf, die beim Versuch nach Europa zu gelangen, getötet wurden. Am Europamuseum seien Transparente aufgehängt worden, unter anderem mit der Parole: «Frontex kills».

Der Protest richtete sich vor allem gegen die Überwachung der EU-Außengrenzen durch die Grenzpolizei Frontex. Nach Ansicht der Aktivisten steht Frontex für eine unerbittliche Verfolgung von Flüchtlingen und eine Militarisierung des Schengen-Raums.