Der Samstag begann für die Eurobiker mit der Visite des Kremls. Hier wohnten die Motorradfahrer der knapp halbstündigen öffentlichen Parade der Präsidialgarde Russlands bei.
Am Freitagmorgen haben die Eurobiker sich vor dem Grab des unbekannten Soldaten - am Fuß der Mauer des Kreml - gelegen versammelt. Nach der Wachablösung legten die Präsidenten des russischen und des luxemburgischen Motorradverbandes einen Blumenkranz nieder.
Die Geduld der Eurobiker wurde am Donnerstag auf eine harte Probe gestellt, für die 40 Kilometer von Istra zum Verladehof (in einem Vorort Moskaus) wurden sage und schreibe zwei Stunden benötigt.
Die Strecke der Charity Tour 2012 am Dienstag führte die Eurobiker von Riga in Lettland nach Velikiye Luki in Russland. Da ein Zeitfenster von vier Stunden für den Übergang nach Russland vorgesehen war, mussten die Biker sich sputen, um rechtzeitig an der Grenze zu sein.
Bereits um 7 Uhr verließen die ersten Eurobiker am Sonntag Warschau, um Kaunas, die Hauptstadt Litauens, anzusteuern. Bei besten Wetterbedingungen führte die 392 kilometerlange Strecke durch die Masuren, die größte Seenlandschaft Europas.
Der Startschuss für die zehnte Ausgabe der „Eurotour“ ist gefallen: Heute Vormittag pünktlich um 9 Uhr starteten 75 Motorradbegeisterte auf ihren insgesamt 67 Motorrädern von der Place de l'Europe in Kirchberg aus in Richtung Russland.
Vor dem offiziellen Startschuss, setzten sich die Biker aus Frankreich, die an diesem einmaligen Rennen teilnehmen, bereits am Donnerstag in Metz in Bewegung. Das Video dazu!