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Ettelbrücker Fussgängerzone: Juwelier mit Pfefferspray überfallen
Lokales 16.12.2016

Ettelbrücker Fussgängerzone: Juwelier mit Pfefferspray überfallen

Die Abteilung für Schwerkriminalität der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ettelbrücker Fussgängerzone: Juwelier mit Pfefferspray überfallen

Die Abteilung für Schwerkriminalität der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Foto: Marc Bourkel
Lokales 16.12.2016

Ettelbrücker Fussgängerzone: Juwelier mit Pfefferspray überfallen

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Unmaskiert und mit Pfefferspray bewaffnet begingen am Freitagvormittag zwei Männer einen Blitzüberfall auf einen Juwelier in Ettelbrück. Die offensichtlich nachlässige Vorbereitung der Täter könnte zu einer schnellen Festnahme führen.

(str) - Alles ging sehr schnell: Gegen 10 Uhr stürmten zwei Männer das Juweliergeschäft in der Grand-Rue in Ettelbrück. Sofort und ohne zu zögern griffen sie die drei Verkäuferinnen im Geschäft mit Pfefferspray an, um diese außer Gefecht zu setzen.

Dann sprangen sie über die Verkaufstheke und sammelten hochwertige Uhren ein, bevor sie das Geschäft gleich wieder verließen.

Die Polizei richtete gleich nach der ersten Meldung eine Ringfahndung ein.
Die Polizei richtete gleich nach der ersten Meldung eine Ringfahndung ein.
Foto: Marc Bourkel

Zu Fuß flüchteten sie offenbar über die 200 Meter entfernte Place de la Libération. Ihre Spur verlor sich mehrere hundert Meter weiter in der Rue de la Synagogue.

Blitzüberfall: Die Täter gingen sehr schnell vor.
Blitzüberfall: Die Täter gingen sehr schnell vor.
Foto: Police Grand-Ducale

Die Polizei löste gleich nach der ersten Meldung eine Ringfahndung aus. Auf allen Zufahrtsstraßen wurden Straßensperren eingerichtet, an denen schwer bewaffnete Polizisten jedes einzelne Auto unter die Lupe nahmen. Gleichzeitig durchsuchten andere Polizeibeamte die Innenstadt.

Die Ermittlungen wurden gleich an die Abteilung „Répression Grand Banditisme“ der Kriminalpolizei übertragen. Auf den Bildern der Videoüberwachung konnten die Ermittler den Hergang des Überfalls nahtlos nachvollziehen.

Nur kurz nach der Tat veröffentlichte die Pressestelle der Polizei bereits erste Fahndungsfotos der Räuber. Auf einem Bild ist ein Täter deutlich zu erkennen.

Auffallend ist nicht nur der ungewöhnlich lange Fluchtweg der Täter, dazu noch zu Fuß, sondern auch der Umstand, dass sie trotz sichtbarer Überwachungstechnik keine Masken trugen.

Dies könnte erfahrungsgemäß auf eine sehr nachlässig vorbereitete Tat hindeuten.

Die Täter waren nicht maskiert.
Die Täter waren nicht maskiert.
Foto: Police Grand-Ducale

Beide Täter sind von weißer Hautfarbe. Einer ist von kleinerer Statur und hat dunkles Haar. Bei der Tat trug er einen schwarzen Rucksack, eine blaue Jacke, eine Jeanshose und Sportschuhe.

Der zweite Räuber ist von korpulenter Statur und hat braunes Haar. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze.

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen. Hinweise werden – auf Wunsch auch vertraulich – über die Notrufnummer 113 entgegen genommen.