Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Ettelbrück: Ausbaupläne für Krankenhaus
Lokales 05.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Ettelbrück: Ausbaupläne für Krankenhaus

Dem CHdN-Krankenhaus in Ettelbrück stehen in den kommenden Monaten und Jahren mehrere Ausbauprojekte bevor.

Ettelbrück: Ausbaupläne für Krankenhaus

Dem CHdN-Krankenhaus in Ettelbrück stehen in den kommenden Monaten und Jahren mehrere Ausbauprojekte bevor.
Foto: Anouk Antony
Lokales 05.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Ettelbrück: Ausbaupläne für Krankenhaus

John LAMBERTY
John LAMBERTY
Im Ettelbrücker Krankenhaus beginnen dieser Tage die Arbeiten zur Einrichtung eines sechsten Zentral-OPs samt Installation eines zweiten IRM-Geräts. Es soll aber nur der Auftakt zu mehreren zukünftigen Ausbauprojekten sein.

Sich fit zu halten für die Zukunft ist ein Ratschlag, den man im Centre hospitalier du Nord (CHdN) offenbar nicht nur so manchem Patienten ans Herz legt, sondern auch sich selbst. In den kommenden Monaten und Jahren steht das Krankenhaus jedenfalls vor so manchem operativen Eingriff, mit dem die Kapazitäten erweitert und der Dienst am Bürger noch weiter verbessert werden sollen.

Zweites IRM-Gerät in Sicht

Wie Verwaltungsratspräsident Jean Feith und Generaldirektor Hans-Joachim Schubert dem „Luxemburger Wort“ auf Nachfrage hin bestätigen, laufen dieser Tage am Standort Ettelbrück so nun zunächst die Arbeiten zur Schaffung eines sechsten Zentral-OPs an, dies in Verbindung mit der Installation eines zweiten IRM-Geräts.


Radiology service in a hospital in Haute-Savoie, France. MRI scan. (Photo by: BSIP/UIG via Getty Images)
IRM-Geräte sollen "schnellstmöglich einsatzfähig" sein
Die Luxemburger Krankenhäuser bekommen vier neue Magnetresonanztomografen. Die Standorte der Geräte wurden nicht zufällig ausgewählt.

Die neuen Einrichtungen sollen aller Voraussicht nach bis zum Frühsommer kommenden Jahres einsatzbereit sein. Erweiterung der Notaufnahme in Planung Parallel dazu reifen zurzeit aber auch die Pläne für einen Ausbau des Notfallaufnahmebereichs heran, dies um angesichts der seit Jahren kontinuierlich steigenden Empfangszahlen eine möglichst effektive Einstufung und eine noch schnellere Behandlung der dringenden Notfälle zu gewährleisten. Die Pläne sollen in der kommenden Verwaltungsratssitzung des CHdN am 24. September verabschiedet und auf den Instanzenweg geschickt werden.

Erst Ende vergangenen Jahres waren auf der Aufnahmestation des CHdN zudem vier neue Überwachungsbetten eingerichtet worden, um Patienten mit zunächst noch unklarer Beschwerdeentwicklung zu beobachten und dann sicher zu entscheiden, ob sie ambulant weiterbehandelt oder stationär aufgenommen werden müssen, wie Hans-Joachim Schubert erklärt.

Herausforderungen am Horizont

Seien die genannten Erweiterungspläne erst einmal verwirklicht, wolle man sich mittelfristig dann aber auch den Möglichkeiten zur Erweiterung der Kapazitäten im Bereich der ambulanten und tagesklinischen Versorgung am Standort Ettelbrück widmen, so Schubert. Dazu gehöre etwa der Bereich, in dem kleinere Eingriffe vorgenommen werden könnten.

Die Erweiterung des ambulanten Zentrums des CHdN sei allerdings eine Herausforderung, die wohl erst in einigen Jahren konkrete Folgen zeitigen könne. So bleibe zunächst einmal zu prüfen, welche Nutzungsflächen in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Krankenhaus hierfür zur Verfügung stehen könnten, so Verwaltungsratspräsident Jean Feith.

Seit ihrer Fusion im Jahre 2009 bilden die traditionsreichen Krankenhäuser Saint-Louis in Ettelbrück und Saint-Joseph in Wiltz gemeinsam das Centre hospitalier du Nord.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Gemäß Krankenhausgesetz soll jedes Spital in Luxemburg zu später Stunde seine Kräfte an einem einzigen Ort bündeln. Aus diesem Grund findet nachts nur noch in vier Kliniken ein Urgence-Dienst statt.
Seitdem die Notaufnahme in Niederkorn zwischen 21 und 7 Uhr 
geschlossen bleibt, können Patienten in der Südregion bei einem nächtlichen Notfall nur noch die Urgence in Esch aufsuchen.