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Esch im "Marco Polo": Auch schlechte Werbung ist Werbung
Kommentar Lokales 08.02.2021
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Esch im "Marco Polo": Auch schlechte Werbung ist Werbung

„(...) hinfahren, durch den Park spazieren und sich dann kopfschüttelnd vors marode Bauwerk stellen!“ Dazu rufen die Autoren auf, um eine Rettung des Colpacher Schlosses zu erreichen.

Esch im "Marco Polo": Auch schlechte Werbung ist Werbung

„(...) hinfahren, durch den Park spazieren und sich dann kopfschüttelnd vors marode Bauwerk stellen!“ Dazu rufen die Autoren auf, um eine Rettung des Colpacher Schlosses zu erreichen.
Foto: John Lamberty
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Esch im "Marco Polo": Auch schlechte Werbung ist Werbung

Luc EWEN
Luc EWEN
Letztendlich entscheidet der Käufer, ob Respektlosigkeit sich als Qualitätsmerkmal eines Schriftwerkes für Autoren und Verleger auszahlt oder nicht.

Dass sich Herausgeber und Autoren etwas einfallen lassen müssen, wenn sie in Corona-Zeiten Käufer für Reiseführer finden wollen, leuchtet ein. Dass sie sich aufgrund der Reisebeschränkungen auf Einheimische des Ziellandes statt auf Touristen konzentrieren, mag ein schlauer Schachzug sein. Wie schlau ist es aber, dabei auf schiere Respektlosigkeit und Sensationsgier zu setzen? 

Wenn alle den Pflegekräften wegen ihres unermüdlichen Einsatzes während der Pandemie applaudieren, und man ruft dann zum öffentlichen „Kopfschütteln“ als Protest gegen das Rote Kreuz als Eigentümer des Schlosses in Colpach auf, dann ist das schlicht daneben ...

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